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KREMER RACING ERZIELT KLASSENSIEG BEIM LETZTEN LAUF DER VLN

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Aktuelle News

4. Gesamtplatz und Klassensieg in der SP 7 für Kremer Racing beim letzten Lauf zur VLN 2014.

Beim letzten Lauf zur diesjährigen Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring kam endlich der versöhnliche Abschluß einer durchwachsenen Saison für Porsche Kremer Racing. Beim 39. DMV Münsterlandpokal erreichte der Traditionsrennstall aus Köln den Klassensieg in der Klasse SP 7 der VLN Specials von 3.500 bis 4.000 ccm und wurde 4. in der Gesamtwertung hinter drei reinrassigen GT3 Autos der SP 9.

Viele Kleinigkeiten wie eine gebrochene Sitzschiene, ein defekter Unterboden, aber auch die komplette Absage eines ganzen Rennens wegen Nebel auf der legendären Nordschleife verhinderten in dieser Saison die gewohnten und erwarteten Ergebnisse für das Kölner Team. Zwischendurch musste ein kompletter Neuaufbau des selbst zum Kremer GT3 KR (für Kremer Racing) weiterentwickelten Basis Porsche 911 (997) GT3 in Rekordzeit gestemmt werden. Während „kleine“ Reparaturen wie ein Getriebetausch oder der Wechsel ganzer Antriebsachsen zum täglichen Brot der Kremer Spezialisten gehören, sorgte der Kupferwurm im erneuerten Kabelstrang mit kleinen Defekten und einigen kalten Lötstellen immer wieder für Kopfzerbrechen.

Beim zehnten und letzten Lauf zur diesjährigen VLN sollte aber noch ein Zeichen gesetzt werden, bevor  sich alle Teams in die wohl verdiente Winterpause verabschieden. Bereits im Zeittraining stellte Kremer Stammfahrer Wolfgang Kaufmann den Porsche 911 (997) GT3 KR auf den 9. Gesamtrang und den dritten Platz in der SP 7. Mit 14 teilnehmenden Teams war diese Klasse erneut stark besetzt.

Nach dem Start fuhr der „Piranha“ gewohnt schnell, aber immer ohne unnötiges Risiko im Startgetümmel die ersten Runden, als in Umlauf 4 die rote Flagge das Rennen erst einmal wegen starken Nebels für 1,5 Stunden unterbrach. Ein Neustart mit komplett eigener Wertung wurde angesetzt, die Fahrt bis zum Abbruch wurde einfach „vergessen“.

Beim Neustart mit besseren Streckenbedingungen fuhr Wolfgang Kaufmann sehr schnell in die Top 5 im Gesamt und bis auf Platz 1 in seiner Klasse. Beim ersten Boxenstopp dann allerdings ein völlig neues Problem: Kremer Inhaber Eberhard A. Baunach fühlte sich extrem unwohl, an eine Fahrt mit dem Rennporsche war nicht zu denken. Also musste Kaufmann unerwartet im Auto bleiben und die Gesamtdistanz alleine zurücklegen. Nach insgesamt über 4 Stunden im Auto kam es in den letzten drei Runden zum Herzschlagfinale in der SP 7. In Runde 19 nur einmal auf Platz 2 der Klasse, schaffte der Kremer Stammpilot in seiner bekannt kämpferischen Art noch, sich den 1. Klassenrang zurückzuholen. Am Ende lag der Kremer Porsche nur 2,2 sec. vor dem ebenfalls alleine gefahrenen GT3 von Marco Seefried.

„Mit dem Klassensieg in der SP 7 und dem vierten Gesamtrang haben wir endlich das Ergebnis erreicht, was wir uns schon in der gesamten Saison erhofft hatten. Es ist der größte Erfolg in der jüngeren Geschichte von Kremer Racing“ freute sich Kremer Eigner Eberhard A. Baunach am Ziel. Das tolle Ergebnis und der riesige Schinken, den siegreiche Teams bei dieser auch „Schinkenrennen“ genannten Veranstaltung bekommen, hatte wieder Farbe ins Gesicht des Teamchefs gebracht.

„Ein schöner Erfolg auch für den Hauptsponsor billiger.de und alle anderen Beteiligten des Projekts Kremer/VLN. Widmen möchte ich den Sieg aber dem leider in dieser Woche völlig unerwartet und viel zu früh verstorbenen Leiter des Michelin Rennreifenservice Dieter Knüttel, der uns immer bestens mit dem schwarzen Gold versorgt hat“ sagte Baunach im Ziel.

Am 7./8. November wird der Kremer Inhaber wieder mit einem historischen Porsche 911 SC bei der Rallye Köln- Ahrweiler nachholen, was ihm an diesem Wochenende versagt blieb: einen Kremer Porsche fahren!

Kremer Racing VLN Langstreckenmeisterschaft

[ 28.10.14 ]