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Porsche Sixt Carrera Cup: Chester Kieffer überzeugt mit einem Sieg auf dem Nürburgring


Mit einer überzeugenden Leistung hat sich Rookie Chester Kieffer im 14. Lauf des Porsche Sixt Carrera Cup der Saison 2026 auf dem Nürburgring den Sieg geholt. Der Luxemburger nutzte einen verpazten Start des Polesetters Alexander Tauscher, um sich an die Spitze des Feldes zu setzen, die er bis zum Zieleinlauf nicht mehr abgab. Zweiter wurde Porsche Junior Marcus Amand vor dem Niederländer Sam Jongejan. Pech in der Schlussphase des Rennens für Alexander Tauscher und Theo Oeverhaus. Eine durch Robert de Haan ausgelöste Kollision mit Tauscher verwies die beiden Titelaspiranten auf die Plätze 15 und 8. Profiteur war Flynt Schuring der Rang 4 erreichte und so wertvolle Punkte holte.

Keine Vorentscheidungen im Eifelrennen

16.08.2026 | Das Rennen

Bei gut gefüllten Zuschauerrängen nahmen die 32 Piloten am Sonntagvormittag Aufstellung, um den 14. Lauf des Carrera Cup Deutschland der Saison 2026 zu absolvieren. Der Polesetter hieß dieses Mal Alexander Tauscher, der sich beim Start mit dem Rookie Chester Kieffer konfrontiert sah. Tauscher versucht gleich nach dem Start auf den ersten Metern dem Luxemburger den Weg abzuschneiden, was aber gründlich schiefging. Mühelos zog der Rookie auf der Innenseite der Strecke am Deutschen vorbei und übernahm die Spitzenposition. Tauscher hingegen hatte alle Hände voll zu tun, um die zweite Position zu halten. Dahinter folgten Sam Jongejan und Marcus Amand vor Caleb Sumich. Schon im zweiten Umlauf kam es zur ersten Saftey-Car Phase. Milan Marcak war bei seinem ersten Einsatz im Markenpokal in diesem Jahr mit einem anderen Fahrzeug kollidiert und stand danach mit einem völlig zertrümmerten Heck am Streckenrand. Der nach einer längeren Unterbrechung des Rennens erfolgte RE-Start, brachte zunächst an der Spitze keine Positionsveränderungen. Nach einer gefahrenen Runde bekam Alexander Tauscher von der Rennleitung sich hinter Sam Jongehan zurückfallen zu lassen. Der Grund dafür war ein nicht korrektes Überholmanöver zu Beginn des Rennens. Damit lag Tauscher jetzt auf Rang 4 vor Theo Oeverhaus. Zu einer entscheidenden Szene kam es dann fünf Minuten vor dem Ende des Rennens. Auslöse war Robert de Haan, der am Ende der Start-Ziel-Geraden auf Rang 6 liegend den Bremspunkt verpasste und ins Heck von Alexander Tauscher fuhr, der sich darauf hin drehte. Bei dem Dreher berührte Tauscher noch leicht das Fahrzeug von Theo Oeverhaus der nur mit viel Glück nicht schlimmer erwischt wurde. De Haan und Tauscher verloren durch diese Aktion zahlreiche Plätze und fielen aus den Punkträngen heraus. Auch Theo Oeverhaus musste Platzverluste hinnehmen und lag nun auf Rang 8. Für de Haan folgte eine von der Rennleitung ausgesprochene 3-fache Durchfahrtstrafe. An den Platzierungen der Spitze änderte sich bis zum Zieleinlauf nichts mehr. Rookie Chester Kieffer konnte seinen ersten Carrera Cup-Sieg auf dem Nürburgring feiern. Zweiter wurde Marcus Amand vor Sam Jongejan und Keagan Masters. Theo Oeverhaus konnte Platz 8 retten und sich so wichtige Punkte im Kampf um den Titel sichern. Der Verlierer des Rennens hieß Alexander Tauscher. Auch er rettete am Ende mit Rang 15 einen Punkt, was aber nicht wirklich hilfreich war. Der Kampf um den Titel bleibt aber weiterhin spannend. Beim Rennen in der Eifel fiel keine einzige vorzeitige Entscheidung in den Wertungen. Keagan Masters führt die Tabelle jetzt mit 210 Punkten weiterhin an. Nur 7 Zähler dahinter liegt Flynt Schuring vor Alexander Tauscher (186 Pkt.) und Theo Oeverhaus (183 Pkt.). Für ein spannendes Saisonfinale im Oktober auf dem Hockenheimring sollte also gesorgt sein. Der Sieg bei den Rookies ging an Chester Kieffer, der sich gegen Sam Jongejan und Caleb Sumich behaupten konnte. In der PRO-Am Klasse war es Michael Essmann, der ganz oben auf dem Podium stand. Rang 2 ging an Sören Spreng vor dem Briten Rey King.

