World of 911 - Porsche Mobil 1 Supercup Monaco 2022 - Überlegener Sieg von Larry ten Voorde

Larry ten Voorde im Fürstentum auf Pole Position

Qualifying

Die zweite Station des Porsche Mobil 1 Supercup war das Fürstentum Monaco. Im Freien Training was hier schon am Donnerstag statt fand, war es am Ende Cup-Rückkehrer Michael Ammermüller der die Tagesbestzeit fuhr. Nach dem doch recht verhaltenen Auftritt des Deutschen in Imola war die Zeit von von 1:34.998 min. ein erster Lichtblick des Huber-Piloten. Der amtierende Champion Larry ten Voorde mußte sich mit der zweitbesten Zeit und einem Rückstand von gerade einmal 53/1000 Sekunden geschlagen geben. Porsche Junior Laurin Heinrich markierte mit 1:35.097 min. und damit nur 46/1000 Sekunden Rückstand auf die Ten Voorde-Rundenzeit die drittschnellste Runde. Bei bestem Hochsommerwetter traten die 28 Akteure dann am Freitag zum Qualifying für den 2. Lauf des Markenpokals in Monte Carlo an. Alle Piloten wissen wie wichtig die Pole Position als Grundlage für ein erfolgreiches Rennen auf dem 3,337km langen Stadtkurs ist. Am Ende war es dann Larry ten Voorde der im Fürstentum die Pole Position eroberte. Mit einer Zeit von 1:34.500 min. war der Niederländer nur 57/1000 Sekunden schneller als der Brite Harry King. Der Lechner-Pilot hatte schon beim ersten Lauf im italienischen Imola mit einem dritten Platz im Rennen aufhorchen lassen. Die drittschnellste Zeit fuhr der Franzose Dorian Boccolacci aus dem Team Martinet by Almeras vor dem Porsche Junior Laurin Heinrich. Der Deutsche hatte ein wenig Pech weil er nach dem Überfahren eines Curbs die Leitplanke touchierte und dabei seinen Cup-Elfer beschädigte. So war eine letzte Attacke auf die Bestzeit von ten Voorde nicht mehr möglich. Der Sieger von Imola, Dylan Perira, mußte hier auf dem engen Stadtkurs mit Startposition 5 vorlieb nehmen. Die dritte Startreihe komplettierte Michael Ammermüller, der im Freien Training noch die Bestzeit markierte.

Laurin Heinrich

Laurin Heinrich - SSR Huber Racing

Larry ten Voorde

Larry ten Voorde - Team GP Elite

Dylan Pereira

Dylan Pereira - BWT Lechner Racing

Rennen
Überlegener Sieg von Larry ten Voorde

Das Rennen im Fürstentum Monaco ist immer wieder etwas besonderes. Ein Überholen auf dem engen Straßenkurs von Monte Carlo ist immer mit hohem Risiko verbunden und fast unmöglich. Wie schon im letzten Jahr startete Larry ten Voorde von der Pole Position. Vom Start weg übernahm der Niederländer die Führung und ließ seinem Verfolgern keine Chance. Dahinter wurde es in der Startphase erwartungsgemäß eng. Verlierer war der Brite Harry King. Dorian Boccolacci, Laurin Heinrich und Dylan Pereira pressten sich am Lechner-Piloten vorbei der sich auf Position 5 wiederfand. Schon im zweiten Umlauf löste Stephane Denoual der seinen Cup-Elfer in die Leitplanke gesetzt hatte eine SC-Car Phase aus. Den RE-Start meisterte ten Voorde in souveräner Manier und konnte sofort ein paar Wagenlängen Abstand zu den nachfolgenden Piloten herausfahren. Der amtierende Champion zauberte danach eine schnellste Runde nach der anderen auf den Asphalt und hatte zur Halbzeit des Rennens schon mehr als 2 Sekunden Vorsprung auf den Rest des Feldes. Ab dem sechsten Umlauf setzte der auf Platz 3 liegende Laurin Heinrich den vor ihm fahrenden Dorian Boccolacci unter Druck und versuchte immer wieder am Franzosen vorbei zu kommen. Der Deutsche fand jedoch keine Möglichkeit die am Martinet Almeras-Piloten vorbei führte. So gab es bei den Spitzenpositionen bis zum Rennende keine Veränderungen mehr. Das Rennen endete mit einem überlegenen Sieg von Larry ten Voorde der mit einem Vorsprung von mehr als fünf Sekunden als Erster die Ziellinie überquerte. Das Podium komplettierten Dorian Boccolacci als Zweiter und Laurin Heinrich der Dritter wurde. Der Sieger aus Lauf 1 Dylan Pereira, mußte sich mit dem undankbaren vierten Platz vor dem Briten Harry King zufrieden geben. Der Sieg in der Rookie-Wertung ging an Bastian Buus der auf Platz 9 ins Ziel kam. Die PRO-Am Wertung konnte erneut der Norweger Roar Lindland für sich entscheiden.

