Porsche Carrera Cup - Sieg von Larry ten Voorde auf dem Lausitzring

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Larry ten Voorde im Porsche Carrera Cup auf dem Lausitzring

Niederländer mit dem dritten Saisonerfolg

Qualifying

Das Freie Training am Freitag zum 8. Lauf des Porsche Carrera Cup auf dem Lausitzring stand ganz im Zeichen des Wassers. Schwierigste Streckenbedingungen bei nasser Strecke verlangten den Piloten alles ab. Am besten kam der Niederländer Larry ten Voorde auf dem rutschigen Kurs zurecht. Mit einer Zeit von 2.02.753 min. war er am Ende der Schnellste in der Lausitz. Mit einem respektabelen Abstand von mehr als 6/10 Sekunden folgte Leon Köhler vor dem Italiener Diego Bertonelli. Im Qualifying am Samstagmorgen hatten sich die Streckenverhältnisse nicht gebessert. Leicht nebeliges Wetter und eine extrem nasse Strecke erwartete die Akteuere. Als Erster zauberte Larry ten Voorde mit 2:01.881 min. eine schnelle Runde auf den Lausitzring. Danch folgten Ausrutscher, Dreher und Ausflüge in die Kiesbetten von fast jedem Piloten. Dabei tat sich besonders Dylan Pereira hervor, der mit den Bedingungen nur sehr schwer zurecht kam. Dann ließ Leon Köhler mit einer Rundenzeit von 2:01.881 min. aufhorchen. Ten Voorde konterte sofort mit einer 2:01.359 min. Zehn Minuten vor dem Trainingsende war es plötzlich Rudy van Buren der die zweitschnellste Zeit auf den Kurs zauberte. Fünf Minuten vor Schluß wurde diese Zeit vom Italiener Diego Bertonelli unterboten der sich am Ende dann nur noch Leon Köhler geschlagen geben mußte. Die Pole-Position ging mit einer Rundenzeit von 2:00.750 min. an Larry ten Voorde. Startplatz zwei ging an Leon Köhler vor Diego Bertonelli. Rudy van Buren komplettierte die zweite Startreihe mit der viertschnellsten Zeit. Eine schlechte Ausgangsposition hab es für Dylan Pereira. Der Luxemburger muß am Samstag von Startposition sieben ins Rennen gehen.

Rennen

Die Witterungsbedingungen hatten sich zum 8. Lauf des Porsche Carrera Cup auf dem Lausitzring ein wenig verbessert. Bei feuchter Strecke die aber schon teilweise trockene Stellen auf wies gingen die 17 Piloten am Samstagnachmittag überwiegend auf Regenreifen in die zwei Einführungsrunden. Das Rennen wurde auf Grund der Streckenverhältnisse als Wet-Race deklariert. Mit einem Blitzstart von Rudy van Buren der von der dritten Position ins Rennen gestartet war und sich sofort an die Spitze katapultierte, ging das Feld in die erste Runde. Polesetter Larry ten Voorde und Diego Bertonelli dagegen hatten mit dem rutschigen Asphalt zu kämpfen und mußten den Niederländer erst einmal ziehen lassen. Dylan Pereira dagegen erwischte einen guten Start und konnte sich sofort um eine Position auf Platz vier vorarbeiten. Im zweiten Umlauf ging er dann auch an Diego Bertonelli vorbei und war nun Dritter. Im vierten Umlauf begann Larry ten Voorde die ersten Attacken auf den immer noch an der Spitze fahrenden Landsmann Rudy van Buren zu setzen. Van Buren konnte dem Druck nicht lange standhalten und ten Voorde ging kurze Zeit später am Cartech-Piloten vorbei und übernahm die Führung. Schon kurz nach diesem Manöver bekam van Buren die Tücke der immer noch feuchten Strecke zu spüren. Nach einem Verbremser mußte der Niederländer den Weg durch das Kiesbett nehmen und kam auf Position 7 wieder auf die Strecke zurück. Die Reihenfolge lautete nun ten Voorde vor Pereira und Bertonelli. Zur Rennhalbzeit hatte ten Voorde bereits einen Vorsprung von sieben Sekunden auf Pereira heraus gefahren, der dem nichts entgegen zu setzen hatte. Auf der dritten Position fuhr der Italiener Diego Bertonelli ein starkes Rennen und so seiner zweiten Podestplatzierung entgegen. Ihm folgte das Rookie-Duo Julian Hanses und Laurin Heinrich. Am Ende gab es einen souveränen Sieg von Larry ten Voorde auf dem Lausitzring. Mit über 12 Sekunden Vorsprung deklassierte der kleine Holländer den Rest des Feldes und wahrt mit dem dritten Saisonerfolg so seine Chance auf den Meistertitel. Mit Platz zwei betrieb Dylan Pereira Schadensbegrenzung und kann die Führung in der Fahrerwertung mit 3 Punkten Vorsprung auf ten Voorde vor dem 9. Lauf des Porsche Carrera Cup verteidigen. Dritter wurde Diego Bertonelli vor Julian Hanses und Laurin Heinrich.

