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Porsche Carrera Cup - Erster Sieg für Michael Ammermüller

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Später Erfolg für Huber Racing am Sachsenring

Porsche Carrera Cup Sachsenring

Lauf 13 auf dem Sachsenring

Mit einem etwas spärlichen Starterfeld traten die Akteuere zum vorletzten Rennwochenende des Porsche Carrera Cup auf dem Sachsenring an. Gerade einmal 20 Piloten wolten an diesem Wochenende um Meisterschaftspunkte kämpfen. Im Freien Training am Freitag hatte zunächst Huber Racing Pilot Michael Ammermüller das Heft in der Hand. Er sicherte sich die Tagesbestzeit vor Larry ten Voorde und David Kolkmann. Niedrige Temperaturen am Samstag gestalteten das Qualifying nicht gerade einfach. Doch auch hier war es Michael Ammermüller der am Ende knapp die Nase vorn hatte. Mit einer Zeit von 1:22.165 min. holte sich der Huber Racing Pilot gleich mal die Poleposition für beide Läufe. Nur 40/1000 sec. dahinter wartete Porsche Junior Thomas Preining mit einer sehr starken Leistung auf und schob sich so, ebenfalls für beide Rennen in die erste Startreihe. Für den in der Meisterschaft führenden Dennis Olsen lief es dagegen nicht so gut. Er mußte sich am Samstag mit Startplatz sechs und im Rennen am Sonntag mit Startposition drei begnügen. Eine starke Vorstellung lieferte der Lokalmatador Toni Wolf auf seiner Heimstrecke ab. Stratplatz vier und fünf, daß konnte sich sehen lassen.

Bei guten äußeren Wetterbedingungen wurde am Samstag der viertletzte Lauf des Porsche Carrera Cup in diesem Jahr gestartet. Polesetter Michael Ammermüller erwischte einen Traumstart und übernahm sofort die Führung. Auch Konrad Motorsport Pilot Dennis Olsen konnte beim Start gleich zwei Plätze gut machen und schob sich auf Position vier vor. Porsche Junior Thomas Preining hingegen mußte seine Position zwei an einen bestens aufgelegten Nick Yelloly hergeben und fiel auf Platz drei zurück. Noch schlimmer traf es den Lokalmatador Toni Wolf. Er fiel im Startgetümmel von Position vier auf Platz neun zurück. Im weiteren Rennverlauf kämpfte Christopher Zoechling mit massiven Setup-Probelemen an seinem Cup-Carrera. Im wieder rutschte der Österreicher dabei von der Strecke und verlor so wichtige Plätze. Im siebten Umlauf war Dennis Olsen dann auf dem immer noch auf Platz drei fahrenden Teamkollegen Thomas Preining dran und begann diesen massiv zu attackieren. Da diese Attacken von Olsen beide Kontrahenten Zeit kostete, kam nun auch Larry ten Voorde seinerseits an Dennis Olsen heran. Die beste Szene des gesamten Rennens bekamen die Zuschauer jedoch in Runde elf zu sehen. Hauptakteur hierbei war der Project 1 Pilot Larry ten Voorde der eine Rangelei zwischen Olsen und Preining meisterhaft ausnutzte und sich in einem Rutsch an beiden Streithähnen in sehenswerter Manier von Position fünf auf Platz drei vorbei schob. Diese Reihenfolge blieb bis zur Zieldurchfahrt unverändert. Souveräner Sieger wurde Michael Ammermüller, der damit endlich seinen ersten Sieg in der laufenden Saison einfahren konnte. Platz zwei ging an Nick Yelloly vor seinem Teamkollegen Larry ten Voorde und Thomas Preining. Dennis Olsen fand sich nach der Zieldurchfahrt auf Platz fünf wieder. Mit diesem Ergebnis verkürzte Yelloly den Abstand zu Olsen in der Meisterschaftswertung um 9 Punkte.

