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Porsche Carrera Cup - Thomas Preining wird neuer Champion

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Sieg bringt die vorzeitige Titelentscheidung in Hockenheim

Wolfgang Triller im Porsche Carrera Cup Saisonfinale 2018 auf dem Hockenheimring
Qualifying

Die Ausgangslage vor den beiden letzten Läufen beim Saisonfinale des Porsche Carrera Cup auf dem Hockenheimring war klar. Die Titelentscheidung mußte zwischen Thomas Preining und dem Teamkollegen Michael Ammermüller fallen. Nur diese beiden hatten noch die Chance auf den Titel. Dabei reiste der Österreicher mit siebenundzwanzig Punkten Vorsprung in der Meisterschaftstabelle zum Showdown an. Voller Selbstbewusstsein startete der Lechner Pilot dann auch beim Freien Training am Freitag durch und markierte mit 1:42.150 min. die Tagesbestzeit. Mit etwas mehr als zwei Zehntel Sekunden Rückstand folgte Michael Ammermüller vor dem Drittschnellsten Mann des Tages Dylan Pereira. Im anschließenden Qualifying am Samstag ergab sich dann ein ähnliches Bild. Mit einer Rundenzeit von 1:40.781 min. setzte Preining erneut die Bestzeit und sicherte sich so die Poleposition für das Rennen am Sonntag. Auch mit seiner zweitbesten Zeit von 1:40.893 min. sicherte sich der Lechner Pilot im Rennen am Samstag den Platz an der Sonne. Teamkollege Ammermüller kam nur auf Stratplatz zwei. Die zweite Startreihe besetzten Dylan Pereira und ein stark fahrender Toni Wolf.

Rennen

Zweiunddreißig Cup-Elfer bildeten am Samstagnachmittag das Starterfeld zum dreizehnten und vorletzten Lauf des Porsche Carrera Cup Deutschland auf dem Hockenheimring. Die erste Startreihe zeichnete sich durch die Farbe pink aus. Da standen Polesetter Thomas Preining und sein Teamkollege Michael Ammermüller zum Showdown bereit. Preining erwischte nach dem Erlöschen der Startampel einen Blitzstart und übernahm sofort die Führung. Teamkollege Ammermüller hingegen wurde von Dylan Pereira überrascht, der von Startplatz drei gestartet war und verlor so seine zweite Position. Vorne konnte Preining schon nach kurzer Zeit einen kleinen Vorsprung herausfahren. Doch schon in Runde zwei mußte das Saftey-Car ausrücken, um die Bergung von mehreren Fahrzeugen abzusichern. Aber auch beim RE-Start war der Porsche Junior hellwach und konnte seine Führung behalten und sich nach eingen Runden erneut leicht vom Rest des Feldes absetzen. Teamkollege Ammermüller setzte im weiteren Verlauf des Rennens den vor ihm auf Position zwei fahrenden Dylan Pereira unter Druck. Im neunten Umlauf zog Ammermüller dann kurz vor der Spitzkehre am Luxemburger vorbei. Auch der Niederländer Larry ten Voorde nutzte diese Chance und zog an Pereira vorbei. Bei der beinharten Aktion touchierte er allerdings den 911er von ten Voorde, was die Rennleitung veranlasste eine Durchfahrtsstrafe gegen den Projet 1 Piloten auszusprechen, was ihn weit zurück warf. Auch Gustav Malja und Toni Wolf konnten kurz vor dem Rennende noch an Pereira vorbei gehen. Damit war die erste Podestplatzierung für den Schweden perfekt. An der Spitze jedoch zog Thomas Preining unaufhaltsam seine Runden und überquerte nach sechzehn Umläufen die Ziellinie. Dieser Sieg brachte die vorzeitige Titelentscheidung um die Meisterschaft in Hockenheim. Thomas Preining wird neuer Champion im Porsche Carrera Cup 2018. Der Österreicher erzielte somit den neunten Sieg in der laufenden Saison. Zweiter wurde Michael Ammermüller vor Gustav Malja und Toni Wolf.

