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Porsche Carrera Cup - Perfekter Saisonaufftakt für Larry ten Voorde

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Sieg für Larry ten Voorde auf dem Hockenheimring

Porsche Carrera Cup 2019 auf dem Hockenheimring

Der Startschuss zur Saison 2019 des Porsche Carrera Cup Deutschland fiel mit dem Freien Training am Freitag auf dem Hockenheimring. Einunddreißig Akteure nahmen bei kaltem aber anfangs trockenem Wetter die ersten Runden auf dem badischen Rennkurs unter die Räder. Am Ende war es Toni Wolf aus dem Team von Car Collection Motorsport der mit einer Zeit von 1:42.526 min. die Tagesbestzeit setzen konnte. Mit knappem Rückstand von 34/1000 Sekunden folgte Porsche Junior Julien Andlauer vor dem Niederländer Larry ten Voorde. Michael Ammermüller im BWT Lechner Racing Auto mit der Startnummer 1 des Champions Thomas Preining aus dem letzen Jahr, fuhr nur die sechstschnellste Zeit. Im Qualifying am Samstag sahen sich alle Piloten dann mit schwierigen Streckenbedingungen konfrontiert. Ein nasses Geläuf sorgte für ordentlich Action auf der Strecke. Schon früh knallte Larry ten Voorde mit 1:53.960 min. eine phantastische Zeit in den nassen Asphalt. Sie sollte bis zum Ende der Session Bestand haben und sorgte so für die erste Pole von Larry ten Voorde in diesem Jahr. Die zweitschnellste Zeit ging überraschenderweise an den Neueinsteiger im Porsche Carrera Cup Deutschland Jaxon Evans. Der Neuseeländer aus dem Team von Project 1-JBR wies aber schon einen Rückstand von über 8/10 Sekunden auf ten Voorde auf. Eine Welt im Carrera Cup. Dritter wurde Cup-Routinier Jaap van Lagen im Förch Racing Auto. Beachtlich auch die sechste Startposition vom 20-jährigen Rookie Berkay Besler aus dem Team von Car Collection Motorsport bei seinem ersten Einsatz im Cup. Hinter den Erwartungen blieben sicherlich die beiden BWT Lechner Autos mit Michael Ammermüller und Porsche Junior Julien Andlauer. Mit den Statplätzen acht und zwölf konnte man hier nicht zufrieden sein.

Zumindest eine größtenteils trockene Strecke fanden die 30 Akteure beim Start des 1. Laufs des Porsche Carrera Cup am Samstag in Hockenheim vor. Nicht starten konnte Cup-Neuling Jannes Fittje aus dem Team von Project 1-JBR. Er hatte sein Auto im Qualifying bei einem Ausrutscher so stark beschädigt das eine kurzfristige Reparatur nicht möglich war. In der ersten Startreihe sprach man holländisch. Polesetter Larry ten Voorde neben dem Routinier Jaap van Lagen. Der Youngster ten Voorde legte einen blitzsauberen Start hin und übernahm sofort die Führung. Routinier van Lagen ließ sich dagegen vom Neuseeländer Jaxon Evans überrumpeln und fiel auf Platz drei zurück. Doch schon wenig später wurde durch einen Fahrfehler von Evans die alte Reihenfolge wieder hergestellt. Vorne hatte ten Voorde schon nach einer Runde einen beachtlichen Vorsprung vor dem Rest des Feldes. Einen Superstart hatte Luca Rettenbacher erwischt. Von Position zehn gestartet lag er nun bereits auf Platz drei. Im zweiten Umlauf dann eine Schrecksekunde für Michael Ammermüller. Durch einen unsanften Stubser von Igor Walilko legte der Lechner Pilot einen Dreher am Ausgang der Spitzkehre hin und verlor so einige Plätze. In Runde vier kam dann die erste Saftey-Car Phase. Richard Wagner und Sören Spreng waen aneinander geraten und beide Fahrzeuge mußten geborgen werden. Den RE-Start meisterte Larry ten Voorde perfekt und blien so weiter an der Spitze. Nur kurze Zeit später sorgte ein Dreher von J.B. Simmenauer für die zweite SC-Car Phase. Im achten Umlauf dann der RE-Start und erneut ließ Larry ten Voorde nichts anbrennen und blieb weiter in Führung. Dieses sollte sich bis zum Rennende auch nicht mehr ändern. Ein Sieg für Larry ten Voorde und damit ein perfekter Saisonauftakt für den Niederländer auf dem Hockenheimring. Zweiter wurde zunächst sein Landsmann Jaap van Lagen vor Jaxon Evans. Doch diese beiden Akteure erlebten in den Abendstunden eine böse Überraschung. Bei der Nachkontrolle der Fahrzeuge von Jaap van Lagen und Jaxon Evans wurden Unregelmäßigkeiten festgestellt und beide Fahrer wurden disqualifiziert. Zudem erhielt Igor Walilko eine 30-Sekunden Zeitstrafe wegen des Remplers an Michael Ammermüller. Das Klassement des 1. Laufs wurde entsprechend korrigiert.