Flynt Schuring

Flynt Schuring - Schumacher CLRT

Caleb Sumich

Caleb Sumich - Target

Marcus Amand

Marcus Amand - Forch Racing by Atlas Ward

Rennergebnis Lauf 14

Renndistanz: 20 Runden
pos. fahrer team total time total laps best lap gap startpos. +/-
1 Chester Kieffer Schumacher CLRT 31:34.125 min. 20 1:28.193 min. 00:00.000 min. 2 ↑ 1
2 Marcus Amand Forch Racing by Atlas Ward 31:34.833 min. 20 1:28.289 min. 00:00.708 min. 4 ↑ 2
3 Sam Jongejan Team 75 Bernhard 31:41.662 min. 20 1:28.745 min. 00:07.537 min. 3
4 Keagan Masters Proton Competition 31:43.017 min. 20 1:28.644 min. 00:08.892 min. 7 ↑ 3
5 Flynt Schuring Schumacher CLRT 31:44.624 min. 20 1:28.641 min. 00:10.499 min. 8 ↑ 3
6 Dirk Schouten Looping by CarTech 31:45.897 min. 20 1:28.781 min. 00:11.772 min. 12 ↑ 6
7 Matheus Ferreira Team GP Elite 31:46.558 min. 20 1:28.520 min. 00:12.433 min. 11 ↑ 4
8 Theo Oeverhaus ID Racing 31:51.160 min. 20 1:28.859 min. 00:17.035 min. 5 ↓ 3
9 Caleb Sumich Target 31:51.486 min. 20 1:28.801 min. 00:17.361 min. 6 ↓ 3
10 Wouter Boerekamps Team GP Elite 31:51.624 min. 20 1:29.106 min. 00:17.499 min. 13 ↑ 3
11 Sebastian Freymuth Laptime-Performance 31:52.237 min. 20 1:29.299 min. 00:18.112 min. 14 ↑ 3
12 David Dziwok GP Elite 31:55.823 min. 20 1:29.406 min. 00:21.698 min. 18 ↑ 6
13 Gian Luca Tüccaroglu Team 75 Bernhard 31:56.499 min. 20 1:29.056 min. 00:22.374 min. 10 ↑ 3
14 Joseph Warhurst Target 31:57.635 min. 20 1:29.113 min. 00:23.510 min. 15 ↑ 1
15 Alexander Tauscher Target 31:57.763 min. 20 1:28.768 min. 00:23.638 min. 1 ↓ 14
16 Dylan Yip Team Proton 31:58.735 min. 20 1:29.260 min. 00:24.610 min. 22 ↑ 6
17 Tim Reiter Looping by CarTech 32:00.717 min. 20 1:29.339 min. 00:26.592 min. 19 ↑ 2
18 Lukas Sundahl Team Proton 32:00.939 min. 20 1:29.425 min. 00:26.814 min. 24 ↑ 6
19 Jonas Greif GP Elite 32:01.419 min. 20 1:29.666 min. 00:27.294 min. 23 ↑ 4
20 Sören Spreng GP Elite 32:03.527 min. 20 1:29.662 min. 00:29.402 min. 27 ↑ 7
21 Michael Essmann Team 75 Bernhard 32:04.440 min. 20 1:29.807 min. 00:30.315 min. 28 ↑ 7
22 Robert de Haan Proton Competition 32:05.182 min. 20 1:28.299 min. 00:31.057 min. 9 ↓ 13
23 Matyas Faiereisl ID Racing 32:05.228 min. 20 1:29.807 min. 00:31.103 min. 26 ↑ 3
24 Samer Shahin Forch Racing by Atlas Ward 32:06.879 min. 20 1:29.893 min. 00:32.754 min. 29 ↑ 5
25 Alexandra Vateva Target Competition 32:07.780 min. 20 1:29.659 min. 00:33.655 min. 25
26 Montego Maassen Forch Racing by Atlas Ward 32:15.181 min. 20 1:29.241 min. 00:41.056 min. 17 ↓ 9
27 Rey King ID Racing 32:15.596 min. 20 1:29.963 min. 00:41.471 min. 30 ↑ 3
28 Georg Griesemann Looping by CarTech 32:18.404 min. 20 1:29.720 min. 00:44.279 min. 32 ↑ 4
29 Max Mutschlechner Target Competition 27:27.759 min. 17 1:29.246 min. -3 Runden 20 ↓ 9
30 Nick Ho Team GP Elite 26:13.939 min. 16 1:29.982 min. -4 Runden 21 ↓ 9
31 Milan Marczak Team Proton 01:36.577 min. 1 not classified -19 Runden 16 ↓ 15
32 Niels Langeveld Laptime-Performance not classified - not classified not classified 31 ↓ 1

