World of 911 - Porsche Carrera Cup Red Bull Ring 2022 - Laurin Heinrich holt sich den dritten Sieg

Morris Schuring startet von der Pole Position

Rennen
Laurin Heinrich holt sich den dritten Sieg

Mit einer völlig veränderten Startaufstellung ging der Porsche Carrera Cup in den 4. Lauf der Meisterschaft auf dem Red Bull Ring in Spielberg. Diesesmal war es der junge Morris Schuring der mit seiner ersten Pole Position im Carrera Cup Deutschland von Startplatz 1 startete. Daneben komplettierte Laurin Heinrich, ebenfalls aus dem Huber Team, die erste Startreihe. Der Polesetter von Samstag Loek Hartog fand sich dagegen auf Startplatz 13 wieder. So ging es bei strahlend blauem Himmel und sommerlichen Temperaturen in die Startaufstellung. Polesetter Schuring erwischte einen guten Start, konnte jedoch nicht verhindern das Laurin Heinrich noch vor der ersten Kurve an ihm vorbei ging. Hinter dem Niederländer tobte ein heftiger Dreikampf um die Plätze zwischen Larry ten Voorde, Dylan Pereira und Michael Ammermüller. Danach lautete die Reihenfolge ten Voorde auf P2 vor Pereira und Ammermüller und Schuring der nun nur noch Fünfter war. Im dritten Umlauf ging Ammermüller dann auch an Pereira vorbei und lag nun auf Position 3. Endlich lief es einmal gut für den in letzter Zeit arg gebeutelten Deutschen. Kurz danach ging auch Schuring an Pereira vorbei und lag nun wieder auf P4. Es dauerte nicht lange und im weiteren Verlauf des Rennens bekam Pereira erneut Druck von hinten. Jetzt war es Bastian Buus der den Luxemburger heftig unter Druck setzte und mit einer sehr heftigen Attacke von P5 verdrängte. Der Vorgang wurde sofort von der Rennleitung unter Beobachtung genommen. Konsequenzen für die Piloten erfolgten wurden jedoch nicht gezogen. Von all dem völlig unbeeindruckt zog Porsche Junior Laurin Heinrich an der Spitze auf und davon. Eine der sehenswertesten Aktionen des Rennens bekamen die Zuschauer dann fünf Minuten vor dem Rennende zu sehen. Auslöser der Aktion war ein leichter Ausrutscher von Larry ten Voorde den Michael Ammermüller ausnutzen wollte um sich auf Platz 2 vorzuschieben. Genau in diesem Moment kam es zu einer Berührung der beiden Autos von ten Voorde und Ammermüller wobei das Ammermüller-Auto urplötzlich aufstieg und einige Meter mit erhobener Front weiter fuhr. Auch dieses spektakuläre Manöver ging sofort unter die Beobachtung der Rennleitung. Profiteur dieser Aktion war Morris Schuring der sich an Ammermüller vorbei schob und nun auf der zweiten Position lag. Ten Voorde war nun nur noch Vierter. In der vorletzten Runde mußte Dylan Pereira dann seine sechste Position an Loek Hartog abtreten. Der Niederländer fuhr ein starkes Rennen und war zu diesem Zeitpunkt deutlich schneller als der Luxemburger. In der letzten Runde traf es dann noch Larry ten Voorde der von einem bestens aufgelegten Bastian Buus ausbeschleunigt wurde und somit Platz 4 verlor. Laurin Heinrich beendete das Rennen mit dem dritten Sieg in der laufenden Saison vor Morris Schuring und Michael Ammermüller, der damit seine erste Podetplatzierung in diesem Jahr erreichte. Vierter wurde Larry ten Voorde vor Bastian Buus. Für den amtierenden Champion ein sicherlich nicht zufriedenstellendes Ergebnis. In der Rookie-Wertung feierte der Holländer Huub van Einjdhoven seinen ersten Sieg. Die PRO-Am-Wertung konnte Carlos Rivas für sich entscheiden. Die nächste Station des Markenpokals ist das italienische Imola wo die Läufe 5 und 6 ausgetragen werden.

