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Porsche Carrera Cup - Julien Andlauer mit drittem Saisonsieg am Nürburgring

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Lechner Racing dominiert in der Eifel

Toni Wolf im Porsche Carrera Cup 2019 auf dem Nürburgring Qualifying

Die sechste Station des Porsche Carrera Cup war der Nürburgring in der Eifel. Auf der Variante "Sprint" galt es den elften und zwölften Lauf zu absolvieren. Im Freien Training am Freitag war es Jaap van Lagen der die Bestzeit auf dem Eifelkurs markieren konnte. Mit einer Zeit von 1:30.311 min. war der Niederländer 74/1000 Sekunden schneller als Michael Ammermüller. Die drittschnellste Runde drehte überraschend Joey Mawson aus dem Team von Cartech-Motorsport. Im Qualifying am Samstag wurden die Verhältnisse dann wieder zurecht gerückt. Für beide Läufe sicherten sich die Piloten aus der BWT Lechner Mannschaft die erste Startreihe. Es war Julien Andlauer der sich mit zwei Topzeiten die Poleposition für das Rennen am Samstag als auch am Sonntag sichern konnte. Mit einer Zeit von 1:28.991 min. und einem Vorsprung von 24/1000 Sekunden verwies der Franzose seinen Teamkollegen Ammermüller auf Startplatz zwei. Der zur Zeit im Championat auf Platz drei liegende Larry ten Voorde nahm beide Läufe vom dritten Startplatz auf. Alle drei Titelaspiranten in beiden Läufen auf den ersten drei Startplätzen, daß versprach spannende Rennen am Ring.

Rennen

Die äußeren Bedingungen für den elften Lauf des Porsche Carrera Cup waren am Samstagnachmittag mehr recht als schlecht. Dunkle Wolken lagen bei kühlen sechzehn Grad Lufttemperatur über dem Nürburgring. Dazu kam ein leichter Nieselregen der die Strecke tückisch rutschig machte. Alle dreißig Piloten entschieden sich dafür auf Slicks zu starten. Das Rennen wurde vorher als Wet Race deklariert. Der von der Pole gestartete Julien Andlauer erwischte einen perfekten Start und konnte die Führung behaupten. Dahinter zwängte sich der Teamkollege Michael Ammermüller. Toni Wolf der von Position fünf gestartet war, kassierte gleich einmal den vor ihm gestarteten Dylan Pereira und Larry ten Voorde in einem Streich und schob sich so auf Platz drei vor. Doch schon im zweiten Umlauf kam was kommen mußte, die erste SC-Phase. Carlos Rivas, Lukas Ertl und Rudy van Buren schuldeten der feuchten Strecke ihren Tribut und hatten ihre Einsatzfahrzeuge abseits der Strecke eingeparkt. Zum sechsten Umlauf wurde das Rennen dann wieder freigegeben. Die gesamte Spitze absolvierte den Re-Start perfekt. Doch schon kurze Zeit später kam zu einer Rangelei zwischen Igor Walilko und Larry ten Voorde, beide für Huber Racing unterwegs. Es endete damit das beide Fahrzeuge in einen Dreher gezwungen wurden und Larry ten Voorde bis auf Position achtzehn zurück fiel. Schnell wurden Erinnerungen an das Rennen auf dem Norisring wach. Im achten Umlauf versenkte dann Richard Wagner seinen Cup-Elfer im Kiesbett und die zweite SC-Car Phase wurde eingeläutet. Zum zehnten Umlauf wurde das Rennen dann wieder freigegeben. Jetzt war es Dylan Pereira der mittlerweile die dritte Position inne hatte, der schnell unterwegs war. In Runde vierzehn ging der Luxemburger dann auch an den vor ihm fahrenden Michael Ammermüller vorbei und lag nun auf Position zwei. Bei dem Überholmanöver spielte Ammermüller allerdings sehr fair mit und ließ viel Platz um eine Kollision zu vermeiden. Sofort machte sich Pereira daran auch noch Julien Andlauer von der Spitzenposition zu verdrängen. Der Franzose kämpfte schon seit der elften Runde mit heftigem Untersteuern weil sich kurz zuvor die Frontlippe seines Elfers abgerissen hatte. Doch mit viel Geschick und einer Portion Cleverness verteidigte Andlauer seine Führung bis ins Ziel. Das Rennen war zuvor wegen der zwei SC-Car Phasen noch als Zeitrennen deklariert worden. Julien Andlauer holt sich den dritten Saisonsieg im elften Lauf des Porsche Carrera Cup auf dem Nürburgring. Dylan Pereira wurde Zweiter vor Michael Ammermüller. Mit drei Piloten auf den ersten drei Plätzen dominierte Lechner Racing das Rennen in der Eifel. Der Verlierer des Rennens hieß wieder einmal Larry ten Voorde. Der Niederländer hatte sich am Ende noch bis auf Position neun vorgekämpft, verliert aber im Kampf um den Titel erneut wichtige Punkte. Im Championat führt weiterhin Julien Andlauer mit 172,5 Punkten vor dem Teamkollegen Michael Ammermüller (154 Pkt.) und Larry ten Voorde der 141 Punkte auf seinem Konto hat.

