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Porsche Carrera Cup - Thomas Preining siegt auf dem Red Bull Ring

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Lokalmatador Preining mit erstem Saisonerfolg

Porsche Carrera Cup Red Bull Ring

Lauf 3 in Spielberg

Das zweite Carrera Cup-Wochenende fand nach vierwöchiger Pause auf dem Red Bull Ring in der österreichischen Steiermark statt. Das Starterfeld war dank zahlreicher Gaststarter auf 35 Fahrzeuge angewachsen. Und so war es auch ein Gaststarter der im Freien Training des Porsche Carrera Cup am Freitag die Bestzeit setzte. Florian Latorre aus dem Team Martinet by Almeras markierte mit 1:31.919 min. die Bestmarke. Knapp 1/10 Sekunde langsamer war der Lokalmatador Thomas Preining vor dem im Championat führenden Michael Ammermüller. Im Qualifying am Samstag schlug dann die Stunde von BWT Lechner Racing. Mit einer Zeit von 1:30.883 min. holte sich Thomas Preining die Poleposition für das Rennen am Sonntag. Teamkollege Michael Ammermüller komplettierte die erste Startreihe und sorgte so für eine Doppelpole der Lechner Racing Truppe. Doch auch für das Rennen am Samstag konnte sich Preining die Pole sichern. Nach dem verkorksten Saisonauftakt endlich ein gelungener Start ins Rennwochenende für den Österreicher. Für das Rennen am Samstag war es Larry ten Voorde, der sich Startplatz zwei in der Startaufstellung gesichert hatte und damit eine weitere reine erste Lechner-Startreihe verhindern konnte. Ein starkes Qualifying absolvierte auch Gaststarter Julien Andlauer. Mit Startplatz vier und fünf konnte sich der junge Franzose aus dem Team von Martinet by Almeras eine hervorragende Position für beide Läufe sichern.

Bei besten Witterungsbedingungen nahmen die 35 Piloten am Samstagnachmittag die Startpositionen für Lauf 3 des Porsche Carrera Cup auf dem Red Bull Ring ein. 17 Runden galt es auf der herrlich gelegenen Rennstrecke in der Steiermark zu absolvieren. Polesetter Thomas Preining legte einen perfekten Start hin und übernahm sofort die Führung des Rennens. Teamkollege Michael Ammermüller nutzte die Startphase um sich an Larry ten Voorde vorbei zu schieben und sich somit auf Platz zwei zu positionieren. Dahinter machte der Rückkehrer im Carrera Cup, Luca Rettenbacher der von Position 5 gestartet war, sofort Druck auf die vor ihm fahrenden Larry ten Voorde und Julien Andlauer. Vorne konnte Preining im weteren Verlauf des Rennens einen kleinen Vorsprung von knapp drei Sekunden herausfahren. Im 14. Umlauf wurde es dann noch einmal spannend. Eine Kollision zwischen Marius Nakken und Igor Wallilko hatte eine Saftey-Car Phase ausgelöst, wodurch das gesamte Feld noch einmal zusammen rückte. Genau eine Runde vor dem Rennende wurde das Rennen noch einmal frei gegeben. Preining meisterte auch den RE-Start souverän und fuhr so seinem ersten Saisonerfolg entgegen. Teamkollege Michael Ammermüller wurde Zweiter vor Larry ten Voorde der einen hervorragenden dritten Platz belegte. Einen traurigen Rennverlauf erlebte das Team von MRS-Racing. Keines der vier Fahrzeuge erreichte die Ziellinie. Dazu kam das die Fahrzeuge durch diverse Kollisionen zum Teil stark beschädigt wurden. In der Meisterschaft führt weiterhin Michael Ammermüller mit jetzt 70 Punkten vor Dylan Pereira (44 Pkt.) und Thomas Preining (39 Pkt.)

