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Porsche Carrera Cup - Julien Andlauer siegt auf dem Norisring

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Doppelerfolg von BWT Lechner Racing

Julien Andlauer im Porsche Carrera Cup 2019 auf dem Norisring

Nach einem Jahr Pause kehrte der Porsche Carrera Cup auf den Norisring zurück. Das Rennen auf dem 2,3 km langen Stadtkurs in Nürnberg zählt immer wieder zu den Highlights der Saison. Den Auftakt zum siebten und achten Lauf des Markenpokals bildete das Freie Training am Freitag. Es war der zur Zeit im Championat führende Larry ten Voorde der mit einer Zeit von 51,635 Sekunden die schnellste Runde auf dem Stadtkurs drehte. Erstaunlich stark präsentierte sich der Teamkollge Henric Skoog. Mit einem denkbar knappen Rückstand von 26/1000 Sekunden fuhr der Schwede die zweitschnellste Zeit. Das am Samstag stattfindende Qualifying war dann eine extrem spannende Angelegenheit. In der dreißig minütigen Session wurde bis zur letzten Minute um die Positionen gekämpft. Dabei gaben Tausendstel Sekunden den Ausschlag. Am Ende war es dann Henric Skoog aus dem Team von Overdrive Racing by Huber der sich mit einer Zeit von 00:51,059 min. die Poleposition sichern konnte. Es war für den Schweden die erste Pole im deutschen Porsche Carrera Cup überhaupt. Mit nur 8/1000 Sekunden Rückstand mußte sich Larry ten Voorde geschlagen geben und komplettierte so die erste Startreihe. Den dritten Startplatz holte sich der überraschend starke Igor Walilko vor Michael Ammermüller und Julien Andlauer. Drei Piloten aus dem Team von Huber Racing auf den ersten drei Startplätzen ließen die Dominanz der Huber Mannschaft nicht übersehen. Für den am Samstag stattfindenden siebten Lauf des Markenpokals sah es ein wenig anders aus. Hier startete Larry ten Voorde von der Poleposition. Neben ihm stand Michael Ammermüller vor Henric Skoog und Julien Andlauer.

Bei bewölktem Himmel aber trockner Strecke nahmen die dreißig Piloten am Samstagnachmittag die Startaufstellung zum siebten Lauf des Porsche Carrera Cup auf dem Norisring ein. Einunddreißig Runden galt es hier auf dem tückischen Stadtkurs zu absolvieren. Eine schwierige Aufagbe für die meisten Piloten die hier noch nie ein Rennen absolviert hatten. Polesetter Larry ten Voorde absolvierte den Start erfolgreich und konnte sich gegen den von Startplatz zwei gestarteten Michael Ammermüller durchsetzen und so die Führung übernehmen. Ammermüller hingegen wurde von Henric Skoog überrascht der sich auf die zweite Position schieben konnte und damit eine Doppelführung für Huber Racing herbeiführte. Im vierten Umlauf startete Julien Andlauer dann vor der Grundigkehre die Attacke auf den vor ihm fahrenden Henric Skoog und ging am Schweden vorbei. Den Überraschungsmoment nutzen auch Michael Ammermüller und Jaxon Evans die den Huber Piloten ebenfalls hinter sich ließen, der sich nun auf der fünften Position wiederfand. An der Spitze fuhr weiterhin Larry ten Voorde dessen Rundenzeiten jedoch immer schlechter wurden. In der achten Runde war das Lechner Duo Ammermüller/Andlauer dann am Niederländer dran. Doch der Niederländer verteidigte in den nächsten Runden seine Spitzenposition geschickt. Es dauerte bis zum fünfzehnten Umlauf als der Angriff von Julien Andlauer auf die Spitzenposition erfolgte. In einer beinharten Auseinandersetzung und einer leichten Berührung mit dem 911er von ten Voorde presste sich der Franzose vorbei und übernahm die Führung. Bei der Kollision bekam der Cup-Elfer von ten Voorde Kontakt mit der Mauer und wurde vorne rechts schwer beschädigt was im weiteren Verlauf des Rennens den Ausfall für Larry ten Voorde bedeutete. Vorne war nun der Weg frei für den Doppelerfolg von BWT Lechner Racing. Julien Andlauer siegt auf dem Norisring vor seinem Teamkollegen Michael Ammermüller und Jaxon Evans. Durch den Ausfall von Larry ten Voorde und den Sieg von Julien Andlauer wird der Kampf im Championat wieder spannend. Larry ten Voorde führt weiterhin die Meisterschaftstabelle mit 123 Punkten vor Julien Andlauer mit jetzt 102,5 Punkten und Michael Ammermüller (75,5 Pkt.) an. Doch schon im achten Lauf des Porsche Carrera Cup am Sonntag könnte sich das bei einem erneuten Mißgeschick von ten Voorde ändern.

