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Porsche Carrera Cup - Thomas Preining siegt auch auf dem Sachsenring

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Porsche Junior ist das Maß der Dinge

Porsche Carrera Cup Sachsenring

Lauf 11 auf dem Sachsenring

Der Sachsenring war die vorletzte Station in der Saison 2018 des Porsche Carrera Cup. Auf der Bergauf-Bergab Strecke stand der 11. und 12. Lauf auf dem Programm. Und so startete erneut der Österreicher Thomas Preining im Freien Training am Freitag mit der schnellsten Runde in das vorletzte Rennwochenende. Mit 1:23.330 min. war er anderthalb Zehntel schneller als der Niederländer Larry ten Voorde aus dem Team von Project 1. Teamkollege Michael Ammermüller fuhr die drittschnellste Runde, hatte aber schon einen deutlichen Rückstand von einer knappen halben Sekunde. Im Qualifying am Samstag machte der Porsche Junior dann allen klar, daß er es einmal mehr war, den es hier am Sachsenring zu schlagen galt. Am Ende hieß es zweimal Poleposition für den Lechner Piloten. Mit 1:22.080 min. und 1:22.373 min. umrundete er den Sachsenring am schnellsten. Teamkollege Ammermüller hatte erneut das Nachsehen und mußte die zweite Startposition in beiden Läufen akzeptieren. Larry ten Voorde holte sich Startplatz drei. Eine starke Vorstellung boten der Lokalmatador Toni Wolf und Marius Nakken. Toni Wolf sicherte sich für das Rennen am Sonntag Startplatz vier. Im Rennen am Samstag durfte Marius Nakken von dieser Position starten. Fär beide Piloten die beste Startplatzierung in der laufenden Saison.

Bei bestem Spätsommerwetter nahmen die 27 Akteuere am Samstagnachmittag Aufstellung zum elften Lauf des Porsche Carrera Cup auf dem Sachsenring. Die Ausgangssituation war klar. Polesetter Thomas Preining ging mit zehn Punkten Vorsprung in der Meisterschaft vor seinem Teamkollegen Michael Ammermüller in das Rennen. Ammermüller mußte also alles versuchen um das Rennen zu gewinnen, um denr Punkterückstand nicht noch größer werden zu lassen. Doch schon beim Start kam es anders. Preining kam wie so oft, wieder einmal perfekt weg. Schlecht lief es dagegen für den Deutschen. Er velor gleich einmal drei Plätze und fiel auf Rang fünf zurück. Marius Nakken und Tim Zimmermann waren dagegen die Gewinner der Startprozedur. Sie gingen an Ammermüller vorbei und setzten sich auf die zweite und dritte Position. Schon aus der ersten von 19 zu fahrenden Runden kam Preining mit einem riesen Vorsprung zurück über Start-Ziel. Im zweiten Umlauf konnte Ammermüller sich dann Platz vier zurück erobern. Dahinter entwickelte sich ein spannender Dreikampf zwischen dem Lokalmatador Toni Wolf, Larry ten Voorde und Igor Walilko. Im achten Umlauf hatte Preining seinen Vorsprung auf den Zweitplatzierten Marius Nakken bereits auf über fünf Sekunden ausgebaut. In Runde zehn ging Larry ten Voorde, der Toni Wolf schon vorher rundenlang attackierte hatte am Deutschen vorbei und setzte sich auf die fünfte Position. In Runde 14 kämpften dann Tim Zimmermann, Michael Ammermüller und Larry ten Voorde um die dritte Position. Doch der Rookie Zimmermann verteidigte geschickt seine Position und ließ Ammermüller keine Chance zum Überholen. Der hingegen mußte mit allen Mitteln seine vierte Position gegen einen stürmischen Larry ten Voorde verteidigen. Vorne an der Spitze zog Lechner Pilot Preining einsam seine Kreise und überquerte im neunzehnten Umlauf mit über 13 Sekunden Vorsprung vor dem Zweitplatzierten Marius Nakken die Ziellinie. Damit erzielte der MRS-Pilot die beste Platzierung in der Saison 2018, genau wie Tim Zimmermann der Dritter wurde. Michael Ammermüller kam am Ende auf Platz vier und konnte den siebten Saisonsieg von Preining nicht verhindern. Auch Lokalmatador Toni Wolf erzielte mit Platz sechs hinter Larry ten Voorde ein achtbares Ergebnis. In der Meisterschaftswertung führt Preining jetzt mit 22 Punkten Vorsprung vor dem Teamkollegen Ammermüller.