Ergebnis Lauf 1 in Hockenheim

Renndistanz: 16 Runden

Rennen am: 04.05.2019

Pos. Fahrer Team Zeit gesamt schnellste Runde Rückstand Startposition +/-
1 Larry ten Voorde Overdrive Racing by Huber 30:40.598 min. 01:43.123 min. 00:00.000 min. 1
2 Henric Skoog Overdrive Racing by Huber 30:45.874 min. 01:43.311 min. 00:05.276 min. 4 ↑ +2
3 Berkay Besler Car Collection Motorsport 30:48.767 min. 01:43.698 min. 00:08.169 min. 5 ↑ +2
4 Tim Zimmermann Black Falcon 30:49.589 min. 01:43.794 min. 00:08.991 min. 13 ↑ +9
5 Gustav Malja Förch Racing 30:50.480 min. 01:43.621 min. 00:09.882 min. 10 ↑ +5
6 Luca Rettenbacher MSG/HRT Motorsport 30:51.341 min. 01:43.548 min. 00:10.743 min. 11 ↑ +5
7 Sandro Kaibach MSG-HRT Motorsport 30:53.983 min. 01:44.005 min. 00:13.385 min. 21 ↑ +14
8 Toni Wolf Car Collection Motorsport 30:54.452 min. 01:43.865 min 00:13.854 min. 14 ↑ +6
9 Michael Ammermüller BWT Lechner Racing 30:54.619 min. 01:43.545 min. 00:14.021 min. 6 ↓ -3
10 Julien Andlauer BWT Lechner Racing 30:55.387 min. 01:43.838 min. 00:14.789 min. 12 ↑ +2
11 Nicolas Schöll Allied-Racing 30:59.704 min. 01:44.259 min. 00:19.106 min. 19 ↑ +8
12 Louis Henkefend Allied-Racing 31:00.803 min. 01:44.486 min. 00:20.205 min. 20 ↑ +8
13 Stefan Rehkopf Huber Racing 31:01.565 min. 01:44.280 min. 00:20.967 min. 18 ↑ +5
14 Carlos Rivas Black Falcon Team Textar 31:02.195 min. 01:44.269 min. 00:21.597 min. 27 ↑ +13
15 Reece Barr Förch Racing 31:02.749 min. 01:44.298 min. 00:22.151 min. 22 ↑ +7
16 Sebastian Daum Team CarTech MS by Nigrin 31:03.127 min. 01:44.206 min. 00:22.529 min. 26 ↑ +10
17 Dylan Pereira Lechner Racing Team 31:04.758 min. 01:42.684 min. 00:24.160 min. 17
18 Igor Walilko Overdrive Racing by Huber 31:14.941 min. 01:43.482 min. 00:34.343 min. 7 ↓ -11
19 Matthias Jeserich Team CarTech MS by Nigrin 31:17.070 min. 01:45.470 min. 00:36.472 min. 23 ↑ +4
20 Lukas Ertl QA Systems by Kurt Ecke MS 31:18.984 min. 01:46.179 min. 00:38.386 min. 15 ↓ -5
21 Alex Arkin Aka MSG-HRT Motorsport 31:20.048 min. 01:45.887 min. 00:39.450 min. 29 ↑ +8
22 Georgi Donchev Huber Racing 31:28.661 min. 01:46.619 min. 00:48.063 min. 30 ↑ +8
23 A. Sczepanski QA Systems by Kurt Ecke MS 31:29.571 min. 01:46.683 min. 00:48.973 min. 25 ↑ +2
24 Sören Spreng Black Falcon Team Textar 31:30.866 min. 01:46.144 min. 00:50.268 min. 28 ↑ +4
25 David Kolkmann Black Falcon 10:03.336 min. 01:47.885 min. +11 Runden 8 ↓ -17
26 J.B. Simmenauer Lechner Racing Team 10:04.072 min. 01:47.503 min. +11 Runden 16 ↓ -10
27 Leon Köhler MSG-HRT Motorsport 02:08.994 min. 02:08.994 min. +15 Runden 9 ↓ -18
28 Richard Wagner Huber Racing 02:13.288 min. 02:13.288 min. +15 Runden 24 ↓ -4
29 Jaap van Lagen Förch Racing disq. disq. disq. 2 ↓ -27
30/td> Jaxon Evans Team Project 1 - JBR disq. disq. disq. 3 ↓ -27

Fahrer- und Teamwertung

 

Pos. Fahrerwertung Punkte Teamwertung Punkte
1 Larry ten Voorde 25 Overdrive Racing by Huber 45
2 Henric Skoog 20 Car Collection Motorsport 24
3 Berkay Besler 16 MSG/HRT Motorsport 19
4 Tim Zimmermann 13 Black Falcon 13
5 Gustav Malja 11 BWT Lechner Racing 13
6 Luca Rettenbacher 10 Förch Racing 12
7 Sandro Kaibach 9 Allied-Racing 9
8 Toni Wolf 8 Huber Racing 3
9 Michael Ammermüller 7 Black Falcon Team Textar 2
10 Julien Andlauer 6    
11 Nicolas Schöll 5    
12 Louis Henkefend 4    
13 Stefan Rehkopf 3    
14 Carlos Rivas 2    
15 Reece Barr 1    

Porsche Carrera Cup Deutschland

Fakten, Daten und Zahlen zum Markenpokal

Der Porsche Carrera Cup gilt als der schnellste Markenpokal in Deutschland. Die Rennen werden im Rahmen der DTM Läufe oder zusammen mit der ADAC GT-MASTERS auf verschiedenen internationalen Rennstrecken ausgetragen. Die Rennserie wird seit 1990 ausgetragen. Damit geht der Markenpokal in die 28. Saison. Als Vorläufer des Porsche Carrera Cup gilt der Porsche 944 Turbo Cup der erstmalig 1986 ausgetragen wurde. Der Carreracup gilt als schnellster Markenpokal Europas.

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