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World of 911 - DER FRÜHLING RUFT! SO WIRD DER 911er STARTKLAR FÜR DIE NEUE SAISON!

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Aktuelle Meldung

Die ersten warmen Sonnenstrahlen kündigen den bevorstehenden Frühling an und lassen die Temperaturen steigen. Es ist endlich Zeit, den 911er aus dem Winterschlaf zu holen. Während bei einem Saisonkennzeichen der Zeitpunkt klar definiert ist, ab wann der 911er seine ersten Runden der neuen Saison drehen darf, orientiert sich die erste Ausfahrt mit einem Ganzjahreskennzeichen am Klima und den persönlichen Vorlieben. Sobald die Straßen von Eis und Schnee befreit sind, steht dem Saisonstart nichts mehr im Wege. Denn den einen, richtigen Zeitpunkt für die Saisoneröffnung gibt es nicht. Hier entscheidet jeder selbst, wann es Zeit für den ersten Kontakt mit der Straße ist.

Doch egal wann der 911er das erste Mal im neuen Jahr über die Asphaltdecke gleitet, nach einer längeren Stehzeit sollten einige Dinge überprüft werden. Die Liste der Arbeiten steht natürlich in Anlehnung an die Vorbereitungen, die bei der Stilllegung im Herbst getroffen wurden. Im allgemeinen empfehlen sich folgende Arbeiten, um bei der Inbetriebnahme böse Überraschungen zu vermeiden:

Sämtliche Flüssigkeiten sollten kontrolliert und wenn notwendig aufgefüllt werden. Hierzu zählen die Kühl- und Scheibenreinigungsflüssigkeit, Motor- und Getriebeöl sowie die Bremsflüssigkeit. Sollte der Ölwechsel schon längere Zeit zurückliegen, bietet sich in diesem Zuge ein Ölwechsel an. Bei allzu großen Flüssigkeitsverlusten könnte ein Leck an einer Leitung oder einem Behälter aufgetreten sein, das vielleicht auf den ersten Blick nicht zu erkennen ist. Sollte man nach der ersten Farht, trotz nachfüllen der Kühlflüssigkeit, eine nicht funktionierende Klimaanlage feststellen, ist vielleicht ein verstopfter Kühler oder ein nicht funktionierender Keilriemen die Ursache. In solch einem Fall sollte man einen Termin beim Fachmann für einen Klima-Service vereinbaren.

Nach einer längeren Stehzeit ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass die Batterie sich entladen hat. Sie sollte deshalb einen Tag vor Inbetriebnahme, bzw. zumindest über Nacht, am Ladegerät laden.

Falls der Auspuff und der Vergaser durch Öllappen vor Feuchtigkeit geschützt waren, darf nicht vergessen werden, die Lappen wieder zu entfernen. Die Zündkerzen sollten ausgebaut und die Kolben mit Kriechöl besprüht werden, um eventuellen Rost zu lösen. Vor dem ersten Starten empfiehlt es sich, die Zündung zu unterbrechen und den Anlasser drehen zu lassen, damit sich das Öl im gesamten Motor verteilt und ein Öldruck entsteht.

Um einem sogenannten Standplatten, der häufig bei längeren Standzeiten entsteht, vorzubeugen, empfiehlt es sich, den Reifendruck bei der Einwinterung auf 3-4 bar zu erhöhen. Bei Saisonstart heißt es also: Reifendruck kontrollieren, auf den vorgegebenen Druck reduzieren und bei dieser Gelegenheit die Reifen auf eventuelle Standschäden überprüfen.
Nachdem alle mechanischen Arbeiten durchgeführt wurden, kann es fast losgehen. Es fehlen noch ein gewissenhafter Blick auf die Lampen und der Bremsentest. Funktionieren alle Lichter sachgemäß? Wie reagiert die Bremsanlage? Ein langsames Einbremsen verschafft schnelle Gewissheit.

Wenn alle vorgenannten Dinge sorgfältig überprüft und durchgeführt wurden, sollte einem problemlosen Start ins Frühjahr nichts mehr im Wege stehen.

[ 27.01.15 ]