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TÖDLICHER UNFALL AUF DEM NÜRBURGRING HAT KONSEQUENZEN

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Aktuelle Meldung

Nach dem schweren Unfall beim 1. Rennen der VLN-Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring bei dem ein Zuschauer ums Leben kam, zieht der DMSB jetzt erste Konsequenzen. Diese werden schon beim Qualifikationsrennen zum ADAC Zurich 24-Std. Rennen gelten. Die Sicherheitsmaßnahmen beinhalten eine 5 prozentige Leistungsreduktion für einige Fahrzeugklassen sowie ein Tempolimit in verscheidenen Streckenabschnitten. Außerdem sind verschiedene Bereiche an der Strecke für Zuschauer bis auf weiteres gesperrt. Dazu gehören der Bereich Schwedenkreuz, Flugplatz, Pflanzgarten und Metzgesfeld. Diese Bereiche sind bis auf weiteres nur noch eingeschränkt oder gar nicht für die Zuschauer zugänglich. Es werden zusätzliche Sicherheitszonen im Abstand von 15m zum Zaun eingerichtet. Die Maßnahmen das Regelment betreffend bedeutet, daß die Fahrzeuge der Top-Klassen  die Motorleistung mittels Air-Restriktor um 5% senken müssen. Auf den Streckenabschnitten Antoniusbuche, Flugplatz und Schwedenkreuz git ein Tempolimit von 200 km/h. Auf der Döttinger Höhe sind max. 250 km/h zuläassig. Die Zonen werden per "Gelber Flagge" angezeigt und per GPS überwacht. Dadurch erreichen die Fahrzeuge in den genannten Streckenabschnitten eine deutlich geringere Geschwindigkeit. Verstöße werden mit drastischen Strafen geahndet. In puncto Sicherheit sind diese Maßnahmen sicherlich sinnvoll und dringend erforderlich. Aus Sicht auf den Motorsport allerdings sieht die Sache etwas anders aus. Man könnte sagen das hier Rennsport mit "angezogener Handbremse" betrieben wird welcher bei den Zuschauern und Fans sicherlich nicht uneingeschränkt auf Zustimmung stoßen wird. So gab es auch schon Reaktionen von einzelenen Teams.

So z.B. wird das Team von Porsche Kremer Racing nicht am Qualifikationsrennen zum 24.-Std. Rennen teilnehmen. Zitat Kremer Racing: Aufgrund der kurzfristig vorgenommenen Regeländerungen wirde der Kölner Traditionsrennstall Porsche Kremer Racing nicht am Qualifikationsrennen zum ADAC Zurich 24h Rennen teilnehmen. "Ein Tempolimit auf einzelnen Passagen der Nürburgring Nordschleife ist mit unserem Verständnis von freiem Wettbewerb im Motorsport nicht vereinbar", begründete Kremer Inhaber Eberhard A. Baunach seine Entscheidung. Wir bedauern den schweren Unfall vom ersten VLN-Lauf und sind in Gedanken bei den Hinterbliebenen des ums Leben gekommenen Motorsportfans. "Aber an rennsport mit angezogener Handbremse haben wir kein Interesse", so Baunach weiter. Über die Teilnahme am 24h ADAC Zurich Rennen wird das Team nach dem zweiten VLN-Rennwochenende final entscheiden. Zitat Ende.

Zweifelsfrei wird dieses Thema die gemüter noch lange Zeit erregen und viele Diskussionen aufkommen lassen.        

[ 11.04.15 ]