World of 911 - Porsche Supercup -
Dylan Pereira siegt zum Saisonauftakt in Imola

Prominenter Gaststarter Jorge Lorenzo

06.05.2022 | Das Rennen

Im Gegensatz zum Vortag mußten sich die 33 Piloten am Sonntag mit völlig anderen Streckenbedingungen auseinandersetzen. Kurz vor dem Rennstart ergoss sich ein heftiger Regenschauer über der Rennstrecke Autodromo Enzo e Dino Ferrari. Noch in der Startaufstellung mußten schnell die Regenpneus aufgezogen werden. Für alle Akteure eine nervenaufreibende Angelegenheit. Auch der prominente Gaststarter und dreifache MOTO-GP Weltmeister Jorge Lorenzo der sein erstes Rennen in einem Porsche 911 überhaupt bestritt, wird ein mulmiges Gefühl in der Magengegend gehabt haben. Aus Sicherheitsgründen wurde fliegend hinter dem Saftey-Car gestartet, was dem Polesetter Dylan Pereira in die Hände spielte. Mit freier Sicht nach vorne behauptete der Lechner Pilot die Spitzenposition und führte das Feld so in die erste Runde. Mehr Probleme hatte dagegen der amtierende Champion Larry ten Voorde. Am Anfang war es der junge Däne Bastian Buus der den Niederländer mächtig unter Druck setzte. Durch einen selbst verschuldeten Ausrutscher fiel Buus dann jedoch auf die fünfte Position zurück. Dafür sorgte jetzt der von Startplatz 5 ins Rennen gegangene Harry King bei ten Voorde für Probleme. Nachdem der Brite im zweiten Umlauf schon den Porsche Junior Laurin Heinrich niedergerungen hatte, versuchte er immer wieder am Niederländer vorbei zu ziehen. Der Brite fuhr ein bärenstarkes Rennen. Nur mit Mühe konnte ten Voorde den Lechner-Piloten bis zur Zieldurchfahrt hinter sich halten. An der Spitze fuhr Pereira indess seinem ersten Sieg in diesem Supercup-Jahr entgegen. Dylan Pereira siegt zum Saisonauftakt bei strömendem Regen im 1. Lauf des Porsche Supercup in Imola. Zweiter wurde Larry ten Voorde vor Harry King und Laurin Heinrich. Platz 5 ging an Bastian Buus der damit den Sieg in der Rookie-Wertung für sich entscheiden konnte. In der Pro-Am Wertung fuhr der Norweger Roar Lindland ganz oben aufs Treppchen. Auch Gaststarter Jorge Lorenzo absolvierte die volle Renndistanz ohne den 911er zu beschädigen und wurde am Ende auf Platz 30 gewertet.

Morris Schuring

Morris Schuring - Huber Racing

Dylan Pereira

Dylan Pereira - BWT Lechner Racing

Laurin Heinrich

Laurin Heinrich - SSR Huber Racing

Bastian Buus mit starkem Qualifying

Das Qualifying

Mit dem Freien Training begann der Saisonauftakt des Porsche Supercup 2022 im norditalienischen Imola. Am Ende des Tages war es der amtierende Champion Larry ten Voorde der die schnellste Runde auf den italienischen Asphalt zauberte. Mit einer Zeit von 1:43.977 war der Niederländer genau 7/1000 Sekunden schneller als der Luxemburger Dylan Pereira. Die drittschnellste Zeit fuhr überraschend der Brite Harry King aus dem Team von BWT Lechner Racing. Der 21-jährige britische Carrera Cup Champion aus dem Jahr 2020 absolviert seine zweite Saison im Championat. Im Qualifying am Samstag waren es bei besten Witterungsbedingungen erneut Pereira und ten Voorde die den Kampf um die Pole Position austrugen. Am Ende war es diesmal der Lechner Pilot der das bessere Ende für sich hatte. Mit einer Zeit von 1:42.741 min. verwies er Larry ten Voorde auf Startplatz 2, der einen Rückstand von fast 0.249 Sekunden auf die Topzeit von Pereira hinnehmen mußte. Eine starke Vorstellung im Qualifying bot auch der junge Däne Bastian Buus. Mit 1:43.046 min. war er nur 56/1000 Sekunden langsamer als ten Voorde und stellte sinen Cup-Elfer auf Startplatz 3. Neben ihm ging Porsche Junior Laurin Heinrich von der vierten Position ins Rennen. Enttäuschend verlief die Session für den Cup-Rückkehrer Michael Ammermüller. Startposition 18 lautete am Ende das Ergebnis welches für den Deutschen sicherlich nicht zufriedenstellend war.