Larry ten Voorde

Larry ten Voorde - Team GP Elite

Huub van Einjdhoven

Huub van Einjdhoven - GP Elite

Laurin Heinrich

Laurin Heinrich - Huber Racing

Ergebnis Lauf 4 - Red Bull Ring

Date: 22.05.2022
pos. driver team total time total laps best lap gap startpos. +/-
1 Laurin Heinrich SSR Huber Racing 32:20.525 min. 21 1:31.932 min. 00:00.000 min. 2 ↑ 1
2 Morris Schuring SSR Huber Racing 32:23.103 min. 21 1:31.790 min. 00:02.578 min. 1 ↓ 1
3 Michael Ammermüller SSR Huber Racing 32:23.650 min. 21 1:31.697 min. 00:03.125 min. 5 ↑ 2
4 Bastian Buus Allied Racing 32:27.096 min. 21 1:32.003 min. 00:06.571 min. 7 ↑ 3
5 Larry ten Voorde Team GP Elite 32:27.706 min. 21 1:31.956 min. 00:07.181 min. 4 ↓ 1
6 Loek Hartog Black Falcon Team Textar 32:30.830 min. 21 1:32.072 min. 00:10.305 min. 13 ↑ 7
7 Dylan Pereira Phoenix Racing 32:31.894 min. 21 1:32.027 min. 00:11.369 min. 3 ↓ 4
8 Rudy van Buren Huber Racing 32:32.737 min. 21 1:32.186 min. 00:12.212 min. 8
9 Max van Splunteren Team GP ELITE 32:39.258 min. 21 1:31.946 min. 00:18.733 min. 12 ↑ 3
10 Huub van Eijndhoven GP Elite 32:40.122 min. 21 1:32.248 min. 00:19.597 min. 6 ↓ 4
11 Jesse van Kuijk Team GP ELITE 32:40.566 min. 21 1:32.366 min 00:20.041 min. 10 ↓ 1
12 Sebastian Freymuth HRT Performance 32:42.246 min. 21 1:32.528 min. 00:21.721 min. 19 ↑ 7
13 Ariel Levi Huber Racing 32:42.829 min. 21 1:32.312 min. 00:22.304 min. 22 ↑ 9
14 Richard Wagner Phoenix Racing 32:45.127 min. 21 1:32.383 min. 00:24.602 min. 15 ↑ 1
15 Harald Proczyk HP Racing International 32:46.260 min. 21 1:32.601 min. 00:25.735 min. 20 ↑ 5
16 Daan van Kuijk GP ELITE 32:46.648 min. 21 1:32.543 min. 00:26.123 min. 21 ↑ 5
17 Carlos Rivas Black Falcon Team Textar 32:46.921 min. 21 1:32.607 min. 00:26.396 min. 24 ↑ 7
18 Sören Spreng Black Falcon Team Textar 32:49.766 min. 21 1:32.710 min. 00:29.241 min. 25 ↑ 7
19 Lorcan Hanafin Fach Auto Teech 32:52.361 min. 21 1:32.135 min. 00:31.836 min. 9 ↓ 10
20 Jan Erik Slooten Phoenix Racing 32:53.459 min. 21 1:32.980 min. 00:32.934 min. 27 ↑ 7
21 Georgi Donchev Huber Racing 32:54.026 min. 21 1:32.867 min. 00:33.501 min. 28 ↑ 7
22 Jonas Greif ID Racing 32:54.912 min. 21 1:32.831 min. 00:34.387 min. 26 ↑ 4
23 Philipp Sager HRT Performance 32:59.722 min. 21 1:32.903 min. 00:39.197 min. 30 ↑ 7
24 Ahmad Alshehab CarTech Motorsport 33:00.762 min. 21 1:32.850 min. 00:40.237 min. 29 ↑ 5
25 Alexander Fach Fach Auto Tech 33:01.698 min. 21 1:31.821 min. 00:41.173 min. 14 ↓ 11
26 Lucas Groeneveld GP ELITE 33:03.913 min. 21 1:32.297 min. 00:43.388 min. 11 ↓ 15
27 Christof Langer Fach Auto Tech 33:14.507 min. 21 1:33.525 min. 00:53.982 min. 31 ↑ 4
28 Kai Pfister HRT Performance 33:18.068 min. 21 1:34.019 min. 00:57.543 min. 32 ↑ 4
29 Jan Seyffert HP Racing International 33:43.127 min. 21 1:32.611 min. 01:22.602 min. 23 ↓ 6
30 Alexander Tauscher Allied Racing 09:34.802 min. 6 1:32.725 min. -15 Laps 18 ↓ 12
31 Lukas Ertl CarTech Motorsport 03:59.425 min. 2 not classified - 19 Laps 17 ↓ 14
32 Jukka Honkavuori ID Racing not classified 1 not classified - 20 Laps 16 ↓ 16

Fahrer- und Teamwertung

pos. driver points teams points
1 Laurin Heinrich 95 SSR Huber Racing 157
2 Dylan Pereira 67 Team GP Elite 86
3 Morris Schuring 62 Iron Force Racing by Phoenix 74
4 Larry ten Voorde 51 Allied Racing 60
5 Loek Hartog 49 Black Falcon Team Textar 52
6 Bastian Buus 48 Huber Racing 42
7 Michael Ammermüller 41 GP Elite 37
8 Rudy van Buren 32 Fach Auto Tech 29
9 Max van Splunteren 27 ID Racing 10
10 Jesse van Kuijk 19 HRT Performance 8
11 Lucas Groeneveld 13 HP Racing International 4
12 Alexander Fach 12 CarTech Motorsport by Nigrin 1
13 Huub van Eijndhoven 10    
14 Lorcan Hanfin 9    
15 Alexander Tauscher 5    
16 Jukka Honkavuori 5    
17 Sebastian Freymuth 5    
18 Daan van Kuijk 4    
19 Ariel Levi 3    
20 Richard Wagner 2    
21 Harald Proczyk 1    

PORSCHE CARRERA CUP DEUTSCHLAND

Fakten, Daten und Information zum Markenpokal

Der Porsche Carrera Cup Deutschland gilt als der schnellste Markenpokal in Europa. Der Saisonstart findet dieses Jahr zusammen mit der FIA-WEC im belgischen Spa-Francorchamps statt. Das zweite Rennwochenende wird auf der traumhaft gelegenen Rennstrecke des Red Bull Rings in Österreich zusammen mit dem ADAC GT MASTERS ausgetragen. Danach geht es in das italienische Imola wo die Läufe fünf und sechs im Rahmen der DTM absolviert werden bevor es dann ins niederländische Zandvoort geht. Vier weitere Veranstaltungen werden zusammen mit dem ADAC GT-MASTERS auf dem Nürburgring, Lausitzring, Sachsenring und in Hockenheim stattfinden. Die Rennserie wird seit 1990 ausgetragen. Damit geht der Markenpokal in diesem Jahr in die 33. Saison. Als Vorläufer des Porsche Carrera Cup gilt der Porsche 944 Turbo Cup der erstmalig im Jahr 1986 ausgetragen wurde. In jedem Jahr bietet der Porsche Carreracup immer wieder mit seinen attraktiven Fahrerbesetzungen sehenswerten Motorsport. Die Läufe werden als Zeitrennen deklariert und auf eine Dauer von 30 Minuten plus eine Runde begrenzt, die jeweils am Samstag und am Sonntag ausgetragen werden.