Gesamtwertung 2026 - Fahrer & Teams

pos. fahrer punkte pos. team punkte
1 Keagan Masters 210 1 Team Proton Competition 334
2 Flynt Schuring 203 2 Schumacher CLRT 270
3 Alexander Tauscher 186 3 Target 270
4 Theo Oeverhaus 183 4 Team GP Elite 238
5 Matheus Ferreira 159 5 ID Racing 176
6 Marcus Amand 140 6 Forch Racing by Atlas Ward 130
7 Wouter Boerekamps 88 7 Team 75 Bernhard 107
8 Dirk Schouten 88 8 Laptime-Performance 90
9 Joseph Warhurst 82 9 Team Proton 82
10 Chester Kieffer 98 10 Looping by CarTech 81
11 Gustav Burton 71 11 GP Elite 22
12 Sam Jongejan 71 12 Target Competition 20
13 Niels Langeveld 61      
14 Daniel Ros 52      
15 Caleb Sumich 37      
16 Louis Perrot 32      
17 Robert de Haan 31      
18 Gian Luca Tüccaroglu 24      
19 Gustav Bergström 21      
20 Montego Maassen 20      
21 Sebastian Freymuth 20      
22 Dylan Yip 16      
23 Nick Ho 10      
24 Jonas Greif 10      
25 Max Mutschlechner 7      
26 Hoang Dat Sawer 2      
27 Alexandra Vateva 1      
28 Milan Maczak 1      

Fakten, Daten und Informationen zum Porsche Sixt Carrera Cup 2026

Der Porsche Sixt Carrera Cup gilt als der schnellste Markenpokal in Deutschland. Nachfolgend einige Fakten, Daten und Informationen zum Championat. Mit einem neuen Dienstfahrzeug, dem Porsche 992.2 Cup-Version, startet der Markenpokal in die Saison 2026. Der Saisonstart findet wie schon im letzten Jahr zusammen mit der FIA-WEC im italienischen Imola statt, die dort ihren zweiten Lauf in der WM absolviert. Beim zweiten Veranstaltungswochenende in der Steiermark auf dem Red Bull Ring Ende April, ist der Markenpokal zu Gast bei der DTM. Danach geht es auf die Berg- und Talbahn im belgischen Spa-Francorchamps wo zusammen mit der GT Open die Läufe 5 und 6 ausgetragen werden. Dann steht der Dünenkurs im niederländischen Zandvoort im Rennkalender wo die Veranstaltung erneut mit der DTM zusammen stattfindet. Vier Wochen später im Juni gibt es dann ebenfalls zusammen mit der DTM wie auch alle restlichen Veranstaltungen ein Wiedersehen auf Lausitzring, bevor der Markenpokal Anfang Juli zum Stadtrennen auf den Norisring in Nürnberg reist. Nach einer längeren Pause gastiert das Championat dann zum vorletzten Rennwochenende in der Eifel auf dem Nürburgring. Am zweiten Oktoberwochenende findet das Saisonfinale wie gewohnt auf dem Hockenheimring statt. Die Rennserie wird seit 1990 ausgetragen. Damit geht der Markenpokal in diesem Jahr in die 37. Saison. Als Vorläufer des Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland gilt der Porsche 944-Turbo-Cup, der erstmalig im Jahr 1986 ausgetragen wurde. In jedem Jahr bietet der Porsche Carrera Cup immer wieder mit seinen attraktiven Fahrerbesetzungen sehenswerten Motorsport. Die Läufe werden als Zeitrennen deklariert und auf eine Dauer von 30 Minuten plus eine Runde begrenzt, die jeweils am Samstag und am Sonntag ausgetragen werden.