Porsche Carrera Cup 2019 - Lauf 11 auf dem Nürburgring

Renndistanz: 18 Runden

Rennen am: 17.08.2019

Pos. Fahrer Team Zeit gesamt schnellste Runde Rückstand Startposition +/-
1 Julien Andlauer BWT Lechner Racing 30:20.821 min. 01:30.965 min. 00:00.000 min. 1
2 Dylan Pereira Lechner Racing Team 30:21.179 min. 01:30.859 min. 00:00.358 min. 4 ↑ +2
3 Michael Ammermüller BWT Lechner Racing 30:21.665 min. 01:31.092 min. 00:00.844 min. 2 ↓ -1
4 Toni Wolf Car Collection Motorsport 30:22.294 min. 01:31.368 min. 00:01.473 min. 5 ↑ +1
5 Jaap van Lagen Förch Racing 30:22.733 min. 01:31.449 min. 00:01.912 min. 6 ↑ +1
6 Joey Mawson Team CarTech MS by Nigrin 30:23.957 min. 01:31.393 min. 00:03.136 min. 9 ↑ +3
7 David Kolkmann Black Falcon 30:24.677 min. 01:31.323 min. 00:03.856 min. 8 ↑ +1
8 J.B. Simmenauer Lechner Racing Team 30:27.945 min. 01:31.344 min. 00:07.124 min. 15 ↑ +7
9 Larry ten Voorde Overdrive Racing by Huber 30:28.557 min. 01:31.386 min. 00:07.736 min. 3 ↓ -6
10 Henric Skoog Overdrive Racing by Huber 30:29.480 min. 01:31.439 min. 00:08.659 min. 10
11 Jaxon Evans Team Project 1 - JBR 30:31.127 min. 01:31.781 min. 00:10.306 min. 12 ↑ +1
12 Tim Zimmermann Black Falcon 30:32.787 min. 01:31.892 min. 00:11.966 min. 13 ↑ +1
13 Gustav Malja Förch Racing 30:33.573 min. 01:31.889 min. 00:12.752 min. 14 ↑ +1
14 Jannes Fittje Team Project 1 - JBR 30:34.955 min. 01:31.888 min. 00:14.134 min. 16 ↑ +2
15 Sandro Kaibach MSG-HRT Motorsport 30:35.302 min. 01:31.791 min. 00:14.481 min. 20 ↑ +5
16 Berkay Besler Car Collection Motorsport 30:36.740 min. 01:31.928 min. 00:15.919 min. 19 ↑ +3
17 Reece Barr Förch Racing 30:38.776 min. 01:32.303 min. 00:17.955 min. 23 ↑ +6
18 Stefan Rehkopf Huber Racing 30:45.504 min. 01:32.712 min. 00:24.683 min. 26 ↑ +8
19 Matthias Jeserich Team CarTech MS by Nigrin 30:46.444 min. 01:33.000 min. 00:25.623 min. 29 ↑ +10
20 Georgi Donchev Huber Racing 30:47.828 min. 01:33.344 min. 00:27.007 min. 28 ↑ +8
21 A. Sczepanski QA Systems by Kurt Ecke MS 30:49.328 min. 01:33.376 min. 00:28.507 min. 30 ↑ +9
22 Carlos Rivas Black Falcon Team Textar 30:59.429 min. 01:34.273 min. 00:38.608 min. 25 ↑ +3
23 Nicolas Schöll Allied-Racing 31:04.075 min. 01:31.975 min. 00:43.254 min. 21 ↓ -2
24 Louis Henkefend Allied-Racing 30:46.711 min. 01:32.823 min. +1 Runde 27 ↑ +3
25 Igor Walilko Overdrive Racing by Huber 20:05.871 min. 01:32.508 min. +7 Runden 7 ↓ -18
26 Richard Wagner Huber Racing 13:01.915 min. 01:33.615 min. +11 Runden 18 ↓ -8
27 Alex Arkin Aka MSG-HRT Motorsport 13:18.286 min. 01:35.072 min. +11 Runden 24 ↓ -3
28 Luca Rettenbacher MSG/HRT Motorsport 05:33.506 min. n.a. +15 Runden 11 ↓ -17
29 Rudy van Buren Black Falcon Team Textar n.a. n.a. n.a. 17 ↓ -12
30 Lukas Ertl QA Systems by Kurt Ecke MS n.a. n.a. n.a. 22 ↓ -8

