Porsche Carrera Cup - Dritter Saisonsieg von Larry ten Voorde in Monza

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Larry ten Voorde im Porsche Carrera Cup in Monza

Larry ten Voorde kehrt an die Spitze des Championats zurück

Qualifying

Nur vier Tage waren vergangen bis der Porsche Carrera Cup mit dem Freien Training den Auftakt zum vierten Rennwochenende des Markenpokals im italienischen Monza einläutete. Auf dem legendären 5,8 km langen Highspeedkurs waren es Larry ten Voorde, Ayhancan Güven und Laurin Heinrich die am Freitag die Top-Zeiten markierten. Am Ende war es der Niederländer, der mit einer 1:50.004 min. die Tagesbestzeit auf den Asphalt des königlichen Parks von Monza zauberte. Bei knapp 26 Grad Lufttemperatur begann am Samstagmorgen das Qualifying. Und schon nach sieben Minuten brannte Larry ten Voorde mit 1:50.046 min. die erste Bestzeit auf die Strecke. Überraschend stark in der Anfangsphase war Rudy van Buren der die zweitschnellste Zeit mit 28/1000 Sekunden Rückstand auf ten Voorde fuhr. Nur 3/1000 Sekunden dahinter platzierte sich Laurin Heinrich. Erst in der zweiten Hälfte des Qualifyings setzte Ayhancan Güven mit einer Rundenzeit von 1:50.064 min. ein Zeichen und schob sich so auf Rang zwei. Vier Minuten vor dem Ende kam die erste 49er-Zeit von Güven. Mit 1:49.689 min. setzte der Porsche Junior erst einmal die Bestmarke. Doch der Konter von ten Voorde folgte auf dem Fuße. Mit einer Rundenzeit von 1:49.660 min. holte sich Larry ten Voorde die Poleposition für das Sonntagsrennen und verwies Güven auf Startplatz zwei. Laurin Heinrich sicherte sich für beide Läufe die dritte Startposition. Eine riesen Überraschung lieferte der 16 jährige Morris Schuring ganz kurz vor Ablauf der Session. Er fuhr mit einer Zeit von 1:49.933 min. auf Starplatz 4 für das Rennen am Sonntag.

Rennen

Bei herrlichem Sommerwetter und warmen 30 Grad Lufttemperatur rollten die 29 Starter im königlichen Park von Monza am Samstagnachmittag in die Startaufstellung um den 7. Lauf des Porsche Carrera Cup auszutragen. Polesetter Larry ten Voorde erwischte einen guten Start und konnte seine Spitzenposition verteidigen. Schlechter lief es erneut für den von Position zwei gestarteten Ayhancan Güven. Der hinter ihm gestartete Laurin Heinrich beschleunigte den Porsche Junior aus, um sich noch in der ersten Kurve auf den zweiten Rang zu schieben. Aber der junge Türke blieb an Heirich dran und versuchte sofort sich die verlorene Position zurück zu erobern. Dieses Vorhaben wurde im dritten Umlauf durch die erste SC-Phase unterbrochen. Bashar Mardini war mit seinem Einsatzfahrzeug gestrandet und mußte geborgen werden. Den RE-Start meisterte ten Voorde mit Bravour und verteidigte erneut seine Führung. Leon Köhler nutzte den RE-Start um den vor ihm fahrenden Ayhancan Güven von der dritten Position zu verdrängen, indem er ihn ähnlich wie schon vorher Heinrich erst ausbeschleunigte und sich dann in der ersten Kurve vorbei presste. Dahinter tobten jede Menge Zwei- oder Dreikämpfe um die Positionen. Nach fünf Umläufen hatte sich der Spitzenreiter ten Voorde bereits einen kleinen Vorprung von 1 Sekunde auf Heinrich heraus gefahren. Dahinter kämpften Köhler und Güven in einem dicht zusammen fahrenden Starterfeld verbissen um die dritte Position. Im sechsten Umlauf ging Güven dann wieder an Köhler vorbei und holte sich die dritte Position zurück. Der Phoenix Pilot fuhr ab nun schnelle Rundenzeiten und kam zum Ende des Rennens immer dichter an Heinrich heran, mußte sich am Ende aber mit dem dritten Platz zufrieden geben. An der Spitze fuhr Larry ten Voorde in Monza seinem dritten Saisonsieg entgegen. Laurin Heinrich überzeugte mit einer erneut starken Leistung und wurde Zweiter vor Ayhancan Güven und Leon Köhler. Larry ten Voorde kehrt durch den Sieg der ihm volle 25 Punkte bringt, an die Spitze in der Tabelle des Championats zurück. Der Niederländer hat jetzt 141 Punkte auf seinem Konto und führt wieder mit hauchdünnem Vorsprung von 2 Punkten vor Laurin Heinrich und Ayhancan Güven.

