Porsche Sixt Carrera Cup:
Flynt Schuring ist Sieger des zweigeteilten Rennens


Lauf 7 des Porsche Sixt Carrera Cup im niederländischen Zandvoort endete in einem zweigeteilten Rennen. Durch einen heftigen Unfall im 6. Umlauf musste das Rennen für etwas mehr als sechs Stunden unterbrochen werden, um die Streckenbegrenzung ordnungsgemäß zu reparieren. Der Sieger des spektakulären Laufs hieß am Ende Flynt Schuring. Der Niederländer setzte sich bei seinem Heimrennen gegen Alexander Tauscher und Chester Kieffer durch. Die Führung in der Meisterschaft hat jetzt der Deutsche Alexander Tauscher mit 114 Zählern übernommen. Fünf Punkte dahinter rangiert Theo Oeverhaus vor Flynt Schuring der drei Zähler weniger auf seimem Punktekonto hat.

Vier Siege in Folge für Porsche Junior Schuring

23.05.2026 | Das Rennen

Beste äußere Voraussetzungen herrschten am Samstag für den Start von Lauf 7 des Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland der Saison 2026 im niederländischen Zandvoort. Der von der Pole-Position gestartete Alexander Tauscher erwischte einen guten Start und konnte seine Spitzenposition behaupten. Auch der von Startplatz 2 gestartete Chester Kieffer konnte seine Platzierung zunächst halten, kam aber schon nach ein paar Metern unter Druck von Flynt Schuring der von der dritten Position ins Rennen gegangen war. Noch in der ersten Runde ging der Niederländer am Rookie vorbei und machte sich auf, den vor ihm fahrenden Tauscher einzuholen. Auch der Südafrikaner Keagan Masters konnte einige Plätze gutmachen. Im vierten Umlauf attackierte Schuring dann Tauscher und zog problemlos an ihm vorbei und übernahm die Führung. Sofort konnte sich der Porsche Junior ein kleines Stück absetzen. In der sechsten Runde kam es dann zu einer Kollision zwischen drei Fahrzeugen. Involviert waren darin die Autos von Michael Essmann, Sören Spreng und Max Mutschlechner, wobei die Dienstfahrzeuge von Spreng und Mutschlechner heftig in die Streckenbegrenzung einschlugen. Verletzt wurde bei dem Crash zum Glück niemand. Zunächst kam das Saftey-Car auf die Strecke und danach erfolgte der Rennabbruch durch die "Rote Flagge". Die Streckenbegrenzung mit den Leitplanken waren bei dem Einschlag derart stark beschädigt, dass eine Reparatur in kurzer Zeit nicht möglich war. Es wurde entschieden den zweiten Teil des Rennens um 18.25 Uhr nachzuholen. Der fliegende RE-Start erfolgte pünktlich hinter dem Saftey-Car. Nun gab es noch einmal für ca. 15 Minuten Rennaction. Lokalmatador Schuring meisterte die Situation souverän und ging als Sieger des geteilten 7. Laufs über die Ziellinie. Der vierte Sieg in Folge für den Porsche Junior war perfekt. Dahinter kamen Alexander Tauscher und Chester Kieffer auf die Plätze zwei und drei vor dem Südafrikaner Keagan Masters. Bei den Rookies holte sich der Luxemburger Kieffer seinen fünften Sieg in der laufenden Saison. Sam Jongejan und Montego Maassen komplettierten das Podium. Bei den PRO-Am's konnte sich Ahmand Alshebab über seinen ersten Saisonsieg freuen. Michael Essmann und Samer Shahin belegten hier die Plätze 2 und 3.

Alexander Tauscher

Alexander Tauscher - Target

Keagan Masters

Keagan Masters - Proton Competition

Joseph Warhurst

Joseph Warhurst - Target

Zweimal Pole-Postion für Alexander Tauscher

Das Qualifying

Nur eine Woche war vergangen und schon gastierte der Porsche Sixt Carrera Cup im niederländischen Zandvoort an der Nordsee. Die Läufe 7 und 8 standen im Programm des Rennkalenders. Im Freien Training am Freitag war es zunächst der Deutsche Alexander Tauscher, der die schnellste Runde auf dem hügeligen Kurs drehte. Mit einer Rundenzeit von 1:36.282 min. verwies er den Briten Joseph Warhurst und Lokalmatador Flynt Schuring auf die Plätze. Im anschließenden Qualifying untermauerte der Target Pilot dann seine Leistung in Zandvoort. Zweimal Pole-Position hieß es am Ende der beiden Qualifikations-Sitzungen. Mit Zeiten von 1:36.020 min. und 1:35.843 min. dominierte Tauscher beide Qualifyings. Im Rennen am Samstag komplettiert der Rookie Chester Kieffer die erste Startreihe vor dem Niederländer Flynt Schuring. Am Sonntag wird er sich dann direkt mit dem Niederländer auseinandersetzen müssen.

