Porsche Sixt Carrera Cup:
Doppelerfolg für Flynt Schuring in Spa-Francorchamps


Der zweite Sieg in Lauf 6 des Porsche Sixt Carrera Cup im belgischen Spa-Francorchamps brachte an diesem Wochenende einen Doppelerfolg für Flynt Schuring. Unter schwierigen Witterungsbedingungen fuhr der Niederländer von der Pole-Position gestartet ein fehlerfreies Rennen und erzielte so seinen dritten Sieg in der Saison 2026 des Markenpokals. Zweiter wurde der Deutsche Theo Oeverhaus vor seinem Landsmann Alexander Tauscher und dem Briten Gustav Burton aus dem Team Forch Racing by Atlas Award, der das Podium knapp verpasste. Im Kampf um den Titel des Championats liegt zur Zeit der Deutsche Theo Oeverhaus mit 80 Punkten und Alexander Tauscher (94 Zähler) weiterhin vorne. Es bleibt weiterhin spannend.

Schwierige Witterungsbedingen in Lauf 6

17.05.2026 | Das Rennen

Bei typischem Ardennen Wetter und schwierigen Witterungsbedingungnen mit nassem Asphalt, Regen und Nebelschwaden rollten die 32 Akteure in die Startaufstellung, um den 6. Lauf des Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland der Saison 2026 in Spa-Francorchamps unter die Räder zu nehmen. Entsprechend diesen Witterungsverhältnissen hatte sich alle Piloten für die Regenreifen entschieden und das Rennen wurde als "WET-RACE" deklariert. Wie schon am Samstag erwischte Schuring einen perfekten Start und konnte seine Spitzenposition behaupten. Auch Theo Oeverhaus konnte wieder eine Position gutmachen indem er an Alexander Tauscher vorbeizog. In dieser Formation ging es bis zum sechsten Umlauf. Dann rief Wouter Boerekamps das Saftey-Car auf den Plan. Der Niederländer hatte sein Dienstfahrzeug im Kiesbett geparkt und musste geborgen werden. Zehn Minuten vor dem regulären Ende der 30 Minuten Renndauer wurde das Rennen noch einmal freigegeben. Der RE-Start stellte Porsche Junior vor keinerlei Probleme und so änderte sich bis zum Zieleinlauf nichts mehr. Flynt Schuring holte sich den zweiten Sieg an diesem Wochenende und feierte damit einen Doppelerfolg in Spa-Francorchamps. Auch Theo Oeverhaus zeigte sich nach dem erneuten zweiten Rang in diesem schwierigen Rennen sichtlich zufrieden. Dritter wurde Alexander Tauscher vor dem Briten Gustav Burton, der mit dem 4. Platz sein bestes Saisonergebnis einfuhr. In der Meisterschaft führt weiterhin Theo Oeverhaus mit jetzt 100 Punkten vor Alexander Tauscher (96 Punkte) und dem Südafrikaner Keagan Msters (84 Punkte). Die Rookie-Wertung gewann erneut der Luxemburger Chester Kieffer vor Sam Jongejan und Caleb Sumich. In der PRO-Am Wertung konnte der Deutsche Michael Essmann seinen ersten Sieg feiern. Er setzte sich gegen Sören Spreng und den Briten Rey King durch. Schon nächstes Wochenende tritt der Markenpokal zur Halbzeit der Saison im niederländischen Zandvoort an, um dort die Läufe 7 und 8 zu absolvieren.

