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ADAC GT MASTERS - Start-Zielsieg von Nick Tandy auf dem Lausitzring

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Platz eins und drei für Porsche

Qualifying

Im Qualifying bot Porsche erneut eine starke Vorstellung. Der Aufwärtstrend für die Porsche 911 GT3 R des ADAC GT MASTERS hält weiter an. Nach dem erfolgreichen Wochenende auf dem Red Bull Ring in Österreich konnten sich die Porsche Teams die Pole Position für das Samstags- und Sonntagsrennen sichern. Am Samstag ist es Nick Tandy und Christian Engelhart mit dem von Schütz Motorsport eingesetzten Porsche 911 GT3 R, die mit einer Zeit von 1:43.911 min. von der Pole starten werden. Startposition 3 geht an Robert Renauer und Nicolas Armindo im Frogreen CO2 Porsche. Der Farnbacher ESET Racing Porsche mit Mario Farnbacher und Niclas Kentenich kam auf Startplatz sechs und Martin Ragginger mit Sven Dolenc erreichten immerhin Startplatz acht. Für das Rennen am Sonntag sieht es dann noch besser aus. Gleich drei Porsche 911 GT3 R auf den Startplätzen eins bis drei. Martin Ragginger und Sven Dolenc waren es, die sich mit 1:43.351 min. die Pole Position holten, vor Nick Tandy und Christian Engelhart und dem Drittplatzierten Robert Renauer/Nicolas Armindo. Platz 6 ging an Alfred Renauer und R. Bordeaux vom Team GT3 Kasko.

Rennen

Nick Tandy und Christian Engelhart siegen auf dem Lausitzring. Der von Schütz Motorsport eingesetzte Porsche war von der Pole Position gestartet und konnte den elften Lauf am Ende auch verdient gewinnen. Mit einem lupenreinen Start-Zielsieg beendete Nick Tandy den elften Lauf auf dem Lausitzring. Nur zum Ende des Rennens kam Nick Tandy mächtig unter Druck von Maximilian Götz im Mercedes SLS AMG GT3. Jedoch konnte N. Tandy sich behaupten und fuhr den Sieg nach Hause. Das Rennen wurde aber insgesamt durch lang anhaltende Safety Car Phasen geprägt, wobei die zweite Phase einen tiefgreifenden Hintergrund hatte. Porsche Pilot Christoph Schrezenmeier kollidierte mit einem anderen Fahrzeug und prallte mit voller Wucht breitseits in die Streckenmauer. Die Bergung dauerte fast eine Viertelstunde. Platz drei holten sich Nicolas Armindo und Robert Renauer mit dem Frogreen CO2 Porsche vor dem Farnbacher ESET Racing Porsche mit Mario Farnbacher und Niclas Kentenich. Einen starken siebten Rang belegten Sven Dolenc und Martin Ragginger im Fach Auto Tech Porsche. Sven Dolenc konnte mit diesem Ergebnis seine Führung in der Amateurwertung weiter ausbauen.