Rennergebnis Lauf 7

Renndistanz: 17 Runden
pos. fahrer team total time total laps best lap gap startpos. +/-
1 Flynt Schuring Schumacher CLRT 06:59.35.207 min. 17 1:36.108 min. 00:00.000 min. 3 ↑ 2
2 Alexander Tauscher Target 06:59.35.993 min. 17 1:36.127 min. 00:05.888 min. 1 ↓ 1
3 Chester Kieffer Schumacher CLRT 06:59.37.385 min. 17 1:36.141 min. 00:12.467 min. 2 ↓ 1
4 Keagan Masters Proton Competition 06:59.39.817 min. 17 1:36.122 min. 00:14.048 min. 8 ↑ 4
5 Joseph Warhurst Target 06:59.43.135 min. 17 1:36.136 min. 00:18.357 min. 5
6 Marcus Amand Proton Competition 06:59.43.936 min. 17 1:36.401 min. 00:25.378 min. 4 ↓ 2
7 Theo Oeverhaus ID Racing 06:59.45.415 min. 17 1:36.217 min. 00:02.916 min. 7
8 Matheus Ferreira Team GP Elite 06:59.45.857 min. 17 1:36.413 min. 00:12.885 min. 9 ↑ 1
9 Aldo Festante Target 06:59.46.588 min. 17 1:36.519 min. 00:19.940 min. 6 ↓ 3
10 Caleb Sumich Target 06:59.47.927 min. 17 1:36.587 min. 00:21.049 min. 10
11 Niels Langeveld Laptime-Performance 06:59.48.975 min. 17 1:36.706 min. 00:13.611 min. 11
12 Dirk Schouten Looping by CarTech 06:59.49.490 min. 17 1:36.611 min. 00:19.378 min. 12
13 Wouter Boerekamps Team GP Elite 06:59.50.071 min. 17 1:36.674 min. 00:19.378 min. 13
14 Sam Jongejan Team 75 Bernhard 06:59.50.543 min. 17 1:36.712 min. 00:17.876 min. 14
15 Gustav Burton Forch Racing by Atlas Award 06:59.51.063 min. 17 1:36.685 min. 00:12.276 min. 16 ↑ 1
16 Gian Luca Tüccaroglu Team 75 Bernhard 06:59.51.991 min. 17 1:36.794 min. 02:12.286 min. 20 ↑ 4
17 Sebastian Freymuth Laptime-Performance 06:59.52.841 min. 17 1:36.897 min. 00:20.877 min. 15 ↓ 2
18 Louis Perrot Forch Racing by Atlas Award 06:59.54.715 min. 17 1:36.901 min. 00:18.961 min. 17 ↓ 1
19 Nick Ho Team GP Elite 06:59.55.509 min. 17 1:36.885 min. 00:25.817 min. 22 ↑ 3
20 Dylan Yip Team Proton 06:59.57.660 min. 17 1:36.843 min. 00:25.817 min. 18 ↓ 2
21 Montego Maassen Forch Racing by Atlas Award 06:59.57.803 min. 17 1:36.902 min. 00:26.234 min. 21
22 Gustav Bergström Team Proton 06:59.58.421 min. 17 1:36.899 min. 00:26.438 min. 28 ↑ 6
23 Jonas Greif GP Elite 07:00:01.185 min. 17 1:36.993 min. 00:31.047 min. 23
24 Daniel Ros Team Proton 07:00.01.715 min. 17 1:37.004 min. 00:22.321 min. 26 ↑ 2
25 Alexandra Vateva Target Competition 07:00.02.277 min 17 1:37.274 min. 01:10.303 min. 24 ↓ 1
26 Niels Troost Team GP Elite 07:00.04.256 min. 17 1:37.185 min. 00:25.817 min. 19 ↓ 7
27 Tim Reiter Looping by CarTech 07:00.06.493 min. 17 1:37.077 min. 00:30.533 min. 29 ↑ 2
28 Samer Shahin GP Elite 07:00.07.885 min. 17 01.37.485 min. 00:44.651 min. 32 ↑ 4
29 Ahmad Alshebab ID Racing 07:00.08.585 min. 17 1:37.584 min. 00:48.851 min. 25 ↓ 4
30 Michael Essmann Team 75 Bernhard 07:00.15.445 min. 17 1:37.997 min. 00:34.316 min. 31 ↑ 1
31 Max Mutschlechner Target Competition not classified 5 not classified not classified 27 ↓ 4
32 Sören Spreng GP Elite not classified 5 not classified not classified 30 ↓ 2