Ergebnis Lauf 7 auf dem Norisring

Renndistanz: 31 Runden

Rennen am: 06.07.2019

Pos. Fahrer Team Zeit gesamt schnellste Runde Rückstand Startposition +/-
1 Julien Andlauer BWT Lechner Racing 27:05.801 min. 00:51.554 min. 00:00.000 min. 4 ↑ +3
2 Michael Ammermüller BWT Lechner Racing 27:08.514 min. 00:51.788 min. 00:02.713 min. 2
3 Jaxon Evans Team Project 1 - JBR 27:16.585 min. 00:52.088 min. 00:10.784 min. 7 ↑ +4
4 J.B. Simmenauer Lechner Racing Team 27:17.679 min. 00:52.038 min. 00:11.878 min. 5 ↑ +1
5 Henric Skoog Overdrive Racing by Huber 27:18.010 min. 00:52.146 min. 00:12.209 min. 3 ↓ -2
6 Leon Köhler MSG-HRT Motorsport 27:18.316 min. 00:52.022 min. 00:12.515 min. 11 ↑ +5
7 Luca Rettenbacher MSG/HRT Motorsport 27:18.727 min. 00:51.857 min. 00:12.926 min. 8 ↑ +1
8 Igor Walilko Overdrive Racing by Huber 27:19.815 min. 00:51.900 min. 00:14.014 min. 6 ↓ -2
9 Jaap van Lagen Förch Racing 27:20.457 min. 00:52.045 min. 00:14.656 min. 15 ↑ +6
10 David Kolkmann Black Falcon 27:20.723 min. 00:52.130 min. 00:14.922 min. 9 ↓ -1
11 Dylan Pereira Lechner Racing Team 27:21.428 min. 00:52.112 min. 00:15.627 min. 10 ↓ -1
12 Berkay Besler Car Collection Motorsport 27:23.039 min. 00:51.988 min. 00:17.238 min. 12
13 Richard Wagner Huber Racing 27:26.121 min. 00:52.264 min. 00:20.320 min. 16 ↑ +3
14 Jannes Fittje Team Project 1 - JBR 27:27.167 min. 00:52.172 min. 00:21.366 min. 19 ↑ +5
15 Louis Henkefend Allied-Racing 27:29.931 min. 00:52.225 min. 00:24.130 min. 22 ↑ +7
16 Stefan Rehkopf Huber Racing 27:36.893 min. 00:52.207 min. 00:31.092 min. 14 ↓ -2
17 Tim Zimmermann Black Falcon 27:37.126 min. 00:52.070 min. 00:31.325 min. 29 ↑ +12
18 Sandro Kaibach MSG-HRT Motorsport 27:39.814 min. 00:52.244 min. 00:34.013 min. 24 ↑ +6
19 Georgi Donchev Huber Racing 27:48.289 min. 00:52.825 min. 00:42.488 min. 28 ↑ +9
20 Lukas Ertl QA Systems by Kurt Ecke MS 27:48.936 min. 00:52.680 min. 00:43.135 min. 30 ↑ +10
21 Carlos Rivas Black Falcon Team Textar 27:49.746 min. 00:52.431 min. 00:43.945 min. 25 ↑ +4
22 A. Sczepanski QA Systems by Kurt Ecke MS 27:50.204 min. 00:52.708 min. 00:44.403 min. 27 ↑ +5
23 Sebastian Daum Team CarTech MS by Nigrin 27:62.190 min. 00:52.200 min. 00:46.389 min. 17 ↓ -6
24 Larry ten Voorde Overdrive Racing by Huber 13:49.754 min. 00:52.175 min. +16 Runden 1 ↓ -23
25 Alex Arkin Aka MSG-HRT Motorsport 10:39.238 min. 00:53.019 min. +20 Runden 20 ↓ -5
26 Gustav Malja Förch Racing 07:43.501 min. 00:53.298 min. +23 Runden 18 ↓ -8
27 Matthias Jeserich Team CarTech MS by Nigrin 07:58.946 min. 00:53.167 min. +23 Runden 26 ↓ -1
28 Reece Barr Förch Racing 07:04.156 min. 00:53.300 min. +24 Runden 13 ↓ -15
29 Nicolas Schöll Allied-Racing 05:57.804 min. 00:53.231 min. +25 Runden 21 ↓ -8
30 Toni Wolf Car Collection Motorsport 04:39.873 min. 00:52.950 min. +26 Runden 23 ↓ -7

Fahrer- und Teamwertung

 

Pos. Fahrerwertung Punkte Teamwertung Punkte
1 Larry ten Voorde 123 Overdrive Racing by Huber 209,5
2 Julien Andlauer 102,5 BWT Lechner Racing 178
3 Michael Ammermüller 75,5 MSG-HRT Motorsport(AUT) 93,5
4 Dylan Pereira 68 Lechner Racing Team 87
5 Henric Skoog 61 Förch Racing 73,5
6 Luca Rettenbacher 57,5 Car Collection Motorsport 66,5
7 Jaxon Evans 55 Team Project 1 - JBR Black Falcon 64
8 Igor Walilko 52,5 Black Falcon 52,5
9 Jaap van Lagen 47,5 MSG-HRT Motorsport(DEU) 16,5
10 Leon Köhler 36 Team Allied-Racing 16
11 Berkay Besler 34 Huber Racing 9
12 Toni Wolf 32,5 Team Cartech MS by Nigrin 6
13 David Kolkmann 31,5 QA Systems by Kurt Ecke MS 4
14 Gustav Malja 24 Black Falcon Team Textar 4
15 Tim Zimmermann 21    
16 J.B. Simmenauer 19    
17 Sandro Kaibach 14,5    
18 Jannes Fittje 9    
19 Nicolas Schöll 8    
20 Louis Henkefend 8    
21 Sebastian Daum 6    
22 Richard Wagner 6    
23 Reece Barr 5    
24 Lukas Ertl 4    
25 Carlos Rivas 4    
26 Stefan Rehkopf 3    
27 Alex Arkin Aka 2    

Porsche Carrera Cup Deutschland

Fakten, Daten und Zahlen zum Markenpokal

Der Porsche Carrera Cup gilt als der schnellste Markenpokal in Deutschland. Die Rennen werden im Rahmen der DTM Läufe oder zusammen mit der ADAC GT-MASTERS auf verschiedenen internationalen Rennstrecken ausgetragen. Die Rennserie wird seit 1990 ausgetragen. Damit geht der Markenpokal in die 28. Saison. Als Vorläufer des Porsche Carrera Cup gilt der Porsche 944 Turbo Cup der erstmalig 1986 ausgetragen wurde. Der Carreracup gilt als schnellster Markenpokal Europas.

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