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ADAC GT MASTERS - Porsche Doppelerfolg in Spielberg

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Erster Saisonsieg für Farnbacher ESET Racing

Rennen

Auch im Sonntagsrennen, dem zehnten Lauf des ADAC GT MASTERS auf dem Red Bull Ring holten sich die Porsche Teams Platz eins und zwei. Allerdings wurde dieser Porsche Doppelerfolg in Spielberg durch Ausfälle anderer Teilnehmer begünstigt. Die über lange Zeit führende Callaway Corvette mit Daniel Keilwitz und Diego Alessi fiel in der zweiten Rennhälfte durch Spritmangel aus. Davon profitierte das Farnbacher ESET Racing Team das zu dieser Zeit an zweiter Position lag und holte sich den Sieg. Das Farnbacher Team durfte sich damit über den ersten Saisonsieg freuen. Auf Position zwei landete Robert Renauer und Nicolas Armindo, ebenfalls auf einem Porsche 911 GT3 R von Frogreen CO2 neutral. Platz drei ging an die stark fahrenden Jesse Krohn und J. Verdonck auf dem Ford GT. Diese Platzierung stellte das bisher beste Saisonergebnis für das Lambda Performance Team mit dem Ford GT dar. Dramatik pur für den Polesetter Philipp Eng. Ausfall durch technischen Defekt beim Heimrennen. Alles in allem ein spannendes Rennen am Sonntag.

Ergebnis Lauf 10 auf dem Red Bull Ring

Renndistanz: 38 Runden

Rennen am: 12.08.2012

Pos. Fahrer Team Fahrzeug
1 M. Farnbacher / N. Kentenich Farnbacher ESET Racing Porsche 911 GT3 R
2 R. Renauer / N. Armindo Frogreen CO2 neutral Porsche 911 GT3 R
3 J. Krohn / N. Verdonck Lambda Performance Ford GT3
4 H.H. Frentzen / A. Wirth Callaway Competition Corvette Z06 R GT3
5 S. Bert / C. Brück Gemballa Racing MC Laren MP4-12C GT3
6 T. Seiler / F. Kechele Callaway Competition Corvette Z06 R GT3
7 L. Arnold / A. Maragritis Schöner Wohnen polarweiss Team Mercedes Benz SLS AMG GT3
8 E. Sandström / C. Mies Prosperia uhc speed AUDI R8 LMS ultra
9 A. Simonsen / M. Buhk Heico Junior Team Mercedes Benz SLS AMG GT3
10 C. Hürtgen / D. Schwager Schubert Motorsport BMW Z4 GT3
11 S. Asch / M. Götz kfz teile 24 MS Racing Team Mercedes Benz SLS AMG GT3
12 S. Dolenc / M. Ragginger Fach Auto Tech Porsche 911 GT3 R
13 R. Bordeaux / A. Renauer Team GT3 Kasko Porsche 911 GT3 R
14 F. Spengler / J. Leidinger Liqui Moly Team Engstler BMW Alpina B6 GT3
15 J. Stovicek / E. Janis Heico Gravity Charouz Team Mercedes Benz SLS AMG GT3
16 F. Lestrup / M. Oehlin WestCoast Racing BMW Z4 GT3
17 S. Knap / J. den Boer DB Motorsport BMW Z4 GT3
18 D. Lunardi / M. Martin Alpina BMW Alpina B6 GT3
19 R. Bader / P. Ebner Team rhinos Leipert Motorsport Lamborghini Gallardo LP 600+
20 G. Grasser / A. Piccini GRT Grasser Racing Team Lamborghini Gallardo LP 600+
21 A. Gugger / O. Klohs Fach Auto Tech Porsche 911 GT3 R
22 A. von Thurn und Taxis / S. Rosina Reiter Engineering Lamborghini Gallardo LP 600+
23 R. Lips / M. Dablander Callaway Competition Corvette Z06 R GT3
24 C. Geipel / M. Sandritter Yaco Racing powered by J.S. Chevrolet Camaro GT3
25 N. Tandy / C. Engelhart Team Geyer & Weinig EDV Schütz Porsche 911 GT3 R
26 D. Alessi / D. Keilwitz Callaway Competition Corvette Z06 R GT3
27 K. Poulsen / C. Nygaard Young Driver AMR Aston Martin V12 Vantage GT3
28 S. Asch / O. Gavin Mühlner Motorsport Chevrolet Camaro GT3

ADAC GT MASTERS

Fakten, Daten und Zahlen der Rennserie

Das ADAC GT MASTERS ist eine deutsche Rennserie mit Supersportwagen der GT3-Klasse. Das Championat wurde erstmals im Jahr 2007 ausgetragen. Es werden jeweils zwei Läufe an einem Wochenende ausgetragen. Die Rennen werden auf internationalen Rennstrecken innerhalb Europas ausgetragen. Zugelassen sind alle Fahrzeuge welche nach dem GT3-Reglement aufgebaut wurden und von der FIA homologiert sind. Um eine Chancengleichheit zwischen der verschidenen Herstellern der Fahrzeuge zu gewährleisten, wurde die BOP ( Balance of Performance ) eingeführt. Durch eine während der Saison dauerhafte Überprüfung der Fahrzeuge bei den Platzierungen wird durch Zuladung oder Entnehmen von Gewichten eine Chancengleichheit garantiert. Bei Erreichen von Platz eins, zwei oder drei muß Gewicht zwischen 30 - 10 kg zugeladen werden. Bei schlechteren Platzierungen darf Gewicht wieder entnommen werden. Jedes Fahrzeug muß mit zwei Fahrern besetzt sein und in jedem Rennen muß ein Pflichtboxenstopp eingelegt werden. Hier erfolgt dann der Wechsel zwischen den Fahrern. Die Renndauer beträgt jeweils 60 Minuten pro Lauf. In den Wertungen für die Fahrer und Teams werden je nach Platzierung Punkte vergeben. Für den 1. Platz erhält jeder der Fahrer eines Teams 25 Punkte. Für den 2. Platz werden 18 Punkte usw. bis zum zehnten Platz ( 1 Punkt ) vergeben. Die Fahrerwertung ist widerum in zwei Wertungsklassen, die Fahrerwertung ( Profis ) und die Juniorwertung ( Amateure ) unterteilt.

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ADAC GT MASTERS Saison 2012