Ergebnis Lauf 3

Renndistanz: 17 Runden

Rennen am: 09.06.2018

Pos. Fahrer Team Zeit gesamt schnellste Runde Rückstand Startposition +/-
1 Thomas Preining BWT Lechner Racing 27:37.256 min. 01:31.756 min. 00:00.000 min. 1
2 Michael Ammermüller BWT Lechner Racing 27:37.700 min. 01:32.167 min. 00:00.444 min. 3 ↑ +1
3 Larry ten Voorde Team Dt. Post by Project 1 27:38.532 min. 01:32.154 min. 00:01.276 min. 2 ↓ -1
4 Julien Andlauer Martinet by Almeras 27:39.568 min. 01:32.223 min. 00:02.312 min. 4
5 Luca Rettenbacher MSG-HRT Motorsport 27:45.355 min. 01:32.208 min. 00:06.099 min. 5
6 Tim Zimmermann Black Falcon Team TMD Friction 27:44.834 min. 01:32.565 min. 00:07.578 min. 12 ↑ +6
7 J.B. Simmenauer Lechner Racing 27:44.927 min. 01:32.507 min. 00:07.671 min. 13 ↑ +6
8 Henric Skoog Raceunion 27:46.359 min. 01:32.764 min. 00:09.103 min. 11 ↑ +3
9 Dylan Pereira Lechner Racing 27:46.950 min. 01:32.668 min. 00:09.694 min. 31 ↑ +22
10 K. Al Wahaibi Lechner Racing ME 27:47.946 min. 01:32.689 min. 00:10.690 min. 17 ↑ +7
11 Toni Wolf Car Collection Motorsport 27:47.969 min. 01:32.645 min. 00:10.713 min. 33 ↑ +22
12 Wolfgang Triller Raceunion 27:48.714 min. 01:32.360 min. 00:11.458 min. 20 ↑ +8
13 Tom Lautenschlager MSG-HRT Motorsport 27:49.057 min. 01:32.829 min. 00:11.801 min. 34 ↑ +21
14 J. Schmidt-Staade Cito Pretiosa 27:49.091 min. 01:32.642 min. 00:11.835 min. 19 ↑ +5
15 A.F. Al Zubair Lechner Racing ME 27:49.491 min. 01:33.160 min. 00:12.235 min. 14 ↓ -1
16 Kris Wright MSG-HRT Motorsport 27:49.909 min. 01:33.438 min. 00:12.653 min. 23 ↑ +7
17 Richard Wagner Raceunion 27:51.022 min. 01:33.268 min. 00:13.766 min. 21 ↑ +4
18 Sören Spreng Black Falcon 27:51.557 min. 01:32.806 min. 00:14.301 min. 28 ↑ +10
19 A. Sczepansky QA Racing by Kurt Ecke MS 27:52.023 min. 01:33.286 min. 00:14.767 min. 27 ↑ +8
20 Lukas Ertl Raceunion 27:52.188 min. 01:33.363 min. 00:14.932 min. 22 ↑ +2
21 Florian Latorre Martinet by Almeras 28:09.682 min. 01:33.304 min. 00:32.426 min. 6 ↓ -15
22 Robert Lukas Förch Racing 28:13.355 min. 01:34.295 min. 00:36.099 min. 8 ↓ -14
23 Jacob Eidson Team Project 1 28:13.482 min. 01:33.836 min. 00:36.226 min. 9 ↓ -14
24 Gustav Malja Team Dt. Post by Project 1 28:16.359 min. 01:33.424 min. 00:39.103 min. 32 ↑ +8
25 Stefan Rehkopf Cito Pretiosa 28:22.023 min. 01:32.228 min. 00:44.767 min. 24 ↓ -1
26 Stefan Oschmann Förch Racing 28:32.975 min. 01:33.974 min. 00:55.719 min. 29 ↑ +3
27 Matthias Weiland Car Collection Motorsport 28:45.678 min. 01:36.344 min. 01:08.422 min 35 ↑ +8
28 Carlos Rivas Black Falcon Team TMD Friction 26:10.486 min. 01:33.115 min. +1 Runde 26 ↓ -2
29 Peter Scheufen Cito Pretiosa 27:47.996 min. 01:35.268 min. +1 Runde 30 ↑ +1
30 Marius Nakken MRS-GT Racing 20:43.636 min. 01:32.792 min. +4 Runden 15 ↓ -15
31 Glenn van Parijs MRS-GT Racing 16:27.602 min. 01:32.229 min. +7 Runden 10 ↓ -21
32 Michael De Quesada Team Project 1 05:01.948 min. 01:32.693 min. +14 Runden 18 ↓ -14
33 Richard Heistand MRS-CUP Racing 05:04.548 min. 01:35.104 min. +14 Runden 16 ↓ -17
34 Philipp Sager MRS-CUP Racing n.a. n.a. n.a. 25 ↓ -9
35 Igor Walilko Raceunion disq. disq. disq. 7 ↓ -28

Fahrer- und Teamwertung

 

Pos. Fahrerwertung Punkte Teamwertung Punkte
1 Michael Ammermüller 70 BWT Lechner Racing 109
2 Dylan Pereira 44 Lechner Racing 59
3 Thomas Preining 39 Team Dt. Post by Project 1 55
4 Larry ten Voorde 37 Raceunion 40
5 Robert Lukas 36 Förch Racing 36
6 Henric Skoog 31 Team Project 1 30
7 Tim Zimmermann 21 Black Falcon Team TMD Friction 21
8 Gustav Malja 18 MSG-HRT Motorsport 19
9 Toni Wolf 18 Car Collection Motorsport 18
10 Jacob Eidson 17 MRS-GT Racing 16
11 J.B. Simmenauer 15 Cito Pretiosa 7
12 Luca Rettenbacher 13 Black Falcon 3
13 M. de Quesada 13 QA Racing by Kurt Ecke Motorsport 2
14 Igor Walilko 9    
15 Marius Nakken 9    
16 J. Schmidt-Staade 7    
17 Glenn van Parijs 7    
18 Tom Lautenschlager 6    
19 Kris Wright 4    
20 Richard Wagner 3    
21 Sören Spreng 2    
22 Andreas Sczepansky 1    
23 Lukas Ertl 0    

Porsche Carrera Cup Deutschland

Fakten, Daten und Zahlen zum Markenpokal

Der Porsche Carrera Cup gilt als der schnellste Markenpokal in Deutschland. Die Rennen werden zusammen mit der ADAC GT-MASTERS auf verschiedenen internationalen Rennstrecken ausgetragen. Die Rennserie wird seit 1990 ausgetragen. Damit geht der Markenpokal in die 29. Saison. Als Vorläufer des Porsche Carrera Cup gilt der Porsche 944 Turbo Cup der erstmalig 1986 ausgetragen wurde. Der Carreracup gilt als schnellster Markenpokal Europas.

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