Porsche Carrera Cup 2021 - Ergebnis Lauf 7 in Monza

Renndistanz: 17 Runden

Rennen am: 19.06.2021

Pos. Fahrer Team Zeit gesamt schnellste Runde Rückstand Startposition +/-
1 Larry ten Voorde Team GP ELITE 32:26.105 min. 1:51.212 min. 00:00.000 min. 1
2 Laurin Heinrich Van Berghe Huber Racing 32:27.256 min. 1:51.305 min. 00:01.151 min. 3 ↑ +1
3 Ayhancan Güven Phoenix Racing 32:27.823 min. 1:51.226 min. 00:01.718 min. 2 ↓ -1
4 Leon Köhler Nebulus Racing by Huber 32:30.340 min. 1:51.397 min. 00:04.235 min. 4
5 Loek Hartog Black Falcon Team Textar 32:33.915 min. 1:51.662 min. 00:07.810 min. 9 ↑ +4
6 Max van Splunteren GP ELITE 32:35.219 min. 1:51.728 min. 00:09.114 min. 8 ↑ +2
7 Rudy van Buren Team CarTech MS by Nigrin 32:35.817 min. 1:51.803 min. 00:09.712 min. 6 ↓ -1
8 Morris Schuring Team GP ELITE 32:39.114 min. 1:51.737 min. 00:13.009 min. 7 ↓ -1
9 Bastian Buus Allied Racing 32:40.650 min. 1:51.520 min. 00:14.545 min. 10 ↑ +1
10 Christopher Zoechling Fach Auto Tech 32:43.475 min. 1:51.909 min. 00:17.370 min. 5 ↓ -5
11 Daan van Kuijk GP ELITE 32:44.479 min. 1:52.030 min. 00:18.374 min. 12 ↑ +1
12 Rudolf Rhyn Allied Racing 32:49.833 min. 1:52.547 min. 00:23.728 min. 19 ↑ +7
13 Carlos Rivas Black Falcon Team Textar 32:54.068 min. 1:52.849 min. 00:27.963 min. 21 ↑ +8
14 Julian Hanses HRT Performance 32:56.632 min. 1:51.882 min. 00:30.527 min. 16 ↑ +2
15 Sebastian Freymuth HRT Performance 33:03.005 min. 1:52.951 min. 00:36.900 min. 23 ↑ +8
16 Sandro Kaibach Fach Auto Tech 33:03.807 min. 1:52.589 min. 00:37.702 min. 18 ↑ +2
17 Georgi Donchev Nebulus Racing by Huber 33:08.102 min. 1:52.987 min. 00:41.997 min. 25 ↑ +8
18 Kim A. Hauschild HRT Motorsport 33:08.534 min. 1:53.160 min. 00:42.429 min. 20 ↑ +2
19 Ahmad Alshehab MRS-GT Racing 33:10.358 min. 1:53.370 min. 00:44.253 min. 27 ↑ +8
20 Jan Erik Slooten Phoenix Racing 33:13.048 min. 1:53.485 min. 00:46.943 min. 26 ↑ +6
21 Christof Langer Fach Auto Tech 33:18.643 min. 1:53.527 min. 00:52.538 min. 28 ↑ +7
22 Lucas Groeneveld GP ELITE 33:22.394 min. 1:52.621 min. 00:56.289 min. 14 ↓ -8
23 Felix Neuhofer Team CarTech MS by Nigrin 33:41.474 min. 1:53.124 min. 01:15.369 min. 22 ↓ -1
24 Holger Harmsen HRT Motorsport 33:56.241 min. 1:56.203 min. 01:30.136 min. 29 ↑ +5
25 Antonio Teixeira Nebulus Racing by Huber 18:34.043 min. 1:52.478 min. +8 Runden 11 ↓ -14
26 Fabio Citignola HRT Performance 04:31.299 min. k.A. +15 Runden 17 ↓ -9
27 Bashar Mardini Van Berghe Huber Racing 02:07.415 min. k.A. +16 Runden 24 ↓ -3
28 Jukka Honkavuori MRS-GT Racing 02:16.057 min. k.A. +16 Runden 15 ↓ -13
29 Jesse van Kuijk Team GP ELITE n.a. n.a. n.a. 13 ↓ -16

Fahrer- und Teamwertung

 

Pos. Fahrerwertung Punkte Teamwertung Punkte
1 Larry ten Voorde 141 Team GP ELITE 194
2 Laurin Heinrich 139 Van Berghe Huber Racing 140
3 Ayhancan Güven 110 Phoenix Racing 110
4 Leon Köhler 104 Nebulus Racing by Huber 107
5 Christopher Zoechling 68 FACH AUTO TECH 90
6 Max van Splunteren 64 GP ELITE 86
7 Rudy van Buren 50 HRT Performance 61
8 Julian Hanses 49 Allied Racing 59
9 Bastian Buus 49 CarTech Motorsport by Nigrin 51
10 Loek Hartog 37 Black Falcon Team Textar 49
11 Morris Schuring 34 MRS-GT Racing 31
12 Jukka Honkavuori 30 HRT Motorsport 2
13 Jesse van Kuijk 28    
14 Sandro Kaibach 20    
15/td> Lucas Groeneveld 13    
16 Fabio Citignola 12    
17 Carlos Rivas 11    
18 Daan van Kuijk 10    
19 Rudolf Rhyn 8    
20 Antonio Teixeira 2    
21 Bashar Mardini 1    

Porsche Carrera Cup Deutschland

Fakten, Daten und Information zum Markenpokal

Der Porsche Carrera Cup Deutschland gilt als der schnellste Markenpokal in Europa. Der Saisonstart findet in diesem Jahr zusammen mit der WEC im belgischen Spa-Francorchamps statt. Fünf weitere Rennwochenenden ( Oschersleben, Red Bull Ring, Nürburgring, Sachsenring und Hockenheim ) werden zusammen mit dem ADAC GT-MASTERS auf verschiedenen internationalen Rennstrecken ausgetragen. Die Rennserie wird seit 1990 ausgetragen. Damit geht der Markenpokal in diesem Jahr in die 32. Saison. Als Vorläufer des Porsche Carrera Cup gilt der Porsche 944 Turbo Cup der erstmalig im Jahr 1986 ausgetragen wurde. In jedem Jahr bietet der Porsche Carreracup immer wieder mit seinen attraktiven Fahrerbesetzungen sehenswerten Motorsport. Die Läufe werden als Zeitrennen deklariert und auf eine Dauer von 30 Minuten plus eine Runde begrenzt, die jeweils am Samstag und am Sonntag ausgetragen werden.

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