Porsche Carrera Cup 2020 - Ergebnis Lauf 8 auf dem Lausitzring

Renndistanz: 16 Runden

Rennen am: 31.10.2020

Pos. Fahrer Team Zeit gesamt schnellste Runde Rückstand Startposition +/-
1 Larry ten Voorde Nebulus Racing by Huber 32:42.624 min. 02:01.758 min. 00:00.000 min. 1
2 Dylan Pereira Förch Racing 32:54.766 min. 02:02.479 min. 00:12.142 min. 5 ↑ +3
3 Diego Bertonelli Fach Auto Tech 32:59.710 min. 02:02.737 min. 00:17.086 min. 2 ↓ -1
4 Julian Hanses Förch Racing 33:00.095 min. 02:32.663 min. 00:17.471 min. 4
5 Laurin Heinrich T3/HRT Motorsport 33:04.034 min. 02:03.019 min. 00:21.410 min. 11 ↑ +6
6 Rudy van Buren Team CarTech MS by Nigrin 33:08.159 min. 02:02.142 min. 00:25.535 min. 3 ↓ -3
7 Leon Köhler T3/HRT Motorsport 33:10.948 min. 02:01.862 min. 00:28.324 min. 7
8 Jesse van Kuijk Team GP ELITE 33:16.758 min. 02:03.387 min. 00:34.134 min. 8
9 Jukka Honkavuori MRS-GT Racing 33:20.373 min. 02:03.657 min. 00:37.749 min. 9
10 Lucas Groenefeld GP ELITE 33:23.264 min. 02:03.367 min. 00:40.640 min. 12 ↑ +2
11 Carlos Rivas Black Falcon Team Textar 33:28.193 min. 02:04.046 min. 00:45.569 min. 10 ↓ -1
12 Alex Fach jnr. Overdrive Racing by Huber 33:36.588 min. 02:03.744 min. 00:53.964 min. 14 ↑ +2
13 Daan van Kuijk GP ELITE 33:58.503 min. 02:03.362 min. 01:15.879 min. 16 ↑ +3
14 Matthias Jeserich Team CarTech MS by Nigrin 34:18.552 min. 02:04.580 min. 01:35.928 min. 15 ↑ +1
15 Stefan Rehkopf Nebulus Racing by Huber 27:50.801 min. 02:04.467 min. +3 Runden 13 ↓ -2
16 Joey Mawson Fach Auto Tech 27:53.072 min. 02:12.329 min. +4 Runden 17 ↑ +1
17 Kay van Berlo Nebulus Racing by Huber n.a. n.a. n.a. 6 ↓ -11

Fahrer- und Teamwertung

 

Pos. Fahrerwertung Punkte Teamwertung Punkte
1 Dylan Pereira 174 Förch Racing 262
2 Larry ten Voorde 171 Nebulus Racing by Huber 219
3 Laurin Heinrich 101 T3/HRT Motorsport 187
4 Julian Hanses 88 Fach Auto Tech 124
5 Leon Köhler 86 CarTech Motorsport by NIGRIN 94
6 Diego Bertonelli 76 Overdrive Racing by Huber 68
7 Rudy van Buren 72 Black Falcon Team Textar 40
8 Joey Mawson 48 MRS-GT Racing 40
9 Kay van Berlo 43 GP ELITE 35
10 Carlos Rivas 40 TEAM GP ELITE 29
11 Jukka Honkavuori 37    
12 Jesse van Kuijk 29    
13 Matthias Jeserich 22    
14 Toni Wolf 20    
15 Felix Neuhofer 20    
16 Lucas Groeneveld 20    
17 Lukas Ertl 19    
18 Stefan Rehkopf 16    
19 Daan van Kuijk 15    
20 Georgi Donchev 9    
21 Michael Verhagen 3    

Porsche Carrera Cup Deutschland

Fakten, Daten und Information zum Markenpokal

Der Porsche Carrera Cup Deutschland gilt als der schnellste Markenpokal in Europa. Der erste Lauf wird zusammen mit dem Porsche Carrera Cup Frankreich un Le Mans ausgetragen. Die weiteren Rennen werden zusammen mit dem ADAC GT-MASTERS auf verschiedenen internationalen Rennstrecken ausgetragen. Die Rennserie wird seit 1990 ausgetragen. Damit geht der Markenpokal in diesem Jahr in die 31. Saison. Als Vorläufer des Porsche Carrera Cup gilt der Porsche 944 Turbo Cup der erstmalig im Jahr 1986 ausgetragen wurde. In jedem Jahr bietet der Porsche Carreracup immer wieder mit seinen attraktiven Fahrerbesetzungen sehenswerten Motorsport. In Le Mans wird nur ein Lauf ausgetragen. Auf dem Sachsenring und auf dem Red Bull Ring werden erstmalig jeweils drei Läufe an einem Wochenende statt finden. Dabei werden die Rennen als Zeitrennen deklariert und auf eine Dauer von 30 Minutenbegrenzt. In Zandvoort und beim Saisonfinale in Oschersleben finden dann wieder wie gewohnt zwei Rennen an jedem Veranstaltungswochenende statt, die jeweils am Samstag und am Sonntag ausgetragen werden.

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