Ergebnis Lauf 2 - Monaco

Date: 29.05.2022
pos. driver team total time total laps best lap gap startpos. +/-
1 Larry ten Voorde Team GP Elite 28.30.987 min. 17 1:34.496 min. 00:00.000 min. 1
2 Dorian Boccolacci Martinet by Almeras 28:35.634 min. 17 1:34.825 min. 00:04.647 min. 3 ↑ 1
3 Laurin Heinrich SSR Huber Racing 28:36.092 min. 17 1:24.827 min. 00:05.105 min. 4 ↑ 1
4 Dylan Pereira BWT Lechner Racing 28:36.617 min. 17 1:34.827 min. 00:05.630 min. 5 ↑ 1
5 Harry King BWT Lechner Racing 28:37.317 min. 17 1:34.878 min. 00:06.330 min. 2 ↓ 3
6 Michael Ammermüller SSR Huber Racing 28:44.071 min. 17 1:35.091 min. 00:13.084 min. 6
7 Marvin Klein CLRT 28:44.409 min. 17 1:35.054 min. 00:13.422 min. 8 ↑ 1
8 Simone Iaquinta Dinamic Motorsport 28:46.214 min. 17 1:35.205 min. 00:15.227 min. 7 ↓ 1
9 Bastian Buus BWT Lechner Racing 28:46.772 min. 17 1:35.318 min. 00:15.785 min. 9
10 Jaap van Lagen Martinet by Almeras 28:47.166 min. 17 1:35.055 min. 00:16.179 min. 12 ↑ 2
11 Rudy van Buren Huber Racing 28:49.539 min. 17 1:35.348 min. 00:18.552 min. 10 ↓ 1
12 Gianmarco Quaresmini Ombra Racing 28:51.623 min. 17 1:35.466 min. 00:20.636 min. 14 ↑ 2
13 Morris Schuring Huber Racing 28:53.690 min. 17 1:35.610 min. 00:22.703 min. 11 ↓ 2
14 Lorcan Hanafin Fach Auto Teech 28:57.949 min. 17 1:35.858 min. 00:26.952 min. 19 ↑ 5
15 Loek Hartog Ombra Racing 28:58.460 min. 17 1:35.830 min. 00:27.463 min. 13 ↓ 2
16 Jukka Honkavuori Fach Auto Tech 28:59.055 min. 17 1:35.829 min. 00:28.068 min. 15 ↓ 1
17 Alexander Fach Fach Auto Tech 29:00.105 min. 17 1:35.526 min. 00:29.118 min. 18 ↑ 1
18 Jesse van Kuijk Team GP ELITE 29:09.258 min. 17 1:36.267 min. 00:38.271 min. 17 ↓ 1
19 Roar Lindland Pierre Martinet by Almeras 29:12.686 min. 17 1:36.391 min. 00:41.699 min. 20 ↑ 1
20 Max van Splunteren Team GP ELITE 29:14.899 min. 17 1:36.787 min. 00:43.912 min. 21 ↑ 1
21 Daan van Kuijk GP ELITE 29:25.011 min. 17 1:36.813 min. 00:54.024 min. 23 ↑ 2
22 Benjamin Paque CLRT 29:31.637 min. 17 1:37.257 min. 01:00.650 min. 26 ↑ 4
23 Daniele Cazzaniga Dinamic Motorsport 29:31.873 min. 17 1:37.088 min. 01:00.886 min. 22 ↓ 1
24 Phillip Sager Dinamic Motorsport 29:44.614 min. 17 1:38.543 min. 01:13.627 min. 25 ↑ 1
25 Clement Mateu CLRT 29:52.006 min. 17 1:38.409 min. 01:21.019 min. 27 ↓ 2
26 Lucas Groeneveld GP ELITE not classified 0 not classified not classified 16 ↓ 10
27 Stephane Denoual Pierre Martinet by Almeras not classified 0 not classified not classified 24 ↓ 3

Fahrer- und Teamwertung

pos. driver points teams points
1 Larry ten Voorde 45 BWT Lechner Racing 68
2 Dylan Pereira 39 Team GP Elite 51
3 Laurin Heinrich 31 SSR Huber Racing 45
4 Dorian Boccolacci 30 Martinet by Almeras 39
5 Harry King 29 Huber Racing 19
6 Bastian Buus 19 Fach Auto Tech 15
7 Rudy van Buren 14 Ombra Racing 12
8 Michael Ammermüller 14 CLRT 10
9 Lorcan Hanafin 10 Dinamic Motorsport 8
10 Marvin Klein 10 GP Elite 0
11 Jaap van Lagen 9 Pierre Martinet by Almeras 0
12 Loek Hartog 8    
13 Simone Iaquinta 8    
14 Max van Splunteren 6    
15 Jukka Honkavuori 5    
16 Morris Schuring 5    
17 Gianmarco Quaresnini 4    

PORSCHE MOBIL 1 SUPERCUP

Fakten, Daten und Information zum Markenpokal

Der Porsche Carrera Cup Deutschland gilt als der schnellste Markenpokal in Europa. Der Saisonstart findet in diesem Jahr zusammen mit der FIA-WEC im belgischen Spa-Francorchamps statt. Das zweite Rennwochenende im italienischen Imola wird dann im Rahmen der DTM ausgetragen. Sechs weitere Veranstaltungswochenenden werden zusammen mit dem ADAC GT-MASTERS auf verschiedenen internationalen Rennstrecken absolviert. Die Rennserie wird seit 1990 ausgetragen. Damit geht der Markenpokal in diesem Jahr in die 33. Saison. Als Vorläufer des Porsche Carrera Cup gilt der Porsche 944 Turbo Cup der erstmalig im Jahr 1986 ausgetragen wurde. In jedem Jahr bietet der Porsche Carreracup immer wieder mit seinen attraktiven Fahrerbesetzungen sehenswerten Motorsport. Die Läufe werden als Zeitrennen deklariert und auf eine Dauer von 30 Minuten plus eine Runde begrenzt, die jeweils am Samstag und am Sonntag ausgetragen werden.