Porsche Sixt Carrera Cup 2026:
Sieg von Flynt Schuring auf dem Red Bull Ring


Der Niederländer Flynt Schuring hat den 4. Lauf des Porsche Sixt Carrera Cup auf dem Red Bull Ring gewonnen. Nach einem völlig verkorksten Start in die Saison 2026 holte sich der Pilot aus dem Team Schumacher CLRT seinen ersten Sieg in der Steiermark. Von Startplatz 1 ins Rennen gegangen überquerte der Porsche Junior in einem fehlerfrei gefahrenen Rennen die Ziellinie. Zweiter wurde der Südafrikaner Keagan Masters der damit wieder ein sehr gutes Ergebnis erzielte und jetzt die Führung in der Meisterschaftstabelle übernommen hat. Rang 3 ging an den zweiten Porsche Junior Marcus Amand der sich im Schlußspurt gegen Alexander Tauscher behaupten konnte.

Keagan Masters jetzt neuer Tabellenführer

25.04.2026 | Das Rennen

Erneut beste äußere Bedingungen herrschten auch für den 4. Lauf des Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland der Saison 2026 auf dem Red Bull Ring am Sonntag vor. Auf Startplatz 1 stand dieses Mal Porsche Junior Flynt Schuring. Neben ihm komplettierte Porsche Junior Marcus Amand die erste Startreihe. Beide Piloten erwischten einen guten Start wobei sich der Niederländer in der ersten Rechtskurve gegen den Finnen durchsetzen konnte und seine Spitzenposition behaupten konnte. Auch Theo Oeverhaus hatte einen guten Start erwischt und konnte sich um zwei Plätze von Position 8 auf den 6. Rang verbessern. An der Sitze lautete die Reihenfolge Schuring vor Marcus Amand und Keagan Masters gefolgt von Alexander Tauscher. Dahinter wurde um die weiteren Platzierungen gekämpft. Zwölf Minuten vor dem Ende regulären 30 Minuten Renndauer ging dann Keagan Masters an Marcus Amand vorbei und schob sich auf die zweite Position vor. Zwei Minuten vor dem Rennende kam es dann doch noch zu einer Saftey-Car Phase. Ausgelöst wurde der Vorfall durch Caleb Sumich der das Auto von Montego Maasen unsanft anschob so das der wiederum Dylan Yip mit ins Aus riss. Das Rennen ging dem zu Folge hinter dem Saftey-Car zu Ende. Nach zwei Ausfällen zum Saisonauftakt und einem bescheidenen 10. Platz im Rennen am Samstag konnte sich Flynt Schuring über den ersten Sieg in der laufenden Saison freuen. Zweiter wurde der Südafrikaner Keagan Masters vor Marcus Amand und Alexander Tauscher. Die Rookie-Wertung gewann der Luxemburger Chester Kieffer vor Gustav Bergström und Max Mutschlechner. In der PRO-Am Wertung war es erneut der Deutsche Sören Spreng, der ganz oben auf dem Podium stand. Er setzte sich gegen Michael Essmann und Samer Shahin durch. In 14 Tagen gastiert der Markenpokal dann im belgischen Spa-Francorchamps. Hier ist man zu Gast bei den International GT Open um die Läufe 5 und 6 auszutragen.