Dirk Schouten

Dirk Schouten - Looping by CarTech

Marcus Amand

Marcus Amand - Proton Competition

Flynt Schuring

Flynt Schuring - Schumacher CLRT

Rennergebnis Lauf 6

Renndistanz: 12 Runden
pos. fahrer team total time total laps best lap gap startpos. +/-
1 Flynt Schuring Schumacher CLRT 33:22.349 min. 12 2:34.892 min. 00:00.000 min. 1
2 Theo Oeverhaus ID Racing 33:25.265 min. 12 2:35.363 min. 00:02.916 min. 3 ↑ 1
3 Alexander Tauscher Target 33:28.237 min. 12 2:35.452 min. 00:05.888 min. 2 ↓ 1
4 Gustav Burton Forch Racing by Atlas Award 33:34.625 min. 12 2:36.421 min. 00:12.276 min. 8 ↑ 4
5 Chester Kieffer Schumacher CLRT 33:34.816 min. 12 2:36.402 min. 00:12.467 min. 6 ↑ 1
6 Matheus Ferreira Team GP Elite 33:35.234 min. 12 2:36.653 min. 00:12.885 min. 4 ↓ 2
7 Niels Langeveld Laptime-Performance 33:35.960 min. 12 2:37.068 min. 00:13.611 min. 10 ↑ 3
8 Keagan Masters Proton Competition 33:36.397 min. 12 2:37.131 min. 00:14.048 min. 7 ↓ 1
9 Sam Jongejan Team 75 Bernhard 33:40.225 min. 12 2:37.145 min. 00:17.876 min. 14 ↑ 5
10 Joseph Warhurst Target 33:40.706 min. 12 2:36.804 min. 00:18.357 min. 5 ↓ 5
11 Louis Perrot Forch Racing by Atlas Award 33:41.310 min. 12 2:37.220 min. 00:18.961 min. 9 ↓ 2
12 Dirk Schouten Looping by CarTech 33:41.727 min. 12 2:37.797 min. 00:19.378 min. 20 ↑ 8
13 Aldo Festante Target 33:42.289 min. 12 2:37.549 min. 00:19.940 min. 11 ↓ 2
14 Sebastian Freymuth Laptime-Performance 33:43.226 min. 12 2:36.764 min. 00:20.877 min. 19 ↑ 5
15 Caleb Sumich Target 33:43.398 min. 12 2:37.530 min. 00:21.049 min. 12 ↓ 3
16 Daniel Ros Team Proton 33:44.670 min. 12 2:37.926 min. 00:22.321 min. 18 ↑ 2
17 Marcus Amand Proton Competition 33:47.727 min. 12 2:37.493 min. 00:25.378 min. 32 ↑ 15
18 Nick Ho Team GP Elite 33:48.166 min. 12 2:36.665 min. 00:25.817 min. 15 ↓ 3
19 Montego Maassen Forch Racing by Atlas Award 33:48.583 min. 12 2:37.552 min. 00:26.234 min. 16 ↓ 3
20 Gustav Bergström Team Proton 33:48.787 min. 12 2:38.306 min. 00:26.438 min. 13 ↓ 7
21 Max Mutschlechner Target Competition 33:49.511 min. 12 2:38.357 min. 00:27.162 min. 21
22 Tim Reiter Looping by CarTech 33:52.882 min. 12 2:39.425 min. 00:30.533 min. 17 ↓ 5
23 Jonas Greif GP Elite 33:53.396 min. 12 2:39.320 min. 00:31.047 min. 24 ↑ 1
24 Michael Essmann Team 75 Bernhard 33:56.665 min. 12 2:39.180 min. 00:34.316 min. 25 ↑ 1
25 Sören Spreng GP Elite 34:00.490 min. 12 2:40.047 min. 00:38.241 min. 29 ↑ 4
26 Rey King ID Racing 34:01.727 min. 12 2:39.843 min. 00:39.378 min. 28 ↑ 2
27 Samer Shahin GP Elite 34:07.000 min. 12 2:41.292 min. 00:44.651 min. 27
28 Ahmad Alshebab ID Racing 34:11.200 min. 12 2:39.589 min. 00:48.851 min. 26 ↓ 2
29 Alexandra Vateva Target Competition 34:32.652 min 12 2:39.574 min. 01:10.303 min. 23 ↓ 6
30 Gian Luca Tüccaroglu Team 75 Bernhard 34:34.535 min. 12 2:38.465 min. 02:12.286 min. 31 ↑ 1
31 Dylan Yip Team Proton 16:53.459 min. 6 2:38.418 min. -6 Runden 22 ↓ 9
32 Wouter Boerekamps Team GP Elite 10:42.213 min. 4 2:36.908 min. -8 Runden 30 ↓ 2