Ergebnis Lauf 1 Porsche Supercup - Imola

pos. Fahrer team total time total laps best lap gap startpos. +/-
1 Dylan Pereira BWT Lechner Racing 30:09.383 min. 14 1:56.255 min. 00:00.000 min. 1
2 Larry ten Voorde Team GP Elite 30.11.397 min. 14 1:56.229 min. 00:02.014 min. 2
3 Harry King BWT Lechner Racing 30:12.378 min. 14 1:55.911 min. 00:02.995 min. 7 ↑ 4
4 Laurin Heinrich SSR Huber Racing 30:13.754 min. 14 1:56.549 min. 00:04.371 min. 4
5 Bastian Buus BWT Lechner Racing 30:14.042 min. 14 1:56.674 min. 00:04.659 min. 3 ↓ 2
6 Dorian Boccolacci Martinet by Almeras 30:16.998 min. 14 1:56.648 min. 00:07.615 min. 6
7 Rudy van Buren Huber Racing 30:17.684 min. 14 1:56.822 min. 00:08.301 min. 8 ↑ 1
8 Lorcan Hanafin Fach Auto Teech 30:19.183 min. 14 1:57.233 min. 00:09.800 min. 10 ↑ 2
9 Loek Hartog Ombra Racing 30:21.153 min. 14 1:57.389 min. 00:11.770 min. 12 ↑ 3
10 Max van Splunteren Team GP ELITE 30:21.743 min. 14 1:57.371 min. 00:12.360 min. 15 ↑ 5
11 Jukka Honkavuori Fach Auto Tech 30:22.550 min. 14 1:57.269 min. 00:13.167 min. 13 ↑ 2
12 Michael Ammermüller SSR Huber Racing 30:23.986 min. 14 1:57.817 min. 00:14.603 min. 18 ↑ 6
13 Jaap van Lagen Martinet by Almeras 30:26.164 min. 14 1:57.339 min. 00:16.781 min. 16 ↑ 3
14 Morris Schuring Huber Racing 30:26.506 min. 14 1:57.862 min. 00:17.123 min. 11 ↓ 3
15 Marvin Klein CLRT 30:27.488 min. 14 1:55.713 min. 00:18.105 min. 5 ↓ 10
16 Alexander Fach Fach Auto Tech 30:29.180 min. 14 1:58.267 min. 00:19.797 min. 17 ↑ 1
17 Evan Spenle CLRT 30:29.501 min. 14 1:58.367 min. 00:20.118 min. 19 ↑ 2
18 Jesse van Kuijk Team GP ELITE 30:29.891 min. 14 1:58.393 min. 00:20.508 min. 21 ↑ 3
19 Lucas Groeneveld GP ELITE 30:30.168 min. 14 1:58.231 min. 00:20.785 min. 24 ↑ 5
20 Hampus Eriksson Fragus Motorsport 30:32.551 min. 14 1:58.290 min. 00:23.168 min. 22 ↑ 2
21 Daan van Kuijk GP ELITE 30:32.819 min. 14 1:58.440 min. 00:23.436 min. 23 ↑ 2
22 Pontus Fredriksson Fragus Motorsport 30:33.658 min. 14 1:57.958 min. 00:24.275 min. 25 ↑ 3
23 Gianmarco Quaresmini Ombra Racing 30:34.472 min. 14 1:57.927 min. 00:25.089 min. 9 ↓ 14
24 Simone Iaquinta Dinamic Motorsport 30:36.485 min. 14 1:58.498 min. 00:27.102 min. 33 ↑ 9
25 Edvin Hellsten Fragus Motorsport 30:37.603 min. 14 1:59.297 min. 00:28.220 min. 20 ↓ 5
26 Daniele Cazzaniga Dinamic Motorsport 30:38.922 min. 14 1:59.758 min. 00:29.539 min. 26
27 Roar Lindland Pierre Martinet by Almeras 30:42.715 min. 14 1:59.560 min. 00:33.332 min. 28 ↑ 1
28 Clement Mateu CLRT 30:44.268 min. 14 2:00.112 min. 00:34.885 min. 27 ↓ 1
29 Phillip Sager Dinamic Motorsport 30:44.917 min. 14 1:59.899 min. 00:35.534 min. 29
30 Jorge Lorenzo Dr. Ing. h.c.F. Porsche AG 30:45.128 min. 14 1:59.932 min. 00:35.745 min. 31 ↑ 1
31 Aaron Mason Pierre Martinet by Almeras 30:46.620 min. 14 1:58.839 min. 00:37.237 min. 30 ↓ 1
32 Stephane Denoual Pierre Martinet by Almeras 31:05.267 min. 14 2:00.807 min. 00:55.874 min. 32
33 Leonardo Caglioni Ombra Racing not classified not classified not classified not classified 14 ↓ 19

Porsche Supercup 2022 - Gesamtwertung

pos. Fahrer Punkte Team Punkte
1 Dylan Pereira 25 BWT Lechner Racing 42
2 Larry ten Voorde 20 Team GP Elite 26
3 Harry King 17 SSR Huber Racing 18
4 Laurin Heinrich 14 Fach Auto Tech 13
5 Bastian Buus 12 Martinet by Almeras 13
6 Dorian Boccolacci 10 Huber Racing 11
7 Rudy van Buren 9 Ombra Racing 7
8 Lorcan Hanafin 8 CLRT 1
9 Loek Hartog 7 Dinamic Motorsport 0
10 Max van Splunteren 6 GP Elite 0
11 Jukka Honkavuori 5 Pierre Martinet by Almeras 0
12 Michael Ammermüller 4    
13 Jaap van Lagen 3    
14 Morris Schuring 2    
15 Marvin Klein 1    

PORSCHE MOBIL 1 SUPERCUP - 2022

Fakten, Daten und Information zum Markenpokal

Der Porsche Mobil 1 Supercup gilt als der schnellste internationale Markenpokal der Welt und geht in diesem Jahr in die 30. Saison. Acht Wertungsläufe stehen im Rennkalender 2022 des Markenpokals. Alle Rennen werden im Rahmenprogramm der FIA Formel 1 auf internationalen Rennstrecken ausgetragen. Ein Lauf hat eine maximale Renndauer von 30 Minuten. Hochkarätige internationale Fahrerbesetzungen in dem aus maximal 32 Piloten bestehenden Starterfeld bieten auch in diesem Jahr wieder spannenden Motorsport auf höchstem Niveau. Gefahren wird mit dem über 500 PS starken Porsche 911 GT3 aus der aktuellen Baureihe 992 in der Cup-Version.