Ergebnis Lauf 11 auf dem Lausitzring

Renndistanz: 28 Runden

Rennen am: 25.08.2012

Pos. Fahrer Team Fahrzeug
1 N. Tandy / C. Engelhart Team Geyer & Weinig EDV Schütz Porsche 911 GT3 R
2 S. Asch / M. Götz kfz teile 24 MS Racing Team Mercedes Benz SLS AMG GT3
3 R. Renauer / N. Armindo Frogreen CO2 neutral Porsche 911 GT3 R
4 M. Farnbacher / N. Kentenich Farnbacher ESET Racing Porsche 911 GT3 R
5 H. Proczyk / D. Baumann Heico Motorsport Mercedes Benz SLS AMG GT3
6 A. Simonsen / M. Buhk Heico Junior Team Mercedes Benz SLS AMG GT3
7 S. Dolenc / M. Ragginger Fach Auto Tech Porsche 911 GT3 R
8 C. Hürtgen / D. Schwager Schubert Motorsport BMW Z4 GT3
9 D. Lunardi / M. Martin Alpina BMW Alpina B6 GT3
10 F. Stoll / D. Dobitsch kfz teile 24 MS Racing Team Mercedes Benz SLS AMG GT3
11 L. Arnold / A. Maragritis Schöner Wohnen polarweiss Team Mercedes Benz SLS AMG GT3
12 J. Krohn / N. Verdonck Lambda Performance Ford GT3
13 R. Bordeaux / A. Renauer Team GT3 Kasko Porsche 911 GT3 R
14 K. Heyer / C. Frankenhout Heico Motorsport Mercedes Benz SLS AMG GT3
15 F. Lestrup / M. Oehlin WestCoast Racing BMW Z4 GT3
16 S. Bert / C. Brück Gemballa Racing MC Laren MP4-12C GT3
17 K. Poulsen / C. Nygaard Young Driver AMR Aston Martin V12 Vantage GT3
18 S. Knap / J. den Boer DB Motorsport BMW Z4 GT3
19 C. Tilke / C. Abt Prosperia uhc speed AUDI R8 LMS ultra
20 G. Engelhatdt / M. Seefried Team GT3 Kasko Porsche 911 GT3 R
21 R. Lips / M. Dablander Callaway Competition Corvette Z06 R GT3
22 T. Seiler / F. Kechele Callaway Competition Corvette Z06 R GT3
23 T. Schulze / M. Schulze Schulze Motorsport Nissan GT-R GT3
24 A. Gugger / O. Klohs Fach Auto Tech Porsche 911 GT3 R
25 F. Spengler / J. Leidinger Liqui Moly Team Engstler BMW Alpina B6 GT3
26 D. Alessi / D. Keilwitz Callaway Competition Corvette Z06 R GT3
27 K. Wendlinger / J. Seyffarth Seyffarth Motorsport Mercedes Benz SLS AMG GT3

ADAC GT MASTERS

Fakten, Daten und Zahlen der Rennserie

Das ADAC GT MASTERS ist eine deutsche Rennserie mit Supersportwagen der GT3-Klasse. Das Championat wurde erstmals im Jahr 2007 ausgetragen. Es werden jeweils zwei Läufe an einem Wochenende ausgetragen. Die Rennen werden auf internationalen Rennstrecken innerhalb Europas ausgetragen. Zugelassen sind alle Fahrzeuge welche nach dem GT3-Reglement aufgebaut wurden und von der FIA homologiert sind. Um eine Chancengleichheit zwischen der verschidenen Herstellern der Fahrzeuge zu gewährleisten, wurde die BOP ( Balance of Performance ) eingeführt. Durch eine während der Saison dauerhafte Überprüfung der Fahrzeuge bei den Platzierungen wird durch Zuladung oder Entnehmen von Gewichten eine Chancengleichheit garantiert. Bei Erreichen von Platz eins, zwei oder drei muß Gewicht zwischen 30 - 10 kg zugeladen werden. Bei schlechteren Platzierungen darf Gewicht wieder entnommen werden. Jedes Fahrzeug muß mit zwei Fahrern besetzt sein und in jedem Rennen muß ein Pflichtboxenstopp eingelegt werden. Hier erfolgt dann der Wechsel zwischen den Fahrern. Die Renndauer beträgt jeweils 60 Minuten pro Lauf. In den Wertungen für die Fahrer und Teams werden je nach Platzierung Punkte vergeben. Für den 1. Platz erhält jeder der Fahrer eines Teams 25 Punkte. Für den 2. Platz werden 18 Punkte usw. bis zum zehnten Platz ( 1 Punkt ) vergeben. Die Fahrerwertung ist widerum in zwei Wertungsklassen, die Fahrerwertung ( Profis ) und die Juniorwertung ( Amateure ) unterteilt.

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ADAC GT MASTERS Saison 2012