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Porsche Mobil 1 Supercup - Historie des Markenpokals

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Ein Markenpokal in der Königsklasse

Martin Ragginger Porsche Mobil 1 Supercup
Der Porsche Mobil 1 Supercup

Der Porsche Mobil 1 Supercup ist eine Rennserie der Markenpokale des Automobilherstellers Porsche. Sie wurde im Jahr 1993 ins Leben gerufen und wird seit dem im Rahmen der jeweiligen, zum entsprechenden Zeitpunkt stattfindenden Formel 1 Rennen ausgetragen. Der Essener Altfrid Heger war im Jahr 1993 der erste Titelträger des Championats. Nur der Niederländer Patrick Huisman, auch "Mister Supercup" genannt, konnte den Titel viermal nacheinander gewinnen. Der Deutsche Rene Rast gewann das Championat dreimal. Bekannte Persönlichkeiten aus der Formel 1 oder der Rallye WM haben in diesem Markenpokal als VIP-Gaststarter teilgenommen. Darunter Mika Häkkinen, Nick Heidfeld und Sebastian Loeb.

Die Cup-Porsche

Als Dienstfahrzeug diente am Anfang der Porsche 964 auf Basis des 964 RS in der Cup-Version mit 275 PS. Ab dem Jahr 1994 kam der Porsche 993 Carrera 2 Cup 3.8L mit 310 PS in der Rennserie zum Einsatz. Es folgte 1998 erstmals der Porsche 996 GT3 Cup nun mit wassergekühltem Motor und anfänglichen 365 PS und später 381 PS. Das Debüt der Modellbaureihe 997 folgte im Jahr 2005. Mittlerweile hatten die Cup-Porsche der Baureihe 997 eine Leistung von satten 400 PS erreicht die sich bis zum Ende auf 450 PS steigerte. Im Jahr 2013 folgte das Modell der Baureihe 991 welches anfangs 460 PS und aktuell 485 PS leistet.

Die Rennen

Zu Beginn wurde die Rennserie unter dem Namen Porsche Pirelli Supercup ausgetragen. Später änderte der Markenpokal den Namen in Porsche Michelin Supercup und wird aktuell unter der Bezeichnung Porsche Mobil 1 Supercup ausgetragen. Alle Rennen finden im Rahmenprogamm der Formel 1 statt und werden jeweils vormittags vor dem F1-Lauf absolviert. Die Renndauer beträgt aktuell ca. 30 Minuten was einer Renndistanz von etwa 75 Kilometern entspricht. Eine Besonderheit des Markenpokals sind die sogenannten Doppelveranstaltungen. Hier werden an einem Wochenende zwei Läufe ausgetragen wobei das erste Rennen schon am Samstag statt findet. Das Hauptrennen startet dann wie gewohnt am Sonntagvormittag.

Die Fahrer- und Teamwertung

Auch in den Wertungen für die Fahrer und Teams änderte sich im Laufe der Jahre einiges. Ein Sieg wird in der Fahrerwertung mit 20 Punkten honoriert. Der Zweitplatzierte erhält 18 Punkte und für Platz drei gibt es 16 Punkte. Bis zum fünfzehnten Platz werden Punkte vergeben. In der Saison 2011 wurde für die Fahrer ein zusätzlicher Anreiz geschaffen. Für das Erreichen der Poleposition im Qualifying erhielt der Polesetter zwei Extrapunkte. Nur zwei Jahre später in der Sauson 2013 wurde diese Regelung wieder abgeschafft. Zur Saison 2009 wurde eine zusätzliche BBS Rookie-Wertung ins Leben gerufen. Teilnahmeberechtigt waren alle Fahrer die noch keine komplette Supercup-Saison bestritten hatten. Im Jahr 2017 wurde dann zur A-Fahrer Wertung für die Profis, die B-Fahrer Wertung für Amateuere welche den Motorsport nicht professionell betreiben und eine Nationenwertung geschaffen. Actionreiche Rennen mit gleichen Fahrzeugen ohne technische Hilfsmittel für alle und ohne Boxenstrategien zeichnen diese Rennserie aus. Hier wird purer, unverfälschter Motorsport geboten. Auch heute begeistert der Markenpokal mit attraktiven Starterfeldern auf den Rennstrecken weltweit heute noch die Motorsport-Fans.

Sieger des Porsche Mobil 1 Supercup seit 1993

Jahr Fahrerwerung Nationalität Teamwertung
2019 Michael Ammermüller Deutschland BWT Lechner Racing
2018 Michael Ammermüller Deutschland BWT Lechner Racing
2017 Michael Ammermüller Deutschland BWT Lechner Racing
2016 Sven Müller Deutschland Konrad Motorsport
2015 Philipp Eng Österreich Market Leader Team by Project 1
2014 Earl Bamber Neuseeland Fach Auto Teach
2013 Nicki Thiim Dänemark Attempto Racing
2012 Rene Rast Deutschland Lechner Racing
2011 Rene Rast Deutschland Lechner Racing
2010 Rene Rast Deutschland Lechner Racing
2009 Jeroen Bleekemolen Niederlande Konrad Motorsport
2008 Jeroen Bleekemolen Niederlande Lechner Racing
2007 Richard Westbrook Großbritannien Lechner Racing
2006 Richard Westbrook Großbritannien Lechner Racing
2005 Alessandro Zampedri Italien Lechner Racing
2004 Wolf Henzler Deutschland Farnbacher Racing
2003 Frank Stippler Deutschland Farnbacher Racing
2002 Stephane Ortelli Frankreich Kadach Racing
2001 Jörg Bergmeister Deutschland Farnbacher Racing
2000 Patrick Huisman Niederlande Manthey Racing
1999 Patrick Huisman Niederlande Manthey Racing
1998 Patrick Huisman Niederlande Manthey Racing
1997 Patrick Huisman Niederlande Manthey Racing
1996 Emmanuelle Collard Frankreich Oberbayern MS
1995 Jean Pierre Malcher Frankreich JMB Competition
1994 Uwe Alzen Deutschland Espace Plus Competition
1993 Altfrid Heger Deutschland PZK Koblenz