Gesamtwertung 2026 - Fahrer & Teams

9
pos. fahrer punkte pos. team punkte
1 Theo Oeverhaus 100 1 Team Proton Competition 150
2 Alexander Tauscher 94 2 Target 126
3 Keagan Masters 84 3 Schumacher CLRT 113
4 Flynt Schuring 81 4 Team GP Elite 107
5 Matheus Ferreira 72 5 ID Racing 100
6 Marcus Amand 65 6 Forch Racing by Atlas Award 64
7 Niels Langeveld 42 7 Laptime-Performance 51
8 Gustav Burton 41 8 Looping by CarTech 38
9 Dirk Schouten 38 9 Team 75 Bernhard 37
10 Wouter Boerekamps 35 10 Team Proton 37
11 Joseph Warhurst 30 11 GP Elite 9
12 Chester Kieffer 29 12 Target Competition 8
13 Sam Jongejan24      
14 Louis Perrot 22      
15 Montego Maasen 16      
16 Daniel Ros 16      
17 Gustav Bergström 9      
18 Dylan Yip 9      
19 Nick Ho 8      
20 Gian Luca Tüccaroglu 7      
21 Caleb Sumich 6      
22 Sebatian Freymuth 5      
23 Jonas Greif 4      
24 Max Mutschlechner 2      
25 Alexandra Vateva 1      

Fakten, Daten und Informationen zum Porsche Sixt Carrera Cup 2026

Der Porsche Sixt Carrera Cup gilt als der schnellste Markenpokal in Deutschland. Nachfolgend einige Fakten, Daten und Informationen zum Championat. Mit einem neuen Dienstfahrzeug, dem Porsche 992.2 Cup-Version, startet der Markenpokal in die Saison 2026. Der Saisonstart findet wie schon im letzten Jahr zusammen mit der FIA-WEC im italienischen Imola statt, die dort ihren zweiten Lauf in der WM absolviert. Beim zweiten Veranstaltungswochenende in der Steiermark auf dem Red Bull Ring Ende April, ist der Markenpokal zu Gast bei der DTM. Danach geht es auf die Berg- und Talbahn im belgischen Spa-Francorchamps wo zusammen mit der GT Open die Läufe 5 und 6 ausgetragen werden. Dann steht der Dünenkurs im niederländischen Zandvoort im Rennkalender wo die Veranstaltung erneut mit der DTM zusammen stattfindet. Vier Wochen später im Juni gibt es dann ebenfalls zusammen mit der DTM wie auch alle restlichen Veranstaltungen ein Wiedersehen auf Lausitzring, bevor der Markenpokal Anfang Juli zum Stadtrennen auf den Norisring in Nürnberg reist. Nach einer längeren Pause gastiert das Championat dann zum vorletzten Rennwochenende in der Eifel auf dem Nürburgring. Am zweiten Oktoberwochenende findet das Saisonfinale wie gewohnt auf dem Hockenheimring statt. Die Rennserie wird seit 1990 ausgetragen. Damit geht der Markenpokal in diesem Jahr in die 37. Saison. Als Vorläufer des Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland gilt der Porsche 944-Turbo-Cup, der erstmalig im Jahr 1986 ausgetragen wurde. In jedem Jahr bietet der Porsche Carrera Cup immer wieder mit seinen attraktiven Fahrerbesetzungen sehenswerten Motorsport. Die Läufe werden als Zeitrennen deklariert und auf eine Dauer von 30 Minuten plus eine Runde begrenzt, die jeweils am Samstag und am Sonntag ausgetragen werden.