Porsche Sixt Carrera Cup 2026 -
ID RACING feiert den Saisonauftakt mit zwei Siegen in Imola


Der Start in die Saison 2026 im italienischen Imola war das Wochenende des Theo Oeverhaus. Der Deutsche aus dem Team von ID Racing holte sich nach dem Sieg im Samstagsrennen auch den Sieg in Lauf 2 des Porsche Sixt Carrera Cup in Imola. Aber auch Alexander Tauscher und der Südafrikaner Keagan Masters durften zufrieden sein. Mit jeweils einem zweiten und dritten Rang liegen sie punktgleich in der Fahrerwertung auf den Plätzen 2 und 3 hinter Oeverhaus. Ein rabenschwarzes Wochenende erwischte dagegen Flynt Schuring. Der Niederländer gehört zweifelsfrei zum Kreis der Titelanwärter, musste aber erst einmal zwei unverschuldete Ausfälle beim Saisonauftakt hinnehmen.

Doppelausfall für das Team CLRT Schumacher

19.04.2026 | Das Rennen

Die Startaufstellung für den 2. Lauf des Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland der Saison 2025 im italienischen Imola mit den 31 Teilnehmern brachte in der 1. Startreihe keine Veränderungen gegenüber dem Samstagsrennen. Erneut musste sich Polesetter Theo Oeverhaus mit seinem Landsmann Alexander Tauscher auf dem 4,9 km langen Kurs "Autodromo Enzo e Dino Ferrari" auseinandersetzen. Und das gelang dem Deutschen aus dem Team ID Racing erneut perfekt. Auch der Südafrikaner Keagan Masters nutzte die Startphase mit einem guten Start, um an den vor ihm startenden Alexander Tauscher vorbeizuziehen und sich auf dem 2 Rang zu positionieren. Schlechter lief es dagegen für Flynt Schuring. Schon im ersten Umlauf wurde er durch Wouter Boerekamps recht unsanft abgeräumt und musste erneut einen Ausfall hinnehmen. Nur wenig später wurde auch das zweite CLRT-Fahrzeug mit Chester Kieffer in eine Kollision verwickelt und fiel aus. Das Team von CLRT Schumacher musste einen Doppelausfall im zweiten Rennen verkraften. Der anschließende RE-Start brachte an der Spitze des Feldes keine Veränderungen. Zehn Minuten vor Ablauf der 30 Minuten Renndauer kam es dann zur zweiten Saftey-Car Phase. Ausgelöst durch den Briten "Rey King" dessen Fahrzeug außer Kontrolle geriet und dabei mit Louis Perrot aneinander geriet. Der schlug darauf hin heftig in die Reifenstapel ein. Für beide Piloten war das Rennen zu Ende. Kurz darauf wurde das Rennen durch die "Rote Flagge" abgebrochen. Die Beschädigung an der Streckenbegrenzung war so stark, dass eine Reparatur in der kurzen Zeit nicht möglich war. Theo Oeverhaus siegte auch im 2. Lauf und ID Racing konnte zwei Siege in Imola feiern. Der Südafrikaner Keagan Masters wurde Zweiter vor Alexander Tauscher und Matheus Ferreira. Bei den Rookies stand der junge Niederländer Sam Jongejan ganz oben auf dem Treppchen. Mit einem 5. Platz im Gesamtklassement lieferte der Pilot aus dem Team 75 Bernhard eine starke Leistung ab. Caleb Sumich und Montego Maassen komplettierten das Podium. Bei den PRO-Am's konnte sich Sören Spreng nach dem Ausfall vom Samstag wieder freuen. Er holte sich die 25 Punkte vor Michael Essmann und Samer Shahin.