Ergebnis Lauf 13

Renndistanz: 17 Runden

Rennen am: 16.09.2017

Pos. Fahrer Team Zeit gesamt schnellste Runde Rückstand Startposition +/-
1 Michael Ammermüller raceunion Huber Racing 23:39.839 min. 01:22.998 min. 00:00.000 min. 1
2 Nick Yelloly Team Dt. Post by Project 1 23:40.841 min. 01:23.003 min. 00:01.002 min. 3 ↑ +1
3 Larry ten Voorde Team Dt. Post by Project 1 23:47.736 min. 01:23.471 min. 00:07.897 min. 5 ↑ +2
4 Thomas Preining Team Konrad Motorsport 23:48.176 min. 01:23.405 min. 00:08.337 min. 2 ↓ -2
5 Dennis Olsen Team Konrad Motorsport 23:48.396 min. 01:23.305 min. 00:08.557 min. 6 ↑ +1
6 David Kolkmann Team Dt. Post by Project 1 23:49.229 min. 01:23.454 min. 00:09.390 min. 8 ↑ +2
7 Gabriele Piana RN Vision Team Black Falcon 23:57.337 min. 01:23.545 min. 00:17.498 min. 10 ↑ +3
8 Toni Wolf Huber Racing by TriSpa 23:57.788 min. 01:23.918 min. 00:17.949 min. 4 ↓ -4
9 Ryan Cullen raceunion Huber Racing 23:04.748 min. 01:24.123 min. 00:24.909 min. 11 ↑ +2
10 Marius Nakken MRS-GT Racing 24:05.207 min. 01:24.204 min. 00:25.368 min. 14 ↑ +4
11 Wolfgang Triller Huber Racing by TriSpa 24:09.599 min. 01:24.150 min. 00:29.760 min. 12 ↑ +1
12 Christopher Zoechling KÜS Team 75 Bernhard 24:14.080 min. 01:23.896 min. 00:34.241 min. 7 ↓ -5
13 J. Schmidt-Staade Cito Pretiosa 24:27.096 min. 01:25.331 min. 00:47.257 min. 16 ↑ +3
14 Wolf Nathan Huber Racing by TriSpa 24:38.095 min. 01:24.986 min. 00:58.256 min. 15 ↑ +1
15 Stefan Rehkopf Cito Pretiosa 24:40.228 min. 01:25.758 min. 01:00.389 min. 18 ↑ +3
16 Carlos Rivas Team Black Falcon 24:43.057 min. 01:24.597 min. 01:03.218 min. 13 ↓ -3
17 Tom Kieffer Team Black Falcon 24:59.421 min. 01:26.064 min. 01:19.582 min. 17
18 Peter Scheufen Cito Pretiosa 23:55.280 min. 01:28.474 min. +1 Runde 20 ↑ +2
19 Philipp Sager Zele Racing 23:08.769 min. 01:26.438 min. +1 Runde 19
20 Henric Skoog raceunion Huber Racing 04:34.542 min. 01:26.124 min. +14 Runden 9 ↓ -11

Fahrer- und Teamwertung

 

Pos. Fahrerwertung Punkte Teamwertung Punkte
1 Dennis Olsen 217 Team Dt. Post by Project 1 328
2 Nick Yelloly 195 Team Konrad Motorsport 306
3 Michael Ammermüller 151 raceunion Huber Racing 217
4 Christopher Zoechling 138 MRS-GT Racing raceunion Huber Racing 203
5 Larry ten Voorde 126 Team Black Falcon 138
6 Thomas Preining 99 RN Vision Team Black Falcon 96
7 Christian Engelhart 94 Huber Racing by TriSpa 92
8 Gabriele Piana 80 Zele Racing 70
9 David Kolkmann 74 Cito Pretiosa 62
10 Ryan Cullen 60 Speedlover 21
11 Marius Nakken 43    
12 Henric Skoog 42    
13 Luca Rettenbacher 32    
14 Wolfgang Triller 31    
15 Toni Wolf 26    
16 Dylan Pereira 21    
17 J. Schmidt-Staade 16    
18 Carlos Rivas 15    
19 Stefan Rehkopf 15    
20 M. van Splunteren 12    
21 Wolf Nathan 11    
22 Zaid Ashkanani 9    
23 Philipp Sager 8    
24 A.F. Al Zubair 8    
25 Richard Gonda 6    
26 Kim A. Hauschild 5    
27 Tom Kieffer 4    
28 Peter Scheufen 2    

Porsche Carrera Cup Deutschland

Fakten, Daten und Zahlen zum Markenpokal

Der Porsche Carrera Cup gilt als der schnellste Markenpokal in Deutschland. Die Rennen werden im Rahmen der DTM Läufe oder zusammen mit der ADAC GT-MASTERS auf verschiedenen internationalen Rennstrecken ausgetragen. Die Rennserie wird seit 1990 ausgetragen. Damit geht der Markenpokal in die 28. Saison. Als Vorläufer des Porsche Carrera Cup gilt der Porsche 944 Turbo Cup der erstmalig 1986 ausgetragen wurde. Der Carreracup gilt als schnellster Markenpokal Europas.

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