Ergebnis Lauf 11

Renndistanz: 19 Runden

Rennen am: 08.09.2018

Pos. Fahrer Team Zeit gesamt schnellste Runde Rückstand Startposition +/-
1 Thomas Preining BWT Lechner Racing 26:37.754 min. 01:23.527 min. 00:00.000 min. 1
2 Marius Nakken MRS-GT Racing 26:50.403 min. 01:24.304 min. 00:12.649 min. 4 ↑ +2
3 Tim Zimmermann Black Falcon Team TMD Friction 26:50.972 min. 01:24.294 min. 00:13.218 min. 5 ↑ +2
4 Michael Ammermüller BWT Lechner Racing 26:51.225 min. 01:24.217 min. 00:13.471 min. 2 ↓ -2
5 Larry ten Voorde Team Dt. Post by Project 1 26:51.499 min. 01:23.771 min. 00:13.745 min. 3 ↓ -2
6 Toni Wolf Car Collection Motorsport 26:54.019 min. 01:24.267 min. 00:16.265 min. 6
7 Igor Walilko Raceunion 26:54.553 min. 01:24.123 min. 00:16.799 min. 7
8 Glenn van Parijs MRS-GT Racing 27:00.391 min. 01:24.590 min. 00:22.637 min. 8
9 Gustav Malja Team Dt. Post by Project 1 27:02.572 min. 01:24.708 min. 00:24.818 min. 13 ↑ +4
10 Henric Skoog Raceunion 27:02.983 min. 01:24.579 min. 00:25.229 min. 12 ↑ +2
11 Robert Lukas Förch Racing 27:03.372 min. 01:24.254 min. 00:25.618 min. 26 ↑ +15
12 Jaap van Lagen Förch Racing 27:03.487 min. 01:24.122 min. 00:25.733 min. 25 ↑ +13
13 Jacob Eidson Team Project 1 27:04.448 min. 01:24.634 min. 00:26.694 min. 14 ↑ +1
14 Dylan Pereira Lechner Racing 27:05.121 min. 01:23.629 min. 00:27.367 min. 24 ↑ +10
15 Michael De Quesada Team Project 1 27:06.066 min. 01:24.503 min. 00:28.312 min. 11 ↓ -4
16 Sandro Kaibach MSG-HRT Motorsport 27:09.812 min. 01:24.728 min. 00:32.058 min. 10 ↓ -6
17 Carlos Rivas Black Falcon Team TMD Friction 27:10.258 min. 01:24.837 min. 00:32.504 min. 9 ↓ -8
18 Tom Lautenschlager MSG-HRT Motorsport 27:24.950 min. 01:25.594 min. 00:47.196 min. 17 ↓ -1
19 Stefan Rehkopf Cito Pretiosa 27:26.488 min. 01:25.425 min. 00:48.734 min. 15 ↓ -4
20 J. Schmidt-Staade Cito Pretiosa 27:27.262 min. 01:25.683 min. 00:49.508 min. 16 ↓ -4
21 Lukas Ertl Raceunion 27:31.738 min. 01:25.369 min. 00:53.984 min. 18 ↓ -3
22 Oliver Mayer Car Collection Motorsport 27:44.591 min. 01:26.389 min. 01:06.837 min. 27 ↓ -5
23 A. Sczepansky QA Racing by Kurt Ecke MS 27:48.750 min. 01:26.092 min. 01:10.996 min. 22 ↓ -1
24 Peter Scheufen Cito Pretiosa 26:38.197 min. 01:27.326 min. +1 Runde 23 ↓ -1
25 Kris Wright MSG-HRT Motorsport 21:46.303 min. 01:25.570 min. +4 Runden 19 ↓ -6
26 Richard Wagner Raceunion 01:54.487 min. 00:00.000 min. +18 Runden 21 ↓ -5
27 Sören Spreng Black Falcon 02:16.328 min. 00:00.000 min. +18 Runden 20 ↓ -7

Fahrer- und Teamwertung

 

Pos. Fahrerwertung Punkte Teamwertung Punkte
1 Thomas Preining 204 BWT Lechner Racing 386
2 Michael Ammermüller 182 Team Dt. Post by Project 1 184
3 Larry ten Voorde 133 Förch Racing 180
4 Jaap van Lagen 106 RaceUnion 152
5 Henric Skoog 87 Lechner Racing 130
6 Dylan Pereira 84 MRS-GT Racing 105
7 Robert Lukas 74 Black Falcon Team TMD Friction 72
8 Tim Zimmermann 68 Car Collection Motorsport 61
9 Marius Nakken 68 Team Project 1 54
10 Igor Walilko 65 MSG-HRT Motorsport 27
11 Toni Wolf 61 Cito Pretiosa 16
12 Gustav Malja 51 Black Falcon 3
13 J.B. Simmenauer 46 QA Racing by Kurt Ecke 2
14 Jacob Eidson 37    
15 Glenn van Parijs 37    
16 Richard Wagner 17    
17 M. de Quesada 17    
18 Luca Rettenbacher 13    
19 J. Schmidt-Staade 12    
20 Lukas Ertl 9    
21 Tom Lautenschlager 6    
22 Sandro Kaibach 5    
23 Kris Wright 4    
24 Stefan Rehkopf 4    
25 Carlos Rivas 4    
26 Ayhancan Güven 3    
27 Sören Spreng 2    
28 Andreas Sczepansky 1    

Porsche Carrera Cup Deutschland

Fakten, Daten und Zahlen zum Markenpokal

Der Porsche Carrera Cup gilt als der schnellste Markenpokal in Deutschland. Die Rennen werden zusammen mit der ADAC GT-MASTERS auf verschiedenen internationalen Rennstrecken ausgetragen. Die Rennserie wird seit 1990 ausgetragen. Damit geht der Markenpokal in die 29. Saison. Als Vorläufer des Porsche Carrera Cup gilt der Porsche 944 Turbo Cup der erstmalig 1986 ausgetragen wurde. Der Carreracup gilt als schnellster Markenpokal Europas.

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