Theo Oeverhaus

Theo Oeverhaus - ID Racing

Sören Spreng

Sören Spreng - GP Elite

Wouter Boerekamps

Wouter Boerekamps - Team GP Elite

Ergebnis Lauf 2 in Imola

Renndistanz: 11 Runden
pos. fahrer team total time total laps best lap gap startpos. +/-
1 Theo Oeverhaus ID Racing 20:37.486 min. 11 1:43.296 min. 00:00.000 min. 1
2 Keagan Masters Proton Competition 20:39.297 min. 11 1:43.471 min. 00:01.811 min. 3 ↑ 1
3 Alexander Tauscher Target 20:40.089 min. 11 1:43.471 min. 00:02.603 min. 2 ↓ 1
4 Matheus Ferreira Team GP Elite 20:40.459 min. 11 1:43.463 min. 00:02.973 min. 5 ↑ 1
5 Sam Jongejan Team 75 Bernhard 20:41.861 min. 11 1:43.810 min. 00:04.375 min. 10 ↑ 5
6 Dirk Schouten Looping by CarTech 20:42.667 min. 11 1:43.783 min. 00:05.181 min. 7 ↑ 1
7 Wouter Boerekamps Team GP Elite 20:44.005 min. 11 1:43.537 min. 00:06.519 min. 8 ↑ 1
8 Marcus Amand Proton Competition 20:44.013 min. 11 1:43.411 min. 00:06.527 min. 12 ↑ 4
9 Gustav Burton Forch Racing by Atlas Award 20:46.237 min. 11 1:43.463 min. 00:08.751 min. 11 ↑ 2
10 Niels Langeveld Laptime-Performance 20:47.509 min. 11 1:43.735 min. 00:10.023 min. 15 ↑ 5
11 Daniel Ros Team Proton 20:48.226 min. 11 1:43.831 min. 00:10.740 min. 17 ↑ 6
12 Caleb Sumich Target 20:50.833 min. 11 1:44.160 min. 00:13.347 min. 18 ↑ 6
13 Montego Maassen Forch Racing by Atlas Award 20:51.753 min. 11 1:44.129 min. 00:14.267 min. 16 ↑ 3
14 Joseph Warhurst Target 20:54.187 min. 11 1:44.121 min. 00:16.701 min. 20 ↑ 6
15 Dylan Yip Team Proton 20:55.766 min. 11 1:44.283 min. 00:18.280 min. 23 ↑ 8
16 Nick Ho Team GP Elite 20:57.694 min. 11 1:43.969 min. 00:20.208 min. 19 ↑ 3
17 Sebastian Freymuth Laptime-Performance 20:58.455 min. 11 1:43.821 min. 00:20.969 min. 22 ↑ 5
18 Max Mutschlechner Target Competition 20:59.168 min. 11 1:44.039 min. 00:21.682 min. 24 ↑ 6
19 Gustav Bergström Team Proton 21:01.200 min. 11 1:44.040 min. 00:23.714 min. 21 ↑ 2
20 Jonas Greif GP Elite 21:02.127 min. 11 1:44.338 min. 00:24.641 min. 25 ↑ 5
21 Sören Spreng GP Elite 21:03.380 min. 11 1:45.106 min. 00:25.894 min. 26 ↑ 5
22 Tim Reiter Looping by CarTech 21:04.259 min. 11 1:45.482 min. 00:26.773 min. 29 ↑ 7
23 Michael Essmann Team 75 Bernhard 21:04.623 min. 11 1:45.359 min. 00:27.137 min. 28 ↑ 5
24 Alxandra Vateva Target Competition 21:04.932 min 11 1:44.948 min. 00:27.446 min. 27 ↑ 3
25 Samer Shahin GP Elite 21:06.890 min. 11 1:45.252 min. 00:29.404 min. 31 ↑ 6
26 Aldo Festante Target 21:07.396 min. 11 1:43.221 min. 00:29.910 min. 4 ↓ 22
27 Rey King ID Racing 19:15.822 min. 10 1:45.040 min. -1 Runde 30 ↑ 3
28 Louis Perrot Forch Racing by Atlas Award 19:16.018 min. 10 1:43.838 min. -1 Runde 13 ↓ 15
29 Gian Luca Tüccarroglu Team 75 Bernhard 12:04.629 min. 6 1:45.056 min. -1 Runde 9 ↓ 1
30 Flynt Schuring Schumacher CLRT not classified - not classified not classified 6 ↓ 24
31 Chester Kieffer Schumacher CLRT not classified - not classified not classified 14 ↓ 17

Gesamtwertung 2026 - Fahrer & Teams

pos. fahrer punkte pos. team punkte
1 Theo Oeverhaus 50 1 Team Proton Competition 55
2 Alexander Tauscher 36 2 ID Racing 50
3 Keagan Masters 36 3 Target 48
4 Matheus Ferreira 26 4 Team GP Elite 42
5 Dirk Schouten 19 5 Looping by CarTech 19
6 Marcus Amand 19 6 Team Proton 17
7 Wouter Boerekamps 16 7 Team 75 Bernhard 15
8 Gustav Burton 13 8 Forch Racing by Atlas Award 13
9 Sam Jongejan 13 9 Schumacher CLRT 10
10 Chester Kieffer 10 10 Laptime-Performance 8
11 Joseph Warhurst 10 11 GP Elite 2
12 Daniel Ros 9 12 Target Competition 1
13 Montego Maasen 8      
14 Niels Langeveld 6      
15 Dylan Yip 4      
16 Jonas Greif 1      

Fakten, Daten und Informationen zum Porsche Sixt Carrera Cup 2026

Der Porsche Sixt Carrera Cup gilt als der schnellste Markenpokal in Deutschland. Nachfolgend einige Fakten, Daten und Informationen zum Championat. Mit einem neuen Dienstfahrzeug, dem Porsche 992.2 Cup-Version, startet der Markenpokal in die Saison 2026. Der Saisonstart findet wie schon im letzten Jahr zusammen mit der FIA-WEC im italienischen Imola statt, die dort ihren zweiten Lauf in der WM absolviert. Beim zweiten Veranstaltungswochenende in der Steiermark auf dem Red Bull Ring Ende April, ist der Markenpokal zu Gast bei der DTM. Danach geht es auf die Berg- und Talbahn im belgischen Spa-Francorchamps wo zusammen mit der GT Open die Läufe 5 und 6 ausgetragen werden. Dann steht der Dünenkurs im niederländischen Zandvoort im Rennkalender wo die Veranstaltung erneut mit der DTM zusammen stattfindet. Vier Wochen später im Juni gibt es dann ebenfalls zusammen mit der DTM wie auch alle restlichen Veranstaltungen ein Wiedersehen auf Lausitzring, bevor der Markenpokal Anfang Juli zum Stadtrennen auf den Norisring in Nürnberg reist. Nach einer längeren Pause gastiert das Championat dann zum vorletzten Rennwochenende in der Eifel auf dem Nürburgring. Am zweiten Oktoberwochenende findet das Saisonfinale wie gewohnt auf dem Hockenheimring statt. Die Rennserie wird seit 1990 ausgetragen. Damit geht der Markenpokal in diesem Jahr in die 37. Saison. Als Vorläufer des Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland gilt der Porsche 944-Turbo-Cup, der erstmalig im Jahr 1986 ausgetragen wurde. In jedem Jahr bietet der Porsche Carrera Cup immer wieder mit seinen attraktiven Fahrerbesetzungen sehenswerten Motorsport. Die Läufe werden als Zeitrennen deklariert und auf eine Dauer von 30 Minuten plus eine Runde begrenzt, die jeweils am Samstag und am Sonntag ausgetragen werden.