Gesamtwertung 2026 - Fahrer & Teams

9
pos. fahrer punkte pos. team punkte
1 Alexander Tauscher 114 1 Team Proton Competition 173
2 Theo Oeverhaus 109 2 Target 157
3 Flynt Schuring 106 3 Schumacher CLRT 154
4 Keagan Masters 97 4 Team GP Elite 120
5 Matheus Ferreira 80 5 ID Racing 109
6 Marcus Amand 75 6 Forch Racing by Atlas Award 68
7 Niels Langeveld 48 7 Laptime-Performance 59
8 Chester Kieffer 45 8 Looping by CarTech 44
9 Gustav Burton 43 9 Team 75 Bernhard 42
10 Dirk Schouten 43 10 Team Proton 37
11 Joseph Warhurst 41 11 GP Elite 9
12 Wouter Boerekamps 39 12 Target Competition 8
13 Sam Jongejan27      
14 Louis Perrot 22      
15 Montego Maasen 16      
16 Daniel Ros 16      
17 Caleb Sumich 6      
18 Gustav Bergström 9      
19 Dylan Yip 9      
20 Nick Ho 8      
21 Gian Luca Tüccaroglu 8      
22 Sebatian Freymuth 5      
23 Jonas Greif 4      
24 Max Mutschlechner 2      
25 Alexandra Vateva 1      

Fakten, Daten und Informationen zum Porsche Sixt Carrera Cup 2026

Der Porsche Sixt Carrera Cup gilt als der schnellste Markenpokal in Deutschland. Nachfolgend einige Fakten, Daten und Informationen zum Championat. Mit einem neuen Dienstfahrzeug, dem Porsche 992.2 Cup-Version, startet der Markenpokal in die Saison 2026. Der Saisonstart findet wie schon im letzten Jahr zusammen mit der FIA-WEC im italienischen Imola statt, die dort ihren zweiten Lauf in der WM absolviert. Beim zweiten Veranstaltungswochenende in der Steiermark auf dem Red Bull Ring Ende April, ist der Markenpokal zu Gast bei der DTM. Danach geht es auf die Berg- und Talbahn im belgischen Spa-Francorchamps wo zusammen mit der GT Open die Läufe 5 und 6 ausgetragen werden. Dann steht der Dünenkurs im niederländischen Zandvoort im Rennkalender wo die Veranstaltung erneut mit der DTM zusammen stattfindet. Vier Wochen später im Juni gibt es dann ebenfalls zusammen mit der DTM wie auch alle restlichen Veranstaltungen ein Wiedersehen auf Lausitzring, bevor der Markenpokal Anfang Juli zum Stadtrennen auf den Norisring in Nürnberg reist. Nach einer längeren Pause gastiert das Championat dann zum vorletzten Rennwochenende in der Eifel auf dem Nürburgring. Am zweiten Oktoberwochenende findet das Saisonfinale wie gewohnt auf dem Hockenheimring statt. Die Rennserie wird seit 1990 ausgetragen. Damit geht der Markenpokal in diesem Jahr in die 37. Saison. Als Vorläufer des Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland gilt der Porsche 944-Turbo-Cup, der erstmalig im Jahr 1986 ausgetragen wurde. In jedem Jahr bietet der Porsche Carrera Cup immer wieder mit seinen attraktiven Fahrerbesetzungen sehenswerten Motorsport. Die Läufe werden als Zeitrennen deklariert und auf eine Dauer von 30 Minuten plus eine Runde begrenzt, die jeweils am Samstag und am Sonntag ausgetragen werden.