Porsche Carrera Cup 2018 - Ergebnis Lauf 13 auf dem Hockenheimring

Renndistanz: 16 Runden

Rennen am: 22.09.2018

Pos. Fahrer Team Zeit gesamt schnellste Runde Rückstand Startposition +/-
1 Thomas Preining BWT Lechner Racing 30:04.726 min. 01:41.945 min. 00:00.000 min. 1
2 Michael Ammermüller BWT Lechner Racing 30:07.773 min. 01:42.280 min. 00:03.047 min. 3 ↑ +1
3 Gustav Malja Team Dt. Post by Project 1 30:14.517 min. 01:42.693 min. 00:09.791 min. 4 ↑ +1
4 Toni Wolf Car Collection Motorsport 30:17.093 min. 01:42.897 min. 00:12.367 min. 5 ↑ +1
5 Dylan Pereira Lechner Racing 30:17.352 min. 01:42.688 min. 00:12.626 min. 2 ↓ -3
6 Tim Zimmermann Black Falcon Team TMD Friction 30:17.809 min. 01:42.642 min. 00:13.083 min. 13 ↑ +7
7 Zaid Ashkanani MRS-GT Racing 30:18.795 min. 01:43.011 min. 00:14.069 min. 7
8 Igor Walilko Raceunion 30:22.043 min. 01:43.021 min. 00:17.317 min. 11 ↑ +3
9 Robert Lukas Förch Racing 30:24.788 min. 01:43.629 min. 00:20.062 min. 9
10 Marius Nakken MRS-GT Racing 30:25.378 min. 01:42.959 min. 00:20.652 min. 14 ↑ +4
11 Al Faisal Al Zubair Lechner Racing 30:25.817 min. 01:43.118 min. 00:21.091 min. 15 ↑ +4
12 Larry ten Voorde Team Dt. Post by Project 1 30:27.346 min. 01:42.593 min. 00:22.620 min. 6 ↓ -6
13 Carlos Rivas Black Falcon Team TMD Friction 30:34.266 min. 01:43.825 min. 00:29.540 min. 21 ↑ +8
14 Sandro Kaibach MSG-HRT Motorsport 30:35.461 min. 01:43.483 min. 00:30.735 min. 18 ↑ +4
15 J. Schmidt-Staade Cito Pretiosa 30:36.588 min. 01:43.894 min. 00:31.862 min. 19 ↑ +4
16 Michael De Quesada Team Project 1 30:38.939 min. 01:43.039 min. 00:34.213 min. 10 ↓ -6
17 Jacob Eidson Team Project 1 30:45.119 min. 01:43.209 min. 00:40.393 min. 16 ↓ -1
18 Lukas Ertl Raceunion 30:45.603 min. 01:43.936 min. 00:40.877 min. 20 ↑ +2
19 Tom Lautenschlager MSG-HRT Motorsport 30:45.739 min. 01:44.102 min. 00:41.013 min. 25
20 Matthias Jeserich Team Cartech Motorsport by Nigrin 30:46.735 min. 01:44.869 min. 00:42.009 min. 24 ↑ +4
21 A. Sczepansky QA Racing by Kurt Ecke MS 30:59.402 min. 01:45.428 min. 00:54.676 min. 27 ↑ +6
22 Bertram Hornung Raceunion 30:59.931 min. 01:45.332 min. 00:55.205 min. 26 ↑ +4
23 Sören Spreng Black Falcon 31:00.708 min. 01:44.862 min. 00:55.982 min. 28 ↑ +5/td>
24 Georgi Donchev Schütz Motorsport 31:02.922 min. 01:46.125 min. 00:58.196 min. 32 ↑ +8
25 Peter Scheufen Cito Pretiosa 31:04.163 min. 01:46.227 min. 00:59.437 min. 29 ↑ +4
26 Stefan Rehkopf Cito Pretiosa 31:15.027 min. 01:45.134 min. 01:10.301 min. 22 ↓ -4
27 Matthias Weiland Car Collection Motorsport 31:25.771 min. 01:48.667 min. 01:21.045 min. 30 ↑ +3
28 Ayhancan Güven MSG-HRT Motorsport 29:29.821 min. 01:43.399 min. +1 Runde 8 ↓ -20
29 J. Baptiste-Simmenauer Lechner Racing 18:56.121 min. 01:43.811 min. +7 Runden 12 ↓ -17
30 Henric Skoog Raceunion 16:31.585 min. 01:43.103 min. +8 Runden 17 ↓ -13
31 Richard Wagner Raceunion n.a. n.a. n.a. 23 ↓ -8
32 Jaap van Lagen Förch Racing dsq. dsq. dsq. 31 ↓ -1

Fahrer- und Teamwertung

 

Pos. Fahrerwertung Punkte Teamwertung Punkte
1 Thomas Preining 254 BWT Lechner Racing 476
2 Michael Ammermüller 222 Team Dt. Post by Project 1 227
3 Larry ten Voorde 154 Förch Racing 192
4 Jaap van Lagen 110 RaceUnion 174
5 Dylan Pereira 100 Lechner Racing 151
6 Henric Skoog 90 MRS-GT Racing 129
7 Tim Zimmermann 88 Black Falcon Team TMD Friction 97
8 Toni Wolf 87 Car Collection Motorsport 87
9 Igor Walilko 84 Team Project 1 68
10 Marius Nakken 83 MSG-HRT Motorsport 29
11 Robert Lukas 82 Cito Pretiosa 17
12 Gustav Malja 74 Black Falcon 3
13 J.B. Simmenauer 46 QA Racing by Kurt Ecke 2
14 Jacob Eidson 43    
15 Glenn van Parijs 37    
16 M. de Quesada 26    
17 Richard Wagner 17    
18 J. Schmidt-Staade 14    
19 Luca Rettenbacher 13    
20 Lukas Ertl 9    
21 Zaid Ashkananni 9    
22 Carlos Rivas 8    
23 Sandro Kaibach 8    
24 Tom Lautenschlager 6    
25 Kris Wright 4    
26 Stefan Rehkopf 4    
27 Ayhancan Güven 3    
28 Sören Spreng 2    
29 Andreas Sczepansky 1    

Porsche Carrera Cup Deutschland

Fakten, Daten und Information zum Markenpokal

Der Porsche Carrera Cup Deutschland gilt als der schnellste Markenpokal in Europa. Die Rennen werden im Rahmen der DTM Läufe oder zusammen mit dem ADAC GT-MASTERS auf verschiedenen internationalen Rennstrecken ausgetragen. Die Rennserie wird seit 1990 ausgetragen. Damit geht der Markenpokal in die 29. Saison. Als Vorläufer des Porsche Carrera Cup gilt der Porsche 944 Turbo Cup der erstmalig im Jahr 1986 ausgetragen wurde. In jedem Jahr bietet der Porsche Carreracup immer wieder mit seinen attraktiven Fahrerbesetzungen sehenswerten Motorsport. An jedem Veranstaltungswochenende werden zwei Läufe ausgetragen die jeweils am Samstag und am Sonntag stattfinden.

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