Fahrer- und Teamwertung

 

Pos. Fahrerwertung Punkte Teamwertung Punkte
1 Julien Andlauer 172,5 BWT Lechner Racing 326,5
2 Michael Ammermüller 154 Overdrive Racing by Huber 240
3 Larry ten Voorde 141 Lechner Racing Team 153,5
4 Dylan Pereira 112 MSG-HRT Motorsport(AUT) 131
5 Jaap van Lagen 88,5 Förch Racing 121
6 Luca Rettenbacher 85 Black Falcon 102,5
7 Jaxon Evans 80 Team Project 1 - JBR 99
8 Henric Skoog 67 Car Collection Motorsport 87,5
9 David Kolkmann 63,5 MSG-HRT Motorsport(DEU) 31,5
10 Igor Walilko 59 Team Allied-Racing 30
11 Toni Wolf 48 Team Cartech MS by Nigrin 16
12 Leon Köhler 46 Black Falcon Team Textar 13,5
13 J.B. Simmenauer 41,5 Huber Racing Team 14
14 Berkay Besler 39,5 QA Systems by Kurt Ecke MS 4
15 Tim Zimmermann 39    
16 Gustav Malja 30,5    
17 Sandro Kaibach 29,5    
18 Jannes Fittje 19    
19 Nicolas Schöll 16    
20 Louis Henkefend 14    
21 Richard Wagner 11    
22 Joey Mawson 10    
23 Rudy van Buren 9,5    
24 Sebastian Daum 6    
25 Reece Barr 5    
26 Lukas Ertl 4    
27 Carlos Rivas 4    
28 Stefan Rehkopf 3    
29 Alex Arkin Aka 2    

Porsche Carrera Cup Deutschland

Fakten, Daten und Information zum Markenpokal

Der Porsche Carrera Cup Deutschland gilt als der schnellste Markenpokal in Europa. Die Rennen werden im Rahmen der DTM Läufe oder zusammen mit dem ADAC GT-MASTERS auf verschiedenen internationalen Rennstrecken ausgetragen. Die Rennserie wird seit 1990 ausgetragen. Damit feiert der Markenpokal in diesem Jahr sein Jubiläum und geht in die 30. Saison. Als Vorläufer des Porsche Carrera Cup gilt der Porsche 944 Turbo Cup der erstmalig im Jahr 1986 ausgetragen wurde. In jedem Jahr bietet der Porsche Carreracup immer wieder mit seinen attraktiven Fahrerbesetzungen sehenswerten Motorsport. An jedem Veranstaltungswochenende werden zwei Läufe ausgetragen die jeweils am Samstag und am Sonntag stattfinden.

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