Dirk Schouten

Dirk Schouten - Looping by CarTech

Marcus Amand

Marcus Amand - Proton Competition

Flynt Schuring

Flynt Schuring - Schumacher CLRT

Rennergebnis Lauf 4

Renndistanz: 21 Runden
pos. fahrer team total time total laps best lap gap startpos. +/-
1 Flynt Schuring Schumacher CLRT 33:05.700 min. 21 1:31.275 min. 00:01.065 min. 1
2 Keagan Masters Proton Competition 33:06.141 min. 21 1:31.322 min. 00:00.441 min. 3 ↑ 1
3 Marcus Amand Proton Competition 33:06.485 min. 21 1:31.342 min. 00:00.785 min. 2 ↓ 1
4 Alexander Tauscher Target 33:06.731 min. 21 1:31.352 min. 00:01.031 min. 5 ↑ 1
5 Joseph Warhurst Target 33:06.989 min. 21 1:31.626 min. 00:01.289 min. 4 ↓ 1
6 Theo Oeverhaus ID Racing 33:07.164 min. 21 1:31.690 min. 00:01.464 min. 8 ↑ 2
7 Matheus Ferreira Team GP Elite 33:07.323 min. 21 1:31.609 min. 00:01.623 min. 12 ↑ 5
8 Wouter Boerekamps Team GP Elite 33:07.711 min. 21 1:31.825 min. 00:02.011 min. 10 ↑ 2
9 Niels Langeveld Laptime-Performance 33:07.818 min. 21 1:31.764 min. 00:02.118 min. 13 ↑ 4
10 Dirk Schouten Looping by CarTech 33:08.319 min. 21 1:31.998 min. 00:02.619 min. 9 ↓ 1
11 Gustav Burton Forch Racing by Atlas Award 33:08.997 min. 21 1:31.640 min. 00:03.297 min. 7 ↓ 4
12 Daniel Ros Team Proton 33:09.147 min. 21 1:31.955 min. 00:03.447 min. 14 ↑ 2
13 Gian Luca Tüccaroglu Team 75 Bernhard 33:09.509 min. 21 1:32.096 min. 00:03.809 min. 11 ↓ 2
14 Sebastian Freymuth Laptime-Performance 33:09.579 min. 21 1:31.943 min. 00:03.879 min. 17 ↑ 1
15 Louis Perrot Forch Racing by Atlas Award 33:09.616 min. 21 1:31.915 min. 00:10.446 min. 15
16 Chester Kieffer Schumacher CLRT 33:11.494 min. 21 1:31.788 min. 00:05.794 min. 6 ↓ 10
17 Gustav Bergström Team Proton 33:13.698 min. 21 1:31.981 min. 00:07.998 min. 23 ↑ 6
18 Max Mutschlechner Target Competition 33:16.703 min. 21 1:32.077 min. 00:11.003 min. 24 ↑ 6
19 Jonas Greif GP Elite 33:17.091 min. 21 1:32.141 min. 00:11.391 min. 25 ↑ 6
20 Alexandra Vateva Target Competition 33:17.315 min 21 1:32.253 min. 00:11.615 min. 27 ↑ 7
21 Tim Reiter Looping by CarTech 33:18.157 min. 21 1:32.237 min. 00:12.457 min. 21
22 Sam Jongejan Team 75 Bernhard 33:18.900 min. 21 1:32.051 min. 00:13.200 min. 18 ↓ 4
23 Sören Spreng GP Elite 33:19.051 min. 21 1:32.956 min. 00:13.351 min. 26 ↑ 3
24 Nick Ho Team GP Elite 33:19.269 min. 21 1:32.314 min. 00:13.569 min. 20 ↓ 4
25 Michael Essmann Team 75 Bernhard 33:19.623 min. 21 1:32.916 min. 00:13.923 min. 28 ↑ 3
26 Samer Shahin GP Elite 33:20.178 min. 21 1:32.717 min. 00:14.478 min. 30 ↑ 4
27 Rey King ID Racing 33:26.292 min. 21 1:32.899 min. 00:20.592 min. 29 ↑ 2
28 Caleb Sumich Target 33:29.164 min. 21 1:32.020 min. 00:23.464 min. 19 ↓ 9
29 Montego Maassen Forch Racing by Atlas Award 27:56.035 min. 18 1:31.983 min. -3 Runden 22 ↓ 7
30 Dylan Yip Team Proton 27:56.041 min. 18 1:31.967 min. -3 Runden 16 ↓ 14

Gesamtwertung 2026 - Fahrer & Teams

pos. fahrer punkte pos. team punkte
1 Keagan Masters 76 1 Team Proton Competition 136
2 Alexander Tauscher 65 2 Target 88
3 Theo Oeverhaus 60 3 Team GP Elite 70
4 Marcus Amand 60 4 ID Racing 60
5 Matheus Ferreira 46 5 Schumacher CLRT 44
6 Flynt Schuring 31 6 Team Proton 33
7 Nils Langeveld 26 7 Laptime-Performance 31
8 Dirk Schouten 25 8 Forch Racing by Atlas Award 30
9 Wouter Boerekamps 24 9 Team 75 Bernhard 26
10 Joseph Warhurst 21 10 Looping by CarTech 25
11 Gustav Burton 18 11 Target Competition 8
12 Sam Jongejan 17 12 GP Elite 5
13 Montego Maassen 16      
14 Daniel Ros 13      
15 Gustav Bergström 9      
16 Dylan Yip 9      
17 Nick Ho 7      
18 Caleb Sumich 4      
19 Jonas Greif 4      
20 Gian Luca Tüccaroglu 3      
21 Max Mutschlechner 2      
22 Sebastian Freymuth 2      
23 Alexandra Vateva 1      

Fakten, Daten und Informationen zum Porsche Sixt Carrera Cup 2026

Der Porsche Sixt Carrera Cup gilt als der schnellste Markenpokal in Deutschland. Nachfolgend einige Fakten, Daten und Informationen zum Championat. Mit einem neuen Dienstfahrzeug, dem Porsche 992.2 Cup-Version, startet der Markenpokal in die Saison 2026. Der Saisonstart findet wie schon im letzten Jahr zusammen mit der FIA-WEC im italienischen Imola statt, die dort ihren zweiten Lauf in der WM absolviert. Beim zweiten Veranstaltungswochenende in der Steiermark auf dem Red Bull Ring Ende April, ist der Markenpokal zu Gast bei der DTM. Danach geht es auf die Berg- und Talbahn im belgischen Spa-Francorchamps wo zusammen mit der GT Open die Läufe 5 und 6 ausgetragen werden. Dann steht der Dünenkurs im niederländischen Zandvoort im Rennkalender wo die Veranstaltung erneut mit der DTM zusammen stattfindet. Vier Wochen später im Juni gibt es dann ebenfalls zusammen mit der DTM wie auch alle restlichen Veranstaltungen ein Wiedersehen auf Lausitzring, bevor der Markenpokal Anfang Juli zum Stadtrennen auf den Norisring in Nürnberg reist. Nach einer längeren Pause gastiert das Championat dann zum vorletzten Rennwochenende in der Eifel auf dem Nürburgring. Am zweiten Oktoberwochenende findet das Saisonfinale wie gewohnt auf dem Hockenheimring statt. Die Rennserie wird seit 1990 ausgetragen. Damit geht der Markenpokal in diesem Jahr in die 37. Saison. Als Vorläufer des Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland gilt der Porsche 944-Turbo-Cup, der erstmalig im Jahr 1986 ausgetragen wurde. In jedem Jahr bietet der Porsche Carrera Cup immer wieder mit seinen attraktiven Fahrerbesetzungen sehenswerten Motorsport. Die Läufe werden als Zeitrennen deklariert und auf eine Dauer von 30 Minuten plus eine Runde begrenzt, die jeweils am Samstag und am